(„Joe Somebody“ directed by John Pasquin, 2001)

Joe JedermannDer unscheinbare, geschiedene Familienvater Joe Scheffer (Tim Allen) wird auf dem Parkplatz seiner Firma und vor den Augen seiner kleinen Tochter Natalie (Hayden Panettiere) von einem Mitarbeiter verprügelt. Da die Firma eine Klage fürchtet, legt sie besonderen Wert darauf, dass es Joe an nichts mangelt. Als Joe seinem Mitarbeiter Mark McKinney (Patrick Warburton) die Revanche ankündigt, erlangt er immer mehr an Beliebtheit, sogar seine Ex-Frau will ihn wieder für sich gewinnen. Joe verliebt sich jedoch in seine hübsche Mitarbeiterin Meg Harper (Julie Bowen). Um gegen McKinney eine Chance zu haben, trainiert er mit Hilfe des ehemaligen Martial-Art Filmstars Chuck Scarett (James Belushi) in dessen Studio. Wird Joe seinem Kontrahenten wirklich erneut gegenübertreten und ihn am Ende noch besiegen?
Eine schwache Komödie, bei der man sich die Mühe machen kann, ethische Ansätze zu suchen, um der Langeweile entgegen zu wirken, und am Ende auch bedingt fündig wird. Würde James Belushi, in seiner Rolle des abgehalfterten Trainers, die Lachmuskeln nicht wenigstens ein bisschen fordern, wäre der gesamte Film durchgängig ermüdend und am Ende wäre man über die verlorenen 98 Minuten unerträglich enttäuscht.
Fazit: Das ist die Art von Film, die man zu Recht, schlicht und einfach als „Spielfilm“ bezeichnen sollte, da sie keiner anderen Titulierung würdig sind. Für den Titel „Komödie“ ist „Joe Jedermann“ leider zu „unkomisch“. Einmal ansehen ist mehr als genug.

Joe Jedermann
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