(„City By The Sea“ directed by Michael Caton-Jones, 2002)

Äußerst durchschnittliche Kost die da geboten wird und dennoch konnte mich der Film bis an sein vorhersehbares Ende fesseln. Der Film von Michael Caton-Jones bietet in 100 Minuten Laufzeit altgewohntes aus Hollywood, hat aber interessante Anspielungen zur „City By The Sea“ oder besser gesagt Long Island, New York. Die Bilder überzeugen und auch die Performance der Schauspieler ist ok.
Die Story selbst dreht sich um einen Junkie namens Joey LaMarca (James Franco) der in eine Streiterei zwischen dem Dealer Picasso (Jay Boryea) und seinen Kumpel Snake (Brian Tarantina) schlittert. Im hektischen Kampf bring Joey den Pusher mit einem Messer um. Den Toten findet am nächsten Tag die Polizei. Unter der Führung von Lt. Vincent LaMarca (Robert De Niro), dem Vater von Joey, soll der Fall gelöst werden. Bald führt die Spur zu Snake, der schnell ausplaudert wer der wahre Mörder war. In der Zwischenzeit will Spyder (William Forsythe), der Boss vom verstorbenen Picasso, sein verlorenes Geld von Joey zurück. Als Spyder auf seiner Suche aus Versehen einen Cop (George Dzundza) killt, wird dieser Mord jedoch Joey angehängt. Lt. LaMarca wird währenddessen vom Fall abgesetzt, da der Gesuchte ja schließlich sein Sohn ist. Plötzlich werden alte Wundern wieder aufgerissen: Die Medien berichten über Vincent’s Vater, der ebenfalls ein Mörder war und im Fernsehen spricht man von der LaMarca-Killerfamily. Als schließlich Vincent erfährt, dass er auch noch einen Enkelsohn hat, fängt er an auf eigene Faust zu handeln und versucht seinen Sohn zu überzeugen sich dem Gesetz zu stellen…
Wie gesagt nichts Besonderes, aber wenn man die Gelegenheit hat den Streifen zu sehen und man einen Abend füllen möchte, dann reicht er vollkommen aus. Robert De Niro zeigt auch hier warum er als Schauspielstar gilt. Positiv überrascht war ich von der Performance von James Franco. Ich kann verstehen warum man ausgerechnet ihn in Spider-Man als Sohn von Norman Osborn aka Goblin gewählt hat. Leider konnte er mich im Marvel-Streifen jedoch nicht ganz so überzeugen wie hier. Die Musik von John Murphy ist stücke weiß wirklich klasse eingesetzt, an anderen Stellen jedoch nur nervig.

City By The Sea
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