Sie werden gern als die Erben von Jacques Tati und Buster Keaton bezeichnet: Der Belgier Dominique Abel und seine kanadische Partnerin Fiona Gordon lassen in ihren Filmen wie Die Fee den körperbetonten Humor von einst wiederaufleben. Seit dem 7. September 2017 läuft ihr neuer Film Barfuß in Paris in den deutschen Kinos. Darin erzählt das Paar die Geschichte einer Bibliothekarin aus einer Provinz in Kanada, die in Paris nach ihrer verschwunden Tante Martha (Emmanuelle Riva) sucht. Wir trafen die beiden bei der Deutschlandpremiere der Komödie und befragten sie zu Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, zu autobiografischen Inspirationen und vergessenen Genres.

Fünf Jahre sind seit eurem letzten Film „Die Fee“ vergangen, eine lange Zeit. Was habt ihr in der Zwischenzeit so getrieben?
Dominique: Der neue Film war recht schwierig zu finanzieren. Zwischendrin mussten wir uns auch von unserem französischen Produzenten trennen und uns nach anderen Möglichkeiten umschauen.

Es war also nicht geplant, dass da eine so große Pause entsteht?
Fiona: Wir hatten schon geplant, uns diesmal ein bisschen mehr Zeit zu lassen. Aber wenn wir vorher gewusst hätten, wie schwierig das mit der Finanzierung sein würde, hätten wir uns ein bisschen mehr beeilt am Anfang.

Was habt ihr stattdessen gemacht in den fünf Jahren?
Fiona: Wir haben an anderen Projekten gearbeitet, um die Wartezeit zu überbrücken. Wir sind aber auch Leute, die immer weiter an etwas arbeiten können und neue Ideen entwickeln. Es ist schon lustig, wie dehnbar Zeit ist. Du kannst eine ganze Menge Zeit zur Verfügung haben und dann doch nicht genug.

Gibt es denn je genug Zeit?
Dominique: Nein, denn du hast immer neue Aufgaben zu erfüllen. Wenn du 100.000 Euro für deinen Film brauchst, kann es sein, dass es ein ganzes Jahr dauert, dass du vielleicht auch das Drehbuch ändern musst, um etwas Neues zu probieren.

Fiona: Einige Ideen hatten wir von Anfang an gehabt. Dieses Mal wollten wir wirklich eine ganz einfache Geschichte: drei Menschen, die zwei Tage in Paris verloren sind, und was ihnen während dieser Zeit passiert. Keine richtige Dramaturgie. Aber wir waren nicht in der Lage, nur mit dieser Idee andere zu überzeugen, dass wir einen guten Film drehen können. Also mussten wir irgendeinen Weg finden, das Szenario so zu präsentieren, dass es für die Geldgeber okay ist.

Dann kommen wir doch zu dieser Idee ganz am Anfang. Wie ist die entstanden?
Dominique: Bislang haben wir ja immer zu dritt Regie geführt, „Barfuß in Paris“ ist das erste Mal, dass es nur wir zwei sind. Und wir wollten dafür wieder mehr Clownmomente haben, körperlichen Humor. Außerdem haben wir Eltern, die jetzt alle schon über 85 sind. Da war uns das Thema von Martha recht nahe. Ein dritter Punkt war, dass wir uns in den 1980ern in Paris kennengelernt haben und eben auch die Stadt kennengelernt haben. Das sind kleine Details von damals, die wir einbauen wollten. Zum Beispiel hatte Fionas Mutter damals die Idee, eine Kanadaflagge auf dem Koffer anzubringen, damit die Franzosen gleich sehen, dass sie keine Amerikanerin ist. Wir wollten auch das Gefühl wiedergeben, in einer Stadt verloren zu sein, dessen Sprache du nicht sprichst. Fiona ist damals übrigens wirklich in den Fluss gefallen, aber ganz anders als im Film.

Fiona: Ich kannte auch einen Obdachlosen, wie ihn Dom spielt. Aber das war, bevor ich nach Paris gekommen bin.

Der Film handelt von einer Kanadierin namens Fiona, die nach Paris kommt und sich dort in einen Dom verliebt. Da liegt der Verdacht nahe, dass das ziemlich autobiografisch ist.
Fiona: Es gibt tatsächlich viele autobiografische Elemente darin. Ein großer Unterschied ist jedoch, dass wir damals noch in unseren 20ern waren. Jetzt sind wir über 50. Wir fanden aber, dass es die Geschichte noch rührender macht. Jemand, der mit Mitte 50 nie wirklich sein Leben gelebt hat, das ist natürlich bewegender, als wenn es einem jungen Menschen passiert, der gerade erst dabei ist, die Welt zu entdecken. Der Film-Dom sagt zwar, dass er sich dieses Leben ausgesucht hat und sich für die Freiheit entschieden hat. Aber später während seiner Grabrede merkt man, dass er doch ziemlich verbittert deswegen ist. Gleichzeitig wollten wir aber unbedingt etwas mit einer gewissen Leichtigkeit machen. Unsere Zeiten sind auch so schon recht düster. Und auch die meisten kreativen Arbeiten, die einen faszinieren, sind heutzutage düster. Dem wollten wir etwas anderes entgegensetzen.

Paris barfuss

Zeit für mehr Leichtigkeit und vergessene Genres: eine Szene aus „Barfuß in Paris“.

Der internationale Titel des Films ist „Lost in Paris“. Habt ihr euch damals verloren gefühlt, als ihr nach Paris kamt?
Dominique: Verloren, ja, aber auch beeindruckt und verliebt. Das ist auch immer noch so, wenn wir nach Paris gehen, um dort zu drehen. Es ist schon eine tolle Stadt. Wir sind aber auch ganz froh, wenn wir wieder abreisen. Paris ist einfach zu überfüllt, da sind zu viele Menschen.

Fiona: Paris hat aber auch eine sehr harte Seite. Du hast natürlich diese Postkartenmotive am Eiffelturm. Direkt daneben sind die Brücken, unter denen die Obdachlosen leben. Es ist schmutzig und schön zugleich.

Ihr lebt aber nicht dort?
Dominique: Nicht mehr. Wir leben jetzt in Brüssel. Wir haben zwei Jahre dort gelebt und noch einmal rund ein Jahr für den Film, weil wir viel vor Ort geprobt haben.

Der deutsche Titel wie auch der französische lautet „Barfuß in Paris“, was ein ziemlicher Kontrast zu dem Verlorensein ist. Warum barfuß? In dem Film läuft ja keiner barfuß herum.
Fiona: Das nicht. Barfuß bedeutet aber eben auch, sich frei zu machen. Die Schuhe auszuziehen, mit den Zehen zu wackeln.

Dominique: Sinnlichkeit. Du musst dafür aber auch einen Preis bezahlen. Du kannst dich dabei verletzen, es ist gefährlich. Die Fiona im Film ist ja so ein Mensch, die sich nie etwas getraut hat in ihrem Leben. Und jetzt tut sie es zum ersten Mal.

Fiona: Auch das hat ein reales Vorbild. Wir haben einmal mit einer Inuit-Frau zusammengearbeitet. In ihrer Kultur ziehen die Menschen niemals ihre Schuhe aus, weil sonst ihre Zehen abfrieren würden. Als sie dann in die Normandie kam und den Ozean sah, konnte sie zum ersten Mal in ihrem Leben die Schuhe ausziehen und ihre Füße ins Wasser stecken. Dieses Ereignis ist uns irgendwie in Erinnerung geblieben.

Ihr habt vorhin erwähnt, dass es euer erster Film zu zweit ist. Bislang habt ihr immer mit Bruno Romy zusammengearbeitet. Warum nicht dieses Mal?
Dominique: Wir haben zusammen drei Filme gedreht. Das war eine tolle Zeit. Während dieser Zeit haben wir die Zusammenarbeit auch nie in Frage gestellt. Es war aber einfach an der Zeit für uns, etwas anderes zu versuchen.

Fiona: Du musstest bei solchen Kooperationen auch immer viele Kompromisse eingehen. Wir waren drei Regisseure, die sich jedes Mal einig werden mussten. Das ist schon bei zwei Leuten schwierig genug. Wir brauchten deshalb alle die Gelegenheit, wieder etwas frische Luft zu schnappen. Wir haben es aber geliebt, mit Bruno zusammenzuarbeiten. Vielleicht machen wir es auch zu einem späteren Zeitpunkt wieder, wer weiß.

Paris barfuss

Französische Legenden unter sich: Pierre Richard und Emmanuelle Riva.

Ein weiterer Unterschied bei „Barfuß in Paris“ ist, dass ihr dieses Mal mit großen Stars zusammenarbeitet: Emmanuelle Riva und Pierre Richard. Wollte ihr diesmal mit so berühmten Schauspielern drehen?
Dominique: Nein, überhaupt nicht. Wir wollten eigentlich eine deutsche Schauspielerin für Martha: Ruth Bickelhaupt, die Großmutter von Axel Ranisch, der „Dicke Mädchen“ gemacht hat. Wir fanden sie wahnsinnig lustig, als wir sie in dem Film gesehen haben. Sie ist über 90 und hatte dieses Laienhafte, was ganz toll war. Also haben wir Axel kontaktiert. Aber der meinte, dass sie weder Französisch noch Englisch spricht und ein Monat in Paris daher für sie ziemlich schwierig würde. Also mussten wir jemand anderes finden. Dann hat uns jemand eine Video-Postkarte gezeigt, die die New York Times mit Emmanuelle Riva gemacht hat, für die Oscar-Kampagne von „Liebe“. Wir dachten vorher immer, dass Emmanuelle zu ernst für diese Rolle wäre. Aber dann haben wir gesehen, wie sie herumalbert und zum Beispiel so ein Plastikcape wie Superman trägt. Das hat uns dann schon sehr gefallen.

Fiona: Sie ist auch eine Schauspielerin, die sehr instinktiv arbeitet und unsere Art der Arbeit perfekt verstanden hat.

Dominique: Für sie war es beispielsweise okay, dass wir kein Make-up-Team hatten und sie so auftreten musste, wie sie wirklich war. Sie war so ein Mensch, ein wirklicher Künstler. Sie schrieb jeden Tag Gedichte, liebte das Theater. Sie war auch unglaublich fit: Ihre Wohnung war im vierten Stock, ohne Aufzug. Und das mit 89 Jahren!

Fiona: Wir waren also nicht auf der Suche nach einem Star, sondern wollten einfach nur jemanden, der dazu in der Lage war, diesen Film so zu drehen. Pierre Richard war auch ein reiner Zufall. Wir wollten Pierre Étaix, zu dem wir immer eine starke Verbindung hatten. Der kam aus dem Umfeld von Jacques Tati und war einmal sein Gagman. Aber er war wegen gesundheitlicher Probleme nicht der Lage mitzumachen. Freunde von Freunden von Freunden haben dann den Kontakt zu Pierre Richard hergestellt. Und der meinte: Okay, ich geb euch drei Tage.

Da du schon Tati ansprichst: Es ist ja nahezu unmöglich, über eure Filme zu sprechen, ohne dabei ihn oder Buster Keaton zu erwähnen. Was fasziniert euch so an ihnen, anstatt den Humor zu machen, der heute angesagt ist?
Dominique: Auf der Bühne gibt es bis heute sehr viel körperliche Komik. Auch in Werbungen, im Netz oder in der zeitgenössischen Kunst. Es ist daher komisch, dass wir das in Kinos kaum haben.

Fiona: Wir sehen es aber auch nicht als etwas aus der Vergangenheit. Wir fühlen uns mehr als Fortsetzung eines Genres, so wie auch Thriller oder Western ein Genre ist. Es ist nur so, dass es heute viel schwieriger ist, dieses Genre heute noch zu verwirklichen. Für uns ist es deshalb aber keine Rückkehr in die Vergangenheit, sondern vielmehr eine moderne Version von dem, was es immer schon gegeben hat. Es ist in unseren Augen auch keine Hommage. Wenn du einen naturalistischen oder realistischen Film drehst, kommt ja auch keiner zu dir und sagt, das wäre ja so wie bei Fassbinder. Denn dieser Stil erscheint dem Publikum natürlich. Aber es bleibt eben ein Stil unter mehreren.

Dominique: Zumal nicht alles, was natürlich erscheint, auch natürlich ist. Wenn ich dir beim Reden ganz nahekommen würde und wir unsere Köpfe zusammenstecken, das ist etwas, was du im wahren Leben nie machen würdest. Im Film siehst du das andauernd. Ein weiterer Punkt ist, dass du die Leute heute dafür bezahlen musst, so eine Komik zu machen. Und das ist teuer.

Fiona: Bei Tati wurden die Menschen noch sehr schlecht bezahlt.

Dominique: Étaix hatte wie gesagt als Gagman für Tati gearbeitet. Und nachdem er zwei Jahre lang nicht dafür bezahlt wurde, kam sein Vater und sagte: „Hey Mr. Tati, Sie müssen meinen Sohn bezahlen!“ Heute musst du die Leute stärker überzeugen, dass es ein guter Film wird. Die Rahmenbedingungen sind einfach ganz anders geworden. Wir lassen uns übrigens auch von heutigen Künstlern inspirieren. Wir lieben Ari Kaurismäki oder auch Bent Hamer. Es sind also eher Regisseure, mit denen wir uns verwandt fühlen. Clowns gibt es ja kaum mehr welche.

Wie entwickelt man einen Film, der auf dieser Art Komik basiert. Schreibt ihr zuerst die Gags und sucht dann nach einer Story? Oder kommt die Story zuerst?

Fiona: Wir versuchen zuerst eine Story zu entwickeln, die wir bewegend finden, ohne uns viel Gedanken über die Gags zu machen. Wir schreiben die Gags normalerweise auch nicht auf. Wir improvisieren sehr viel und kommen dabei auf die Ideen.

Dominique: Manche Gags schreiben wir aber natürlich. Beispielsweise wenn Fiona von der Brücke fällt. Das ist so idiotisch und lustig. Da mussten wir später einen Weg finden, das in den Film einzubauen. Uns wäre es aber lieber, gar nicht schreiben zu müssen.

Fiona: Auch wenn es in unseren Filmen viel Fantasy gibt, wollen wir, dass sie in der Realität verankert sind und etwas zeigen, das wirklich den Menschen passiert. Da wir gar nicht so viel Vorstellungskraft haben, müssen wir zu den Orten hingehen und dort Sachen ausprobieren. Bei „Barfuß in Paris“ sogar noch mehr, da wir eine ganz leichte Kamera hatten, mit der wir umhergezogen sind und nach Szenen gesucht haben.

Wie lange hat es dann gedauert, den Film zu drehen?
Dominique: Zehn Wochen. Das erscheint sehr viel, ist es aber gar nicht. Bei „Mein Onkel“ von Tati waren es sechs Monate. „Lichter der Großstadt“ von Chaplin hat drei Jahre in Anspruch genommen. So viel Zeit hätten wir auch gern gehabt. Heute ist es aber üblich, nur fünf, sechs Wochen zur Verfügung zu haben. Da wir eben nicht naturalistisch arbeiten, müssen wir viel Zeit in die Inszenierung stecken. In die Farben.

Fiona: Das meinte ich vorhin auch damit, dass Zeit dehnbar ist. Wenn wir mehr Zeit haben, gehen wir häufiger zu einem Ort und probieren mehr herum.

Wie wisst ihr dann, wenn ein Film fertig ist?
Dominique: Du bist fertig, wenn du fertig sein musst und nicht mehr weiterarbeiten kannst. Weil kein Geld mehr da ist oder die Schauspieler weg müssen.

Fiona: Das werden dir wohl die meisten Regisseure bestätigen. Du beendest einen Film niemals, du verlässt ihn.

Ein Punkt, den ihr vorhin erwähnt habt, ist das Arbeiten zu zweit. Ihr seid ja auch außerhalb des Films ein Paar. Ist das nicht ein wenig schwierig, wenn man das Privatleben und Beruf so gar nicht mehr trennen kann?
Fiona: Ja, das stimmt.

Dominique: Allerdings haben wir schon auf der Bühne zusammengearbeitet, bevor wir als Paar zusammenkamen. Wir haben recht schnell gemerkt, dass wir künstlerisch zusammenpassen. Das bedeutet aber nicht, dass wir nicht auch immer mal wieder streiten bei der Arbeit. Es gibt schon einen Wettstreit bei uns. Aber es ist ein kreativer Wettstreit.

Paris barfuss

Wunschlos glücklich? Im Interview sprachen Dominique und Fiona über ihre Pläne für die Zukunft.

Eine sehr schöne Szene in „Barfuß in Paris“ war zum Schluss, wenn ihr drei oben auf dem Eiffelturm seid, die Aussicht genießt und Martha sagt, sie habe schon immer davon geträumt, das einmal zu tun. Wenn ihr einen letzten Wunsch hättet, was wäre der? Wovon träumt ihr?
Dominique: Ich würde gern fliegen können.

Fiona: Ich bin jemand, der sehr in der Gegenwart lebt. Deswegen irritiert es mich auch so, wenn die Leute zu uns sagen, dass wir mit unseren Filmen in die Vergangenheit zurückgehen. Vielleicht hängt es auch damit zusammen, dass wir mit unserer Karriere nicht weiter sind: Wir sind nicht in der Lage, wirklich in die Zukunft zu denken und zu planen.

Also kein großer Wunsch mehr übrig?
Fiona: Vielleicht der Wunsch, den Prozess mehr zu schätzen als das Ergebnis. Das ist eine sehr buddhistische Ansichtsweise, auch wenn ich gar kein Buddhist bin.

Was sind eure nächsten Projekte? Oder denkt ihr auch da nicht voraus?
Fiona: Okay, daran denken wir dann schon.

Dominique: Weil wir es auch müssen. Wir verfolgen gerade mehrere Ideen, eine davon ist bereits geschrieben. Der Titel ist „The Mystery of the Missing Sock“. Wir haben darüber schon in „Barfuß in Paris“ gesprochen, weil das ein Thema ist, das viele Menschen betrifft: Wohin verschwinden eigentlich meine Socken?

Im Film wurde diese Frage nie beantwortet.
Fiona: Wir kennen die Antwort. Wir können sie nur nicht verraten, da wir diesen anderen Film vielleicht noch machen werden. Eine andere Idee betrifft Menschen, die gerade trauern. Und dann passiert etwas, das sie aus ihrer Trauer weckt.

Dominique: Die dritte Idee geht über einen Mann, der von dem Thema Sicherheit besessen ist. Er zieht mit seiner Familie umher, bringt sie ausgerechnet damit aber mehr und mehr in Gefahr.

Fiona: Eine Idee handelt von Experimenten mit Medikamenten an Menschen.

Also doch eine ganze Menge. Aber wären das dann noch Komödien? Die ersten beiden klingen nicht so ganz danach.
Fiona: Meistens haben wir in unseren Filmen schon auch eine dunkle Seite. „Barfuß in Paris“ war der erste, bei dem das gefehlt hat. In „Die Fee“ flieht jemand aus einer psychiatrischen Anstalt und überzeugt jemand anderes, dessen Wünsche erfüllen zu können. Obwohl sie das gar nicht kann. Wir haben am Anfang eines Films schon ein ernsteres Konzept, bevor unsere Clownkörper wieder die Macht ergreifen. Es werden am Ende also wahrscheinlich schon Komödien werden. Aber man weiß nie, was passiert.

Dominique Abel/Fiona Gordon [Interview]
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