Daimidaler Vol 1Kouichi Madanbashi ist ein ganz normaler Jugendlicher, der eigentlich nur eins vom Leben erwarten: Endlich mal Möpse kneten, je größer desto besser! Dieser Wunsch wird ihm eines Tages erfüllt. Mehr noch, er SOLL sogar grabschen, was das Zeug hält. Schließlich handelt es sich bei dem Schüler um einen Auserwählten, der durch sexuelle Erregung ganz besondere Kräfte generiert. Und die brauchen die Menschen, um damit einen Riesenroboter anzuheizen und bösartige Pinguine zu bekämpfen. Denn die haben nicht weniger vor, als sich die gesamte Welt zu unterjochen. Und dafür hält Frau dann eben doch ihre Brüste hin. Ist ja für einen guten Zweck …

Eines muss man der Mangaadaption ja lassen: Wo andere Ecchi-Serien sich einen abmühen und bei jedem Fehltritt den Zufall herbeirufen, damit der unbedarfte Jüngling den mächtigen Vorbau seines weiblichen Umfeldes in Augenschein nehmen darf, wird das hier einfach zur Bedingung für den Weltfrieden erklärt. Absurd? Und wie! Und zumindest anfangs auch irgendwo witzig, denn riesige Pinguinroboter und Mechas mit wallendem Haar, das sind man nicht oft.

Lässt man das schön bescheuerte Szenario einmal weg, gibt es jedoch nur wenig Grund, sich Daimidaler anzuschauen: Die Geschichte kommt nicht wirklich in Fahrt, von den stereotypen Figuren ganz zu schweigen. Und auch der zumindest originelle, wenn auch dreiste und naturgemäß sexistische Grundgedanke zeigt im Laufe von nur vier Folgen, welche die erste Volume enthält, deutliche Abnutzungserscheinungen. Optisch macht die Billigproduktion der Erotikspezialisten TNK (High School DxD) ohnehin nicht wirklich viel her, vor allem die fürchterlichen Animationen laden nicht unbedingt dazu ein, beim epischen noch weitere acht Folgen dauernden Kampf Möpse gegen Pinguine dranzubleiben.



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