Der Beschützer - Wissen, das tötet Tv Fernsehen Das Erste ARD Streamen online Mediathek Video on Demand DVD kaufen
© ARD Degeto Film/Boris Laewen/Composing: Ute Hintersdorf

Der Beschützer: Wissen, das tötet

Der Beschützer - Wissen, das tötet Tv Fernsehen Das Erste ARD Streamen online Mediathek Video on Demand DVD kaufen
„Der Beschützer: Wissen, das tötet“ // Deutschland-Start: 21. März 2026 (Das Erste)

Inhalt / Kritik

Die Entdeckung des Start-up-Unternehmens könnte die Welt verändern, ist es diesem doch gelungen, Wasserstoff als Energieträger profitabel zu machen. Aber nicht alle sind begeistert von der sich ankündigenden Revolution, könnte dies für manche doch bedeuten, sich von eigenen Geschäften verabschieden zu müssen. Das gilt es zu verhindern, weshalb der Gründer Julian Raabe (Jonas Minthe) von ausländischen Agenten getötet wird. Dessen Bruder Eduard (Jan Krauter) schwebt nun ebenfalls in Lebensgefahr. Und so soll BKA-Personenschützer Jan Schäfer (Tobias Oertel) und seine Kollegin Ilka Freuding (Paula Essam) ihn, dessen Frau Hanna (Wanda Perdelwitz) und Sohn Marian (Philip Günsch) beschützen. Doch das ist leichter gesagt denn getan …

Unerwartete Fortsetzung des Thrillers

Es mangelt nun wirklich nicht an selbstproduzierten Krimis und Thriller bei den öffentlich-rechtlichen Sendern. Quasi täglich sind dort eigene Reihen und Serien zu sehen, die in diesen Genres angesiedelt sind. Dann und wann findet sich aber auch ein Titel, der für sich steht und nicht von Anfang an auf ein serielles Erzählen ausgerichtet ist. Ein solcher schien auch Der Beschützer zu sein, ein im Februar 2022 ausgestrahlter Thriller um zwei BKA-Beamte, die auf eine Kronzeugin aufpassen müssen. Zumindest gab es damals keine Anzeichen dafür, dass daraus eine Reihe werden soll. Etwas überraschend gibt es vier Jahre später mit Der Beschützer: Wissen, das tötet doch noch einen zweiten Teil rund um den Personenschützer Schäfer.

Man muss dabei den Vorgänger nicht zwangsläufig gesehen haben, um sich den Nachfolger anzuschauen. So gibt es bis auf den Protagonisten keine wiederkehrenden Figuren. Die Geschichte selbst ist auch völlig unabhängig, es gibt keine Verweise auf die Ereignisse des letzten Mals. Parallelen gibt es hingegen natürlich nicht zu knapp. So dreht sich auch Der Beschützer: Wissen, das tötet darum, wie der BKA-Beamte jemanden beschützen muss, der zu viel weiß. War es vor vier Jahren aber noch Wissen um die finsteren Machenschaften eines Unternehmens, geht es dieses Mal um eine revolutionäre Erfindung, hinter der mehrere her sind. Das Thema ist durchaus aktuell, wenn es darum geht, dass die Anbieter fossiler Energiequellen mit aller Macht verhindern wollen, dass die Welt sich ändert. Für Geld geht man dann doch über Leichen. Leute, die für Verbesserungen sorgen wollen, sollen so in beiden Filmen sterben.

Nicht sonderlich interessant

Beim Ablauf gibt es ebenfalls Gemeinsamkeiten. Mal wieder müssen die zu beschützenden Personen in einem abgelegenen Ort vor allen Gefahren abgeschirmt werden, was zu Problemen führt. Dieses Mal ist es besonders der Sohn Marian, der mit der Situation nicht klarkommt und dadurch Konflikte provoziert. Der Beschützer: Wissen, das tötet zeigt deshalb immer wieder Situationen, in denen er und Schäfer allein sind und sich die beiden so unterschiedlichen Menschen annähern. Das soll dann auch der Vertiefung der Charaktere dienen, was später wichtig wird, wenn es mal zur Sache geht. Mitfiebern mit Figuren funktionieren nun einmal am besten, wenn man das Gefühl hat, diese auch zu kennen.

Ein weiterer Grund für diese Passagen ist aber auch, irgendwie auf die reguläre Laufzeit von anderthalb Stunden zu kommen. Denn selbst wenn dauernd mit dem Gefühl einer Bedrohung gearbeitet wird, es geschieht nicht so wahnsinnig viel in dem Film. Tatsächliche Actionszenen sind rar gesät. Das wäre zu verkraften, wenn die Geschichte an sich interessanter wäre. Aber wie schon beim Vorgänger hat Der Beschützer: Wissen, das tötet nicht wirklich viel zu erzählen. Zumindest nichts, was man nicht schon woanders gesehen hat. Dass beispielsweise in den eigenen Reihen jemand ein falsches Spiel treibt und die Gefahr näher ist, als man denkt, wird hier als großer Twist verkauft, ist aber nicht mehr als Genrestandard. Das funktioniert dann zwar schon alles irgendwie, gesehen haben muss man den Film aber kaum.

Credits

OT: „Der Beschützer: Wissen, das tötet“
Land: Deutschland
Jahr: 2025
Regie: Ziska Riemann
Drehbuch: Oke Stielow, Christian Kaps
Musik: Florian Tessloff
Kamera: Aljoscha Hennig
Besetzung: Tobias Oertel, Jan Krauter, Paula Essam, Wanda Perdelwitz, Philip Günsch, Jonas Minthe, Valerie Niehaus, Florian Schmidtke

Bilder

Kaufen / Streamen

Bei diesen Links handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Bei einem Kauf über diesen Link erhalten wir eine Provision, ohne dass für euch Mehrkosten entstehen. Auf diese Weise könnt ihr unsere Seite unterstützen.




(Anzeige)

Der Beschützer: Wissen, das tötet
fazit
In „Der Beschützer: Wissen, das tötet“ muss der BKA-Beamte eine Familie vor ausländischen Agenten schützen. Der Thriller setzt stärker auf persönliche Momente als auf Action, hat dabei aber nicht viel Eigenes zu erzählen. Insgesamt funktioniert das schon, richtig spannend ist der Film aber kaum.
Leserwertung0 Bewertungen
0
5
von 10