Mordufer Brennen soll sie Tv Fernsehen ZDF Streamen online Mediathek Video on Demand DVD kaufen
© ZDF/Patrick Pfeiffer Konstanz /Constantin Campean

Mordufer: Brennen soll sie

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„Mordufer: Brennen soll sie“ // Deutschland-Start: 6. März 2026 (ZDF)

Inhalt / Kritik

15 Jahre hatte sich Doro Beitinger (Franziska Weisz) aus dem Polizeidienst zurückgezogen, um sich um ihre Kinder und ihre pflegebedürftige Mutter kümmern zu können. Doch nun ist es an der Zeit, dass sie ihre Arbeit wiederaufnimmt. Dabei ist sie schnell gefordert, wird doch am Bodenseeufer die verkohlte Leiche einer Frau gefunden. Gemeinsam mit ihrer neuen Chefin Chiara Locatelli (Maria Wördemann) stellt sie dabei fest, dass es sich bei der Toten um die Schönheitschirurgin Dr. Julia Spranger handelt. Eine Spur führt dabei zu deren Mann Udo (Christian Erdmann), der gerade dabei war, die Scheidung zu finalisieren. Aber es gab auch Probleme an der von der Toten geleiteten Klinik, welche nach dem Willen von Spranger die bisherige Stellvertreterin Gülay Aksoy (Ilknur Boyraz) übernehmen sollte …

Schwacher Auftakt der neuen Krimiserie

Der Freitagabend gehört beim ZDF traditionell dem Krimigenre, wenn im Wechsel die verschiedensten Serien gezeigt werden. Gerade erst ging mit Die Chefin: Hardliner die 16. Staffel der beliebten Serie um ein Münchner Ermittlungstrio zu Ende, es braucht also Nachschub. Der Sender versucht es jetzt mit einem Neustart: In erst einmal vier Folgen gehen in Mordufer zwei frisch zusammengewürfelte Kommissarinnen auf Verbrecherjagd. Zumindest der Auftakt Brennen soll sie macht aber nicht so wirklich Lust darauf, sich noch weitere Episoden anzuschauen. Denn auch wenn es bei diesem durchaus einige Ideen gab, die einem in Erinnerung bleiben, ist da doch zu viel, was einfach nicht überzeugt.

Dabei muss man der Serie zugutehalten, dass offensichtlich nicht versucht wird, einen Konflikt zwischen den beiden Kolleginnen erzwingen zu wollen. Das wäre durchaus denkbar gewesen, wenn die in den Dienst zurückkehrende Beitinger sich einer deutlich jüngeren Kollegin unterordnen muss. Nach einer kurzen Irritation spielt das aber keine Rolle mehr, statt Kompetenzgerangel geht man schnell zum „Du“ über. Es wird zudem früh versucht, die Lebensgeschichten zu etablieren. Das ist auf der einen Seite verständlich, da auf diese Weise mehr Anteilnahme möglich ist. Aber es ist schon ziemlich plump, wie an dieser, aber auch anderen Stellen Exposition betrieben wird. Überhaupt sind die Dialoge in Mordufer: Brennen soll sie oft unnatürlich, das reißt einen zu oft aus dem Geschehen.

Überfrachtete Geschichte

Der Fall an sich ist in Mordufer: Brennen soll sie auch nicht wirklich gut geworden. Sicher, die Auflösung ist überraschend. Das liegt aber zum einen daran, dass es schon sehr exotisch wird, die wenigsten bislang etwas davon gehört haben dürften. Zum anderen vermied man es auch mal wieder, vorab genügend Hinweise zu geben, weshalb das alles ein bisschen plötzlich aufgelöst wird. Insgesamt ist die Folge auch überladen mit verschiedensten Geschichten, die von alltäglich bis absurd reichen. Da hätte man sich lieber mit weniger zufriedengeben sollen und das dann dafür vernünftiger umsetzen. So ist der Ersteindruck zu schwach, um für weitere Auftritte zu werben. Nächstes Mal geht es in Neues Glück um einen ermordeten Lottomillionär und den Streit um das Erbe.

Credits

OT: „Mordufer: Brennen soll sie“
Land: Deutschland
Jahr: 2026
Regie: Christoph Ischinger
Drehbuch: Regine Bielefeldt, Mariann Kaiser
Musik: Jens Langbein, Robert Schulte Hemming
Kamera: Constantin Campean
Besetzung: Franziska Weisz, Maria Wördemann, Lucas Prisor, Paul Ahrens, Ronald Kukulies, Anna Gesa-Raija Lappe, Ralf Bauer, Christian Erdmann, Ilknur Boyraz, Vincent zur Linden

Bilder

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Mordufer: Brennen soll sie
fazit
In „Mordufer: Brennen soll sie“ muss ein neu zusammengestelltes Kommissarinnen-Duo den Brandmord an einer Schönheitschirurgin aufklären. Größter Schwachpunkt sind die plumpen Dialoge. Aber auch die überfrachtete Geschichte macht nicht unbedingt Lust auf mehr.
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