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© ZDF/Henrik Petit

Dan Sommerdahl – Tödliche Idylle: Tödlicher Ehrgeiz

„Dan Sommerdahl – Tödliche Idylle: Tödlicher Ehrgeiz“ // Deutschland-Start: 29. März 2026 (ZDF)

Inhalt / Kritik

Als Profiseglerin kam Louise Busck (Camilla Gottlieb) zu Ruhm, später machte sie vor allem als Influencerin auf sich aufmerksam. Dabei setzte sie das Unternehmen ihres Ehemanns Jannik (Peter Reichhardt) sowie die eigene Familie in Szene. Die beiden führten ein Bilderbuchleben, gemeinsam mit den Kindern Frida (Rebekka Phillipson) und Karl (Mattias Brinch Nielsen). Doch das ist vorbei, Louise wird tot im Hafen gefunden, jemand hat sie ins Wasser gestoßen. Aber weshalb? Und wer hat sie getötet? Dan (Peter Mygind) und Flemming (André Babikian) nehmen die Ermittlungen auf und stellen dabei fest, dass hinter der schönen Fassade der Buscks die eine oder andere hässliche Wahrheit auf ihre Entdeckung wartet. Je mehr die beiden nachforschen, umso rätselhafter wird die Geschichte für die beiden Polizisten …

Klassischer Krimi

Ablösung auf dem späten Sonntagabend-Programmplatz im ZDF, der gewöhnlich internationalen Krimis vorbehalten ist, meistens aus Großbritannien oder Nordeuropa. Die letzten Wochen widmete der Sender der schwedischen Reihe Mord im Mittsommer. Nun meldet sich mit Dan Sommerdahl – Tödliche Idylle eine weitere skandinavische Krimiproduktion zurück, die seit einigen Jahren schon hierzulande zu sehen sind. Genauer reisen wir nach Dänemark, wo das Polizeiduo nun schon in der sechsten Staffel gemeinsam Fälle lösen muss. Fans können sich dabei auf vier Filme freuen, die im wöchentlichen Abstand ausgestrahlt werden. Los geht es dabei mit Tödlicher Ehrgeiz, der ziemlich genau das liefert, was man von dieser Reihe kennt und erwarten kann.

Das betrifft zum einen den Genreanteil. Wie so oft beginnt die Geschichte damit, dass am Anfang eine Leiche gefunden wird, danach muss die Polizei herausfinden, wer den Mord begangen hat. Der klassische Whodunit-Krimi eben. Zu dem Zweck wird das Umfeld des Opfers genauer beleuchtet, hier ist es die Familie der Toten. Aber auch abseits könnte die Antwort zu finden sein. Dan Sommerdahl – Tödliche Idylle: Tödlicher Ehrgeiz versucht dabei, verschiedene Möglichkeiten aufzuzeigen, etwa indem der Sohn verschwunden ist, was ja grundsätzlich immer verdächtig ist. Und dann ist da noch ein Einbruch, bei dem unklar ist, ob er mit dem Mord zusammenhängt oder doch nur zufällig in einem zeitlichen Zusammenhang stattgefunden hat.

Wieder viel Drama

Wer die Reihe kennt, weiß aber: Der Krimi ist nur ein Teil davon. Ganz wichtig ist auch immer, ganz viel Drama hineinzupacken. Eine Zeit lang betraf das vor allem die Hauptfiguren. Schließlich hatten sich Dan und seine Frau Marianne (Laura Drasbæk) getrennt, die dafür dann mit seinem Kollegen Flemming zusammen war. Und als Dan dann mit Josefine (Maibritt Saerens) anbändelte, war das ebenfalls Quelle für so viele Konflikte, dass das immer wieder zur Seifenoper wurde. Dan Sommerdahl – Tödliche Idylle: Tödlicher Ehrgeiz ist da im Vergleich noch zurückhaltend. Auf diese ganzen konstruierten Verwicklungen wird zwar verwiesen. Abgesehen von der jetzt anstehenden Hochzeit wird das aber kaum mehr für die Geschichte verwendet.

Sehr viel besser ist der neueste Teil dann aber doch nicht geworden. Zum einen ist Dan Sommerdahl – Tödliche Idylle: Tödlicher Ehrgeiz über weite Strecken wieder ein ziemlich langweiliger Krimi geworden, der weder bei der Handlung, der Geschichte noch den Figuren etwas Interessantes anzubieten hat. Eine Influencerin, deren Leben nicht so heil ist wie behauptet? Das ist inzwischen auch nicht mehr als ein Klischee unter vielen. Zum Ende hin wird es dann zudem wieder hochdramatisch, bei der Auflösung scheute man mal wieder vor nichts zurück. Zusammen mit der sehr aufdringlichen Musik – die Reihe ist grundsätzlich ein Beispiel für eine Holzhammer-Inszenierung –, ist das dann doch wieder alles übertrieben und irgendwie nervig. Nächstes Mal geht es in Miss Sunshine um die titelgebende Frau, die vom Dach in den Tod gestürzt ist.

Credits

OT: „Sommerdahl: SoMe“
Land: Dänemark, Deutschland
Jahr: 2026
Regie: Kenneth Kainz
Drehbuch: Lolita Bellstar, Christine Exner, Mette Sø
Vorlage: Anna Grue
Musik: Jeppe Kaas
Kamera: Philippe Kress
Besetzung: Peter Mygind, André Babikian, Laura Drasbæk, Lise Baastrup, Maibritt Saerens, Lotte Andersen, Mia Helene Højgaard, Mathias Käki Jørgensen, Thit Aaberg, Caspar Phillipson, Arian Kashef, Camilla Gottlieb, Peter Reichhardt, Rebekka Phillipson, Mattias Brinch Nielsen

Bilder

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Dan Sommerdahl – Tödliche Idylle: Tödlicher Ehrgeiz
fazit
In „Dan Sommerdahl – Tödliche Idylle: Tödlicher Ehrgeiz“ wird eine ehemalige Profiseglerin und Influencerin tot im Hafen gefunden. Dabei gibt es wie so oft in dieser Reihe eine Mischung aus Klischees und übertriebenem Drama. Fans wird es freuen. Der Rest darf den mäßigen Krimi ignorieren.
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