„Bridget Jones – Schokolade zum Frühstück“ // Deutschland-Start: 23. August 2001 (Kino) // 21. März 2002 (DVD)

Ich bin eigentlich durch puren Zufall dazu gekommen, diese Romantik-Komödie zu gucken und war anfangs eher skeptisch, was den Inhalt des Streifens angeht. Gefesselt jedoch durch die wunderbare Performance von Renée Zellweger habe ich den Film eine Chance gegeben. Die Story bietet nicht viel neues, sondern setzt auf Altbewährtes für dieses Genre. Bridget Jones (Zellweger) ist ein Londoner Single in den Dreißigern, die vergeblich versucht einen Mann fürs Leben zu finden. Dabei beginnt sie eine Affäre mit ihrem Boss Daniel Cleaver (Hugh Grant) in der Hoffnung, er sei der richtige Mann für sie. In ihrem gemeinsamen Kurzurlaub jedoch verschwindet ihr Lover mit der Ausrede, er müsste geschäftlich nach London. Als Bridget unerwartet nachkommt und ihn mit einer anderen Arbeitskollegin im Bett erwischt, bricht für sie eine Welt zusammen und sie schwört sich ihr Liebesleben aufzugeben. Sie trifft jedoch abermals auf einen altbekannten Mann namens Mark Darcy (Colin Firth) der nach außen hin zwar überhaupt nicht zu Bridget passt, sie jedoch akzeptiert so wie sie ist. Alles hat den Anschein, dass diese zwei füreinander bestimmt sind, bis Daniel auftaucht.

Wie gesagt, konnte mich die Verfilmung von Helen Fieldings Roman eigentlich nur wegen Renée Zellweger fesseln. Die Frau spielt wirklich brillant und nimmt sich dabei selbst nicht zu ernst. Ihre saufende, rauchende und sich vulgär ausdrückende Figur spielt sie wirklich überzeugend und witzig. Dabei nimmt sie sich mit ihrem Gewicht und Aussehen selbst auf den Arm und hebt sich von anderen Hollywood-Künstlerinnen immens ab, die oft nur eine hübsche Komparse spielen. Alles im allen ein netter ca.100 Minuten langer, Unterhaltungsfilm für die ganze Familie, mehr aber auch nicht. Überraschend fand ich außerdem, dass Hugh Grant den Bad Boy spielt, in meinen Augen eine höchst ungewöhnliche Rolle für den Herzensbrecher.

Bridget Jones – Schokolade zum Frühstück
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