Inhalt / Kritik

The Transporter

„The Transporter“ // Deutschland-Start: 8. Mai 2003 (Kino)

Es gibt oft Tage, an denen ich mich einfach zurücklehnen und entspannen möchte. Wenn ich dann nicht gerade Musik höre, darf es gerne ein Mainstream-Streifen sein, der mich auf einfache Weise kurz und gut unterhält. The Transporter von Louis Leterrier und Corey Yuen, eine englischsprachige, französische Produktion, erfüllte heute deshalb mit seinen knackigen 90 Minuten Laufzeit genau diesen Zweck.

Die Story ist einfach gestrickt und ist schnell erzählt: Frank Martin (Jason Statham), ein pensionierter US-Soldat, hat sich in Nizza, Frankreich zur Ruhe gesetzt. Dort führt er ein angeblich einfaches Leben in seinem Haus am Meer, doch wenn er einmal nicht gerade Besuch von Inspektor Tarconi (François Berléand) hat, übt er einen äußerst ungewöhnlichen Job aus: Er ist eine Art Kurier, bekannt auch als der Transporter. Er erledigt Dienste als Fahrer gegen Bezahlung, egal ob er Menschen, dubiose Koffer oder sonst was liefern soll. Er hält sich dabei an strikte selbst auferlegte Regeln wie etwa „Keine Namen“ oder „Öffne niemals ein Paket“ und ist durch seine präzise und pünktliche Lieferung in der Unterwelt natürlich bekannt.

Als er eines Tages eine schwarze Sporttasche zu einem Kunden (Matt Schulze) bringen soll, beginnt sein routiniertes Leben aus den Rhythmus zu kommen. Nachdem sein BMW einen Platten hatte, merkt er, dass seine Fracht eigentlich ganz lebendig ist. Er bricht eine seiner eigenen Regeln und öffnet die Tasche, nur um zu sehen, dass sich darin eine gefesselte und geknebelte, asiatische Frau namens Lai (Qi Shu) befindet. Nach kurzem Überlegen stopft er die Frau wieder in den Kofferraum seines Autos und beschließt den Job zu Ende zu bringen. Beim Kunden angekommen, erhält er sofort einen neuen Job. Er soll einen Koffer zu einem weiteren Kunden bringen. Als er einwilligt und schon wieder unterwegs ist, hält er vorerst bei einer Raststätte, um seine Gedanken wieder zu sammeln, doch als er zum Wagen zurückkehrt, fliegt ihm dieser um die Ohren.

Nichts Aufregendes, pures Actionkino eben, mit ein paar netten Fights und einem cool wirkenden Statham, den ich schon in Crank recht lässig fand. Es sind übrigens bereits zwei Sequels zu diesem Film erschienen, die ich allerdings erstmal nicht sehen werde. Zu viel von diesem Zeug kann auf Dauer eigentlich nur Hirn schädigend sein finde ich, aber für zwischendurch ist es genau das Richtige.

Credits

OT: „The Transporter“
Land: Frankreich
Jahr: 2002
Regie: Corey Yuen, Louis Leterrier
Drehbuch: Luc Besson, Robert Mark Kamen
Musik: Stanley Clarke
Kamera: Pierre Morel
Besetzung: Jason Statham, Qi Shu, François Berléand, Matt Schulze

Trailer

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The Transporter
Pures Actionkino ohne viele Umschweife mit Jason Statham in Bestform.
6von 10

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