Mordufer: Wein und Wahrheit TV Fernsehen ZDF Streamen online Mediathek Video on Demand DVD kaufen
© ZDF/Patrick Pfeiffer Konstanz /Constantin Campean

Mordufer: Wein und Wahrheit

Mordufer: Wein und Wahrheit TV Fernsehen ZDF Streamen online Mediathek Video on Demand DVD kaufen
„Mordufer: Wein und Wahrheit“ // Deutschland-Start: 27. März 2026 (ZDF)

Inhalt / Kritik

Der Schock ist groß, als Urs Stalder tot in einem Gärkeller eines Weinguts gefunden wird, umso mehr, als sich die Hinweise mehren, dass jemand ihn ermordet hat. Aber warum sollte jemand den Mann, der als Chefeinkäufer für einen Discounter tätig war, ermorden wollen? Chiara Locatelli (Maria Wördemann) und Doro Beitinger (Franziska Weisz) versuchen, eben das herauszufinden. Im Mittelpunkt der Ermittlungen stehen die Geschwister Tessa (Amelie Kiefer) und Sebastian Mockwitz (Sebastian Fritz), in deren Keller der Tote gefunden wurde, obwohl sie behaupten, ihn gar nicht zu kennen. Denn das kann eigentlich gar nicht sein, wie weitere Untersuchungen ergeben …

Schwacher Abschluss der Staffel

Irgendwann ist dann auch mal genug. Nach vier Folgen geht die erste Staffel der Krimiserie Mordufer zu Ende, mit der das ZDF den lukrativen Freitagabend-Programmplatz in Zukunft füllen möchte, auf dem viele der beliebten Eigentitel laufen. Bislang war der Eindruck, den die neue Produktion hinterlassen hat, aber nicht sehr ruhmreich, zu schwach, um weitere Episoden zu rechtfertigen. Zwar war das Manko der Auftaktfolge Brennen soll sie, die grauenvollen Dialoge, später nicht mehr so gravierend. Eines, das sich aber durch die späteren Folgen Kurzes Glück und Die große Gier gezogen hat, war die mangelnde Spannung. Richtig unterhaltsam wurde das nie. Und das gilt leider auch für Wein und Wahrheit, die vierte und damit letzte Folge der ersten Staffel.

Schon der Einstieg ist etwas enttäuschend. Gefielen die ersten beiden Folgen noch durch die ungewöhnlichen Morde, gibt es jetzt einen Toten im Weinkeller. Das gibt es immer mal wieder, das Milieu des Weinbaus ist im Krimibereich wirklich keine Seltenheit. Und auch wenn das ZDF vollmundig davon spricht, dass die Polizei immer tiefer in die Welt des Weinbaus eintaucht, in der Folge selbst ist davon wenig zu sehen. Mordufer: Wein und Wahrheit hat überhaupt nichts über das Umfeld zu sagen. Natürlich muss man das nicht in einem Krimi, man schaut sich dieses Genre meistens aus anderen Gründen an. Aber es hätte doch geholfen, dem mal wieder langweiligen Fall ein bisschen Kontur zu geben. Stattdessen gibt es hier wieder eine Stunde lang nichts zu sehen.

Ernstes Thema lächerlich gemacht

Darüber muss man sich nicht ärgern – im Gegensatz zu dem, was dann am Ende ausgepackt wird. Man darf natürlich der Serie zugutehalten, dass sie eine überraschende Auflösung für alles hat. Von sich aus wird kaum jemand darauf kommen, worum es ging. Das liegt jedoch zum einen daran, dass das Publikum auch kaum Hinweise dafür erhält. Zum anderen ist die Erklärung schon ziemlich an den Haaren herbeigezogen. Mordufer: Wein und Wahrheit versucht sich an einem ernsten Thema und merkt nicht einmal, wie albern das Ergebnis ist. Auf diese Weise gibt es auch beim vierten Anlauf eine nur mäßige Folge, die nun wirklich keine Lust darauf macht, dass es weitergeht. Dass die zwei Kommissarinnen so blass sind, macht die Geschichte nicht besser.

Credits

OT: „Mordufer: Wein und Wahrheit“
Land: Deutschland
Jahr: 2026
Regie: Christoph Ischinger
Drehbuch: Mariann Kaiser, Regine Bielefeldt
Musik: Jens Langbein, Robert Schulte Hemming
Kamera: Constantin Campean
Besetzung: Franziska Weisz, Maria Wördemann, Lucas Prisor, Paul Ahrens, Ronald Kukulies, Anna Gesa-Raija Lappe, Ralf Bauer, Amelie Kiefer, Moritz Treuenfels, Sebastian Fritz, Thomas Huber, Mareike Beykirch

Bilder

Kaufen / Streamen

Bei diesen Links handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Bei einem Kauf über diesen Link erhalten wir eine Provision, ohne dass für euch Mehrkosten entstehen. Auf diese Weise könnt ihr unsere Seite unterstützen.




(Anzeige)

Mordufer: Wein und Wahrheit
fazit
In „Mordufer: Wein und Wahrheit“ wird der Wein-Einkäufer eines Discounters tot auf einem Weingut gefunden. Die Folge hat zum Milieu des Weinbaus nichts zu sagen, auch sonst ist sie inhaltlich uninteressant. Dafür gibt es eine lächerliche Auflösung.
Leserwertung0 Bewertungen
0
4
von 10