HARD:LINE Festival (2026)

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Regensburg ist für Filmfans immer eine Reise wert. Denn in der wunderschönen bayerischen Großstadt an der Donau findet neben dem Transit Filmfest (das bis ins Jahr 2019 den Namen Heimspiel Filmfest trug) auch das HARD:LINE Film Festival statt. Auf den ersten Blick könnten die zwei Veranstaltungen kaum unterschiedlicher sein: internationales Programmkino hier, globales Genrekino mit einem Schwerpunkt auf Horror, Thriller und Science-Fiction dort. Wirft man jedoch einen zweiten Blick auf die Ausrichtung beider Festivals, dann tun sich erstaunliche Gemeinsamkeiten auf. Die Macher des Transit Filmfests haben sich laut eigener Aussage nicht dem vordergründig politischen Kino verschrieben, sondern solchen Werken, „die ästhetisch, inhaltlich oder narrativ neues Terrain betreten und sich auf Pfade jenseits etablierter Erfolgsrezepte wagen“. Ganz ähnlich sieht es bei den Kollegen aus, wo es heißt: „HARD:LINE bietet den Schattenseiten der Kinounterhaltung eine Plattform und präsentiert Grenzgänger des guten Geschmacks, Irrlichter populärer Genres oder einfach Highlights jenseits des Mainstreams.“ Das Beschreiten neuer Wege und das Überschreiten von Grenzen ist also bei beiden Regensburger Festivals Programm.

In diesem Jahr geht das HARD:LINE bereits zum 13. Mal über die Bühne. Von Donnerstag, 16. April, bis Sonntag, 19. April 2026, werden im Ostentor Kino insgesamt 13 Langfilme und 14 Kurzfilme (in zwei Blöcken) gezeigt. Denn seit einigen Jahren ist das HARD:LINE Mitglied der Méliès International Festivals Federation (MIFF) und vergibt den begehrten Méliès D’Argent Award für den besten europäischen Kurzfilmbeitrag.

Auch in diesem Jahr werden wieder mehrere Filmschaffende als Gäste vor Ort sein und dem Publikum nach den Vorführungen Rede und Antwort stehen. Dazu zählt Paul Urkijo Alijo, dem das diesjährige „Director’s Spotlight“ gewidmet ist. Der baskische Regisseur wird im Rahmen des Festivalprogramms seine drei Filme Errementari (2017), Irati (2022) und Gaua (2025) präsentieren. Eröffnen wird das HARD:LINE der Film The Virgin of the Quarry Lake (Originaltitel: La Virgen de la Tosqera) der Argentinierin Laura Casabe. Als Abschlussfilm läuft Jump Scare, dessen Regisseur Donnie Hobbie ebenfalls zu Gast sein wird.

Mehr Infos und das vollständige Programm findet ihr auf: www.hardline-festival.de.

Unsere Rezensionen vom HARD:LINE 2026



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