SOKO Leipzig Disco Kind Tv Fernsehen ZDF Streamen online Mediathek Video on Demand DVD kaufen
© ZDF/Steffen Junghans/Uwe Frauendorf

SOKO Leipzig: Disco Kind

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„SOKO Leipzig: Disco Kind“ // Deutschland-Start: 6. März 2026 (ZDF)

Inhalt / Kritik

Der Schock ist groß, als mehrere Männer aus einer forensischen Klinik ausbrechen und dabei sehr brutal vorgehen. Unter diesen befindet sich auch der verurteilte Mörder Florian Hackel (David Schellenschmidt), von dem bekannt ist, dass er zur Gewalt neigt. Ina Zimmermann (Melanie Marschke), Kim Nowak (Amy Mußul) und Moritz Brenner (Johannes Hendrik Langer) setzen alles daran, die Flüchtigen wieder einzufangen. Eine Spur führt dabei zu Hackels Vater Kai Welke (Harald Schrott), den sie schwer verletzt in seinem Haus finden und der angibt, sein Sohn habe ihn überfallen. Doch wohin ist er nun? Und was hat er vor? Die Zeit drängt, das Trio muss sich beeilen, wenn es Schlimmeres verhindern will …

Ausbruch zur Seifenoper

Bei SOKO Leipzig weiß man nie so genau, was einen erwartet. Nachdem sich mehrere Folgen der beliebten ZDF-Krimiserie zuletzt mit dem gewaltsamen Ausstieg des Kollegen Jan Maybach beschäftigten und in Abschied ordentlich getrauert werden durfte, ging es anschließend in Weihnachten im April um eine psychisch kranke Ex-Soldatin, die um jeden Preis ihre Tochter zurück will. Mit Disco Kind folgt nun die 21. Folge der aktuellen 26. Staffel und handelt von mehreren geflüchteten Männern und der Suche nach ihnen. Das klang spannend, ist es aber nur bedingt. Denn nach einem durchaus stimmigen Einstieg, welcher auch die Brutalität und Skrupellosigkeit der Geflüchteten veranschaulicht, kommen zunehmend fragwürdige Punkte.

Da ist zum einen die Geschichte an sich. Meint man anfangs noch, dass es hier einfach „nur“ um Verbrecher geht, die ausgebrochen sind, wird später versucht, dem Ganzen noch einen Hintergrund mitzugeben. Dagegen spricht natürlich erst einmal nichts, man darf auch mal mehr erzählen. In SOKO Leipzig: Disco Kind mutiert das dann aber irgendwann zu einer unfreiwillig komischen Seifenoper. Die Spannung, die zu einem späteren Zeitpunkt anvisiert wird, wenn es in Richtung Thriller geht, wird dadurch zunichte gemacht. Man nimmt den Krimi an dieser Stelle einfach nicht mehr ernst, zumal auch die schauspielerische Leistung nicht dazu beiträgt, dass man das Ergebnis wirklich glaubt. Die erhoffte Wirkung stellt sich da nicht so ein.

Bizarres Ende

Und gerade wenn man denkt, dass es nicht blöder kommen kann, zaubert die Serie noch etwas anderes aus dem Hut. Dabei kann man sich noch darüber streiten, ob dieser Einfall nun bizarr, bescheuert oder unheimlich ist. Auf gewisse Weise ist das aufgegriffene Thema schon aktuell und irgendwo wichtig, in dieser Form aber doch ein absoluter Fremdkörper, der einfach nicht hineinpasst. So oder so beweist SOKO Leipzig: Disco Kind mal wieder, dass in dieser Serie wirklich alles erzählt werden darf. Das Schlimme dabei ist, dass zu befürchten ist, dass es sich nicht um einen einmaligen Ausrutscher handelt, sondern etwas, das auch in zukünftigen Folgen aufgegriffen werden könnte. Erst einmal geht es nächstes Mal in Jakobs Weg aber um einen abwesenden Mann, bei dem unklar ist, ob er nun wandert oder tot ist.

Credits

OT: „SOKO Leipzig: Disco Kind“
Land: Deutschland
Jahr: 2026
Regie: Robert Del Maestro
Drehbuch: Ulf Tschauder
Musik: Philipp E. Kümpel, Andreas Moisa
Kamera: Christian „Buenos“ Diaz
Besetzung: Melanie Marschke, Amy Mußul, Johannes Hendrik Langer, Daniel Steiner, Anna Stieblich, Carlotta Bähre, Harald Schrott, David Schellenschmidt, Nina Niknafs

Bilder

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SOKO Leipzig: Disco Kind
fazit
In „SOKO Leipzig: Disco Kind“ brechen Männer brutal aus einer forensischen Klinik aus, die Polizei macht sich auf die Suche. Das beginnt ganz ordentlich, bevor die Geschichte immer weiter aus der Bahn gerät. Das ist teilweise unfreiwillig komisch, zum Ende hin völlig bizarr.
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von 10