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Internationale Filmfestspiele Berlin (2026)

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Für deutsche Filmfans beginnt heute wieder der jährliche Ausnahmezustand: Vom 12. bis 22. Februar 2026 findet eine neue Ausgabe der Berlinale statt, die neben Cannes und Venedig zu den bedeutendsten weltweit gehört. Es ist die inzwischen 76. in der langen Geschichte der cineastischen Insitution. In dieser Zeit findet ihr dann eine große Auswahl von Titeln, vom obskuren Nischenexperiment bis zum starbesetzten Blockbuster. Als Eröffnungsfilm suchte man sich dieses Jahr etwas Besonderes aus. So erzählt die afghanische Regisseurin Shahrbanoo Sadat in ihrem dritten Spielfilm  No Good Men von einer Kamerafrau kurz vor der Machtübernahme der Taliban im Jahr 2021. Dieses Mal tritt die Filmemacherin, die zuvor schon auf bedeutenden Festivals zu Gast war, sogar selbst vor die Kamera.

Ansonsten sind die Augen natürlich auch wieder auf die Stars gerichtet. Von diesen gibt es dieses Jahr auch wieder einige zu sehen. Ob Sam Rockwell in der Science-Fiction-Komödie Good Luck, Have Fun, Don’t Die, Charli xcx in der Mockumentary The Moment, Ethan Hawke in dem Historiendrama The Weight oder auch Amanda Seyfried in dem Musicaldrama The Testament of Ann Lee, man konnte schon einige große Namen gewinnen, die ihre neuen Werke in Berlin vorstellen. Aber auch abseits der Filmpremieren wurden bekannte Leute in die deutsche Hauptstadt gelockt. Beispielsweise darf die oscar-gekrönte Regisseur Chloé Zhao über ihre Karriere sprechen.

Reise in die Vergangenheit

Aber auch anderweitig wird wieder ein Blick zurück geworfen. So gibt es die Sonderreihe Teddy 40 über das vierzigjährige Bestehen des Preises. Eine weitere Retrospektive widmet sich der Zeit nach dem Mauerfall und dem damaligen Zeitgeist. Der Goldene Ehrenbär geht an die malaysische Schauspielerin Michelle Yeoh, die mit ihrem Ausnahmetitel Everything Everywhere All At Once vor Ort ist. Ebenfalls gewürdigt werden der deutsche Komponist Max Richter und die französische Regisseurin Céline Sciamma,

Natürlich gibt es aber auch wieder Preise, die das gegenwärtige Filmschaffen würdigen. Allen voran ist da der traditionelle Wettbewerb um den Goldenen Bären. Dieses Mal hat die deutsche Regielegende Wim Wenders den Vorsitz übernommen und muss mit den anderen Jurymitgliedern entscheiden, welcher der 22 Filme der beste ist. Auffällig ist, dass die im Wettbewerb vertretenen Regisseure und Regisseurinnen weniger internationale Zugkraft haben, als man es vielleicht von anderen Festivals oder auch aus dem Vorjahr gewohnt ist. Zu entdecken gibt es aber wieder einiges.

Das vollständige Programm und weitere Infos findet ihr auf www.berlinale.de.

Unsere Rezensionen von der Berlinale 2026



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