(„Blade Runner“ directed by Ridley Scott, 1982)

Blade RunnerDas Problem bei Kultfilmen die man selbst nie gesehen hat und die bereits ein gewisses Alter aufweisen ist die hohe Erwartungshaltung die man automatisch mit sich bringt. Im Falle von „Blade Runner“ führte das sogar dazu dass ich etwas enttäuscht war im Nachhinein. Die Prämisse vorausschickend dass ich nie kein sonderlich leidenschaftlicher SciFi-Fan war, fand ich diesen Klassiker von Ridley Scott großteils langweilig.
Das Szenario einer futuristischen Welt in der es der Menschheit gelungen ist perfekt anmutende, künstliche Abbilder ihrer selbst zu schaffen verspricht eigentlich eine interessante Basis, doch es verging mehr als die Hälfte der ca. 120 Minuten Laufzeit bis mich das Geschehen auch endlich ansprach. Wo in der ersten Hälfte der Zuschauer noch mit der Welt im Jahre 2019 vertraut gemacht wird, steht im zweiten Part eher die Action im Vordergrund. Man erfährt so, dass die Kunstmenschen mit Generation Nexus 6 ihren Erschaffern in Intelligenz und Bewegungsablauf quasi ebenbürtig wenn nicht sogar überlegen wurden. Die Replikanten wurden dazu eingesetzt um die Kolonisierung anderer Planten voranzutreiben, doch als eine Meuterei der Roboter stattfand wurden diese auf einer der neu annektierten Planeten exiliert. Eine Rückkehr auf die Erde war ihnen nicht erlaubt, eine spezielle Einheit, die Blade Runner, sollten dafür sorgen dass eventuell ungehorsame Replikanten zur Strecke gebracht würden.
Harrison Ford der hier Rick Deckard, einen Ex-Blade Runner, spielt wird von den Cops reaktiviert, denn vor kurzem sind einige Modelle der Nexus 6-Serie entflohen. Ihr Ziel ist natürlich die Erde wo ihr Erfinder und „Vater“ Dr. Eldon Tyrell (Joe Turkell) Rede und Antwort stehen soll. Dessen Tyrell Corporation war es nämlich die den Replikanten ihre falschen Erinnerungen implantierte und sie zu Sklaven imperialistischer Wahnvorstellungen machte. Geschickt wird dem Zuschauer nun über diverse Stationen mehr Wissen über das entstehen der Nexus 6 mitgeteilt. So kommen die Replikanten, dessen Anführer Roy Batty ein toll spielender Rutger Hauer ist, über den „Augenmacher“ (James Hong) zu J.F. Sebastian (William Sanderson), einem Experten für künstliches Leben und Angestellten der Tyrell Corporation. J.F. soll der Schlüssel zu Eldon Tyrell sein, der in einem gigantischen und abgesicherten Komplex wohnt der das Stadtbild dominiert.
Immer dicht auf ihren Fersen ist Harrison Ford, den es in der Zwischenzeit bereits gelungen ist zwei abtrünnige Replikanten aus dem Verkehr zu ziehen (Brion James und Joanna Cassidy). Unerwartete Hilfe bekommt er dabei von Rachael (Sean Young) ihres Zeichen selbst Maschine und von Tyrell dazu abkommandiert Deckard zu unterstützen.
Die anfangs genannte Langeweile wird schlussendlich vollends kompensiert durch die packende Atmosphäre und beachtlichen Sets. Vor allem der Endkampf mit Roy Batty dem allerdings ein elendiger Tod von Daryl Hannah (als letale Pris) vorausgeht, hat es in sich. Wo andere bereits viel mehr Anspielungen und Hinweise entdeckt haben wird hier die Frage nach Moral auf die Spitze getrieben und jedem wird augenscheinlich klar worauf der Film unter anderem abzielt. Neben Ethik spielen existenzielle Fragen wie „Woher kommen wir und wohin gehen wir?“ – die so auch wortwörtlich im Film vorkommt – eine tragende Rolle. Es handelt sich also nicht nur um einen plumpen Sciene Fiction-Streifen, sondern tatsächlich hat man ständig das Gefühl jede Szene sei von immenser Bedeutung, man assistiere eher einem sich langsam zusammensetzenden Kunstwerk als einem Unerhaltungsfilm. Der mir zu schwerfällige erste Teil führte allerdings dazu dass es für mich nicht 2 Stunden pures Genussmittel sondern ein hartes Stück Arbeit war.
Das düstere Ambiente, der coole Eighties-Look von Dary Hannah, die Monologe von Deckard, die Flut an ausdrucksstarken Bildern (am Besten gefiel mir das Appartement von J.F. Sebastian), die durchwegs sozialkritischen Elemente und sicherlich noch andere Sachen die ich jetzt vergessen habe, lassen mich schlussendlich verstehen warum „Blade Runner“ als einer DER Kultfilme gilt. Dass der Film damals an den Kinokassen nicht unbedingt beliebt war kann ich durchaus nachvollziehen, war Ridley Scott seiner Zeit doch eindeutig voraus. In Zeiten allerdings wo Computersysteme und genetische Manipulation zum Alltag gehören und selbstverständliche Dinge sind, erhält man eine durchaus andere Sichtweise, als vielleicht noch 1982.
Laut diversen Quellen sollte man den relativ vor kurzem erschienen Final Cut den anderen Versionen vorziehen und so habe ich das auch getan. Schon alleine die optischen und akustischen Unterschiede werten den mittlerweile doch recht in die Jahre gekommen Streifen sicherlich auf, zu unterschätzen sind allerdings nicht die inhaltlichen Eingriffe die der Regisseur unternommen hat.
Übrigens basiert das Ganze auf einen Roman des Amerikaners Philip K. Dick, der als einer der wichtigsten SciFi-Autoren gilt.

Blade Runner
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12 Responses

  1. Inspector Santini

    Also ich finde gerade die Action-Parts nicht so wichtig und liebe die fast schon meditative Atmo von „Blade Runner“ sowie die tolle Synth-Score von Vangelis.
    „Blade Runner“ sollte man auch öfters sehen um wirklich alles zu erfassen..z.B ist die Schachpartie von Tyrell und Sebastian eine Anspielung auf das „unsterbliche Spiel“ (ein legendäres Schachmatch von 1931) usw.
    Die Novelle von Dick finde ich im Gegensatz zum Film wirklich langweilig.
    Ach ja, Replikanten sind keine Maschinen..

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  2. Candide

    Die Score von Vangelis fand ich weniger ansprechend obwohl ich ansonsten eigentlich diese Musikrichtung schon mag.
    Dass die Actionparts wichtig sind wollte ich damit auch nicht ausdrücken, lediglich dass der Part davor sehr langatmig war.
    Vielleicht hast du aber Recht und mit mehrmaligen sehen würde ich massenweise mehr Anspielungen entdecken.

    P.S.: Stimmt, Maschinen sind sie wahrlich keine. Ich lass es in der Rezension dennoch stehen damit dein Kommentar auch einen Sinn ergibt. Danke für den Hinweis

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  3. Inspector Santini

    Ich persönlich zähle den „Blade Runner“-Soundtrack von Vangelis zu den besten Soundtracks überhaupt.Wie beim Film gibt es hier jedemenge zu entdecken,.ist natürlich alles eine Frage des Geschmacks genau wie der Film. „Blade Runner“ ist halt ein Kultfilm, und ein Merkmal von Kultfilmen ist der Box-Office-Flop. Der breiten Masse gefällt der Film nicht dafür aber umso mehr einem bestimmten Publikum. Viele beschweren sich bei „Blade Runner “ immer über die Langatmigkeit aber komischerweise sind das immer gerade die Leute die Kubricks „2001: A Space Odyssey“ so bewundern, ich persönlich empfinde „2001 “ als viel zu steril, langatmig, sperrig und artsy-fartsy und „Blade Runner“ als herrlich lebendig und meditativ… Geschmackssache halt! Fakt ist: über beide Filme könnte ganze Bücher schreiben. Aufjedenfall gehört „Blade Runner“ für mich neben „Tron“, „Akira“ und vieleicht noch „Dune“ zu den absoluten SciFi-Highlights der 80er.
    by the way: Wer durch die Review Lust auf „Blade Runner“ bekommen hat sollte sich unbedingt die „Ultimate Collectors Box“ zulegen. Für c.a 30€ erhällt man neben einem ganzen Haufen Extras alle 5!! Fassungen von „Blade Runner“ – für mich eine der besten DVD-Boxen der letzten Jahre.

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  4. Candide

    Ja stimmt, 2001 fand ich wirklich besser 😉
    Nein im Ernst: Natürlich ist es immer Geschmackssache aber wie ich ganz am Anfang erwähne war hier eines der Probleme dass ich wusste einen sogenannten Kultfilm zu sehen und deshalb die Erwartungen automatisch nach oben getrieben wurden.
    Wenn ich den Film gänzlich ohne Vorwissen/Vorurteilen gesichtet hätte wäre das Urteil sicherlich deutlich besser ausgefallen.
    Und um es nochmals ganz klar zu sagen: Den Film sollte man sich auf jeden Fall mal anschauen, SciFi-Freak hin oder her.

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  5. Breakout

    In meinem Fall definitiv ein „leave it“-Film. Ich weiß nicht woran es liegt. Liegt es am furchtbaren Stil der 80er Jahre, an der düsteren Atmosphäre, die selbst mich als Zuschauer quält, oder an der sich mir nicht immer gleich erschließenden Handlung? Keine Ahnung.
    Hauptsächlich wollte ich ihn sehen, weil Yok auf alten Live-Tapes den Film zitiert und bei manchen Songs Samples von Roys poetischen Sätzen benutzt hat. Und tatsächlich, eine interessante moralische Problematik lässt sich durchaus erkennen. Was auch immer Seabeams sind…
    Trotzdem muss ich dabei bleiben, dass ich ihn ohne den ehrwürdigen Namen Blade Runner nicht bis zum Ende gesehen hätte.

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  6. Inspector Santini

    Man muss „Blade Runner“ wirklich nicht mögen und aber der Film ist ein Meilenstein und das Nonplusultra im Sci-Fi-Genre. Ich empfinde den Look ,entgegen eurer Meinung, auch als zeitlos und überhaupt nicht 80’s-like. Scott und sein Team bedienen sich an einer ganzen Bandbreite von Kulturen,Stilen und Epochen und schaffen daraus ihr eigenes dreckiges Universum…ich persönlich liebe einfach diese extreme Detailbessenheit von Scott und die Masse an Anspielungen…in punkto Details stösst „Blade Runner“ *imo* auch den großen „2001“ vom Thron.. mich persönlich bringt Kubrick nämlich mit seinen „Andock“-Sequenzen immer wieder zum einschlafen während ich mich bei „Blade Runner“ immer wieder in der „Hadeslandschaft“ verlier. Na ja, Film bleibt halt Geschmackssache.
    Ich hab übrigens auch keine Ahnung was C-Beams (irgendwelche Lichter?) oder das Tannhäuser-Tor sind.

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  7. Ijon Tichy

    Vorab:
    Ich schreibe aus der Sicht eines leidenschaftlichen SF-Literatur-Lesers. Deshalb interessiert mich als Dicks-Fan in erster Linie die Umsetzung der Vorlage und weniger der Film an sich. Ich bin ohne hohe Erwartungshaltung an Film gegangen, da ich mir in der Regel von Literaturverfilmungen nicht allzu viel erhoffe.

    Positiv aufgefallen:
    Die Sets, die Atmo, die Ästhetik, der Soundtrack nur z.T. (ich finde die 80er Synthies hier völlig daneben, den Rest aber passend)

    Negativ aufgestoßen:
    – Fehlen von entscheidenden, tiefgründigenden Aspekten der Vorlage, z.B. der „Mercerismus“ fehlt vollständig (hier parodiert Dicks religöses Sektentum und Pseudo-Spiritualität)
    – Auf Kosten von in die Länge getriebenen Action-Sequenzen
    – Die Charaktere wirken alle überzeichnet und dadurch lächerlich (da hilft leider auch kein Harrison Ford); allen voran der Bösewicht wirkt meiner Meinung nach wie ein schlechter Dolph Lundgren, der zu allem Übel auch noch den russischen Typ verkörpert und viel zu theatralisch abtritt
    – Peinliche Abwandlungen (aus einer Theater-Schauspielerin im Roman wird z.B. eine zwiellichtige Schlangentänzerin)

    Im Vergleich:
    Ich finde „Blade Runner“ passt atmosphärisch gut zu „Dune“ (kann es sein, dass die blonden Bösewichte dieselben Schauspieler sind?) und kann in keiner Weise mit „2001“ verglichen werden. Den Letzterer behandelt philosophische Themen auf einer Meta-Ebene (das mögen die meisten als langweilig empfinden) und schränkt die SF-Elemente auf die Weiterentwicklung der Raumfahrt ein (bewegt sich damit eher im so genannten Bereich der „Hard Science Fiction“). „Blade Runner“ bewegt sich dagegen eher auf einer ethischen Schiene (Umgang mit Cyborgs, etc.) und ist genre-spezifisch etwas Dystopie mit einem Hauptanteil an SF.

    Fazit:
    Buch gut – Film zu schwach (zuviele Zugeständnisse an das Mainstream-Kino)

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  8. Inspector Santini

    Hmm, also die Kritik kann ich – übrigens auch leidenschaftlicher SF-Leser- überhaupt nicht nachvollziehen. Ich würde eher sagen: Novelle schwach – Film super,…

    Der Soundtrack ist Geschmackssache, wobei es natürlich ist, dass in meinem Film von Anno 82 auch 80er Jahre Synths verwendet werden (Der Yamaha CS-80 ist zwar eigentlich ein 70er Ana-Synth aber egal).
    Das der Film sich nicht strikt an die “ Vorlage“ hält ist für mich kein legitimer Kritikpunk . „Blade Runner“ sollte nie eine 1 zu 1-Romanverfilmung werden und das war *imho* auch der richtige Weg.

    „Blade Runner“ setzt sich mit Fragen der Philosophie bzw. Ontologie. auseinander..zB. Was bedeutet es ein Mensch zu sein ? Ab wann ist man Mensch? Hier punktet wieder der Film. Replikanten sind eben keine Cyborgs oder Androiden ( wie im Roman). Sie sind künstliche, genetisch verbesserte „Menschen“ mit implantierten Erinnerungen und mit einer Lebensspanne von 4 Jahren, die von ihren Schöpfern versklavt worden sind.

    Zu „2001“:
    Klar, die Form von „2001“ ist abstrakter und mehr auf highbrow getrimmt, aber „Blade Runner“ ist *imho“ trotz Action und dreckigem Look auf dem gleichen künstlerischen Niveau, deshalb ist auch ein Vergleich gerechtfertigt. Hard-SF ist, nach meiner Definition, keiner der beiden Filme.

    BTW: Der Dolph Lundgren- Lookalike ist Rutger Hauer und der Blondschopf aus „Dune“ ist Sting!

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  9. Ijon Tichy

    Ich habe oben keinen Kritikpunkt, der besagt, dass sich der Film nicht 1:1 an die Vorlage hält. Ich schrieb, dass wichtige Elemente fehlen und Abänderung z.T. peinlich wirken. Prinzipiell muss ein Drehbuchautor eigentlich immer vieles Streichen bei seiner Adaption. Nur meines Erachtens wurden gute Elemente auf Kosten von ausufernden Action-Sequenzen weggelassen:

    – der Handel mit künstlichen Tieren
    – die Umweltzerstörung wird gar nicht erklärt
    – das Zweifeln von Deckard an der „Voigt-Kampff-Methode“

    Das sind alles visionäre Themen (siehe Klimawandel)

    Mein Hauptknackpunkt war allerdings, dass die Figuren überzeichnet und lächerlich auf mich gewirkt haben. Und das ist völlig unabhängig von der Vorlage. Ich konnte vor allem die Replikanten nicht ernst nehmen.

    Insgesamt finde ich das Buch (z.B. wegen dem Sarkasmus aufgrund des „Mercerismus“ siehe voriger Kommentar) auch viel humorvoller und dadurch geistreicher. Der Film wirkt eher melancholisch-depressiv.

    Der philosophisch-ethische Diskur über das Menschsein ist doch im Buch auch schon erhalten. Auch wenn es keine Replikanten, sondern „Andys“ sind. Auch hier steht zur Debatte, ob die „Andys“ eigene Emotionen entwickeln können etc.

    Also beim Vergleich von „2001“ mit Scotts Film ging es mit nicht um das künstlerische Niveau. Mir ging es um den jeweiligen Ebenen-Ansatz der Filme (was an sich wertfrei ist). Sprich: aus einer objektiven Sicht behandelt „2001“ grundlegendere Fragen der Metaphysik, während „Blade Runner“ thematisch auf praktisch-philosphischen Ebene oder verantwortungsethischen Ebene anzusiedeln ist. Das ist, wie gesagt wertfrei. Also handelt es sich tatsächlich um formale Unterschiede. Das künstlerische Niveau bleibt bei dieser Argumentation außen vor – beide sind Klassiker SF- und Filmgeschichte.

    Über das Subgenre der „Hard SF“ wird nicht nur hier gestritten 🙂 Fakt ist, dass in „2001“ keine Laserwaffen und Aliens vorkommen. Der Fortschritt der Raumfahrt erscheint möglich. Auch der Bordcomouter „HAL“ ist im Bereich des wissenschaftlich Möglichen anzusiedeln. Lediglich der Schlussteil geht ins Phantastische, wobei die gezeigten Phänomene alle psychologisch (also wieder wissenschaftlich) erklärt werden könnten – bis auf den Astral-Embryo natürlich 😉

    „Blade Runner“ ist einhellig als Dystopie gekennzeichnet.

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  10. Inspector Santini

    Also mit dieser kleinen Erläuterung deiner Kritik kann ich mich anfreunden 😀 Zwei Dinge noch…

    Zu den Replikanten:
    Das, nennen wir es mal, Overacting der Replikanten liegt wahrscheinlich in der Natur der Nexus 6-Baureihe und dem jeweiligen „Mental Level“ der einzelnen Bautypen … ist natürlich reine Spekulation von meiner Seite.

    Zu Hard-SF:
    Kann man sich wirlich drüber streiten. Für mich persönlich sind die Ringwelt-Romane von Larry Niven Hard-SF…sind zwar irgendwo todlangweillig, aber Niven versucht seine Fiktion immer durch wissenschaftliche Theorien oder Modellen (wie z.B der Dyson-Sphäre ) plausibel zu halten…just my 2 cents!

    Eins noch: Natürlich ist „Blade Runner“ eine Dystopie 😎

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  11. Ijon Tichy

    Dann haben wir uns ja doch noch einigen können 🙂

    Zu den Replikanten:
    Was du sagst Klingt plausibel. Aber: dann wäre es doch für jeden Blade Runner ein leichtes Spiel die Replikanten (auch ohne komplöizierte Voigt-Kampff-Methode) zu entlarven, oder?

    Zu Hard-SF:
    Manche Definitionen wollen alles exakt wissenschaftlich verifizierbar haben und manche sind da lockerer. Ich hatte bisher eher einen (zu) laxen Begriff verwendet – nach dem Motto ohne Laserschwert und Marsmännchen ist es Hard-SF. Das muss ich künftig wohl noch exakter unterscheiden. Diese Subgenres sind aber auch verwirrend 😉

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