Behringer und die Toten – Ein Bamberg-Krimi: Schatzraub Tv Fernsehen RTL Streamen online Mediathek Video on Demand DVD kaufen
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Behringer und die Toten – Ein Bamberg-Krimi: Schatzraub

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„Behringer und die Toten – Ein Bamberg-Krimi: Schatzraub“ // Deutschland-Start: 3. März 2026 (RTL)

Inhalt / Kritik

Der Schock ist groß bei Antonia Wimmer (Yekaterina Nesytowa), als sie ihren Mann Philipp (Knut Berger) tot auffindet. Jemand hat Bambergs Museumsdirektor erstochen – mit einem Jagdmesser aus der eigenen Sammlung. Da eine wertvolle antike Münze fehlt und jemand gezielt die Sicherheitskameras ausgeschaltet und die Alarmanlage manipuliert hat, schein der Fall klar zu sein: Jemand hatte lang den Einbruch vorbereitet, Wimmer war dann zur falschen Zeit am falschen Ort. Oder war es doch ganz anders? Zumindest Kommissar Behringer (Antoine Monot) hat seine Zweifel an der Geschichte. Denn je mehr er in dieser herumstochert, umso mehr muss er erkennen, dass der Tote und andere aus seinem Umfeld Geheimnisse mit sich herumtrugen …

Ein Raub mit Vorgeschichte

Seitdem RTL den „Tödlichen Dienst-Tag“ ins Leben gerufen hat, die Antwort auf den fortwährenden Krimiwahn der öffentlich-rechtlichen Sender, hat er es mit den unterschiedlichsten Reihen versucht. Bei einigen ist jetzt schon klar, dass sie keine Zukunft mehr haben, bei anderen steht die Diagnose noch aus. Ein Beispiel dafür, dass es klappen kann, ist dabei Behringer und die Toten – Ein Bamberg-Krimi. 2024 an den Start gegangen, scheint sich daraus etwas Dauerhaftes zu entwickeln. Das ist durchaus erfreulich, da die Reihe auch zu den besseren gehört. Waren die ersten beiden Filme noch recht durchschnittlich gewesen, machten vergangenes Jahr Antoniusfeuer und Romeo tatsächlich Spaß. Und das gilt dann auch für Schatzraub, den ersten von zwei Filmen der neu gestarteten dritten Staffel.

Prinzipiell sind diese Filme natürlich klassische Whodunits, bei denen zu Beginn ein Mord aufgedeckt wird und anschließend herausgefunden werden muss, wer diesen begangen hat. Das ist beim fünften Teil der Reihe nicht anders. Behringer und die Toten – Ein Bamberg-Krimi: Schatzraub ist dabei ein wenig tückisch, da es zunächst danach aussieht, als sei einfach „nur“ jemand eingebrochen und dabei ist es zu dem Verbrechen gekommen. Das wäre aber ein wenig unbefriedigend gewesen, weshalb sich herausstellt, dass doch noch mehr an der Sache dran ist und die verschiedensten Geheimnisse mit sich herumgeschleppt werden. Schließlich will das Publikum ein wenig zum Grübeln bekommen und überlegen müssen, warum das alles denn geschieht. Und tatsächlich stellt sich heraus, dass dieser Vorfall eine Vorgeschichte hat.

Zwischen Humor und Tragik

Diese traditionelle Krimimachart trifft bei dieser Reihe auf Humor. Dieser nimmt zwar nie so großen Anteil wie bei anderen Genrebeiträgen, wo ständig auf lustig gemacht wird. Es reicht aber, um immer mal wieder für Auflockerung zu sorgen. Behringer und die Toten – Ein Bamberg-Krimi: Schatzraub kann sich dabei auf Hauptdarsteller Antoine Monot verlassen. Aber auch beim Rest der Schauspieler und Schauspielerinnen, wenn es etwa um die Familie geht. Die ist eigentlich immer mit dabei, selbst wenn sie nicht viel zu tun bekommt. Dieses Mal ist sie etwas relevanter geworden, Behringers verliebter Neffe Ole (Maximilian Kaiser) wird tatsächlich in den Fall integriert. Gebraucht hätte es das zwar nicht, aber irgendwie ist es doch ganz nett.

Die Auflösung ist dabei überraschend und bringt wieder mehr Tragik hinein, es kommt also zu diversen Schwankungen in der Tonalität. Was dem Film zudem hilft, ist sein Setting. Das Museum ist schon ein stimmungsvoller Schauplatz geworden, in Kombination mit den Ausstellungsstücken und den Geschichten drumherum. Insgesamt ist Behringer und die Toten – Ein Bamberg-Krimi: Schatzraub damit wieder ein ganz unterhaltsamer und sympathischer Genrebeitrag geworden, der so manch anderem RTL-Krimi zeigt, wie es besser geht. Nächstes Mal geht es in Rivus um einen gleichnamigen Ruderclub, dessen Trainerin von einem Pfeil durchbohrt wird.

Credits

OT: „Behringer und die Toten – Ein Bamberg-Krimi: Schatzraub“
Land: Deutschland
Jahr: 2026
Regie: Sarah Winkenstette
Drehbuch: Berit Walch, Michael Griessler
Musik: Tina Pepper, Ulrich Reuter, Jens Heuler
Kamera: Eugen Gritschneder
Besetzung: Antoine Monot, Cosima Henman, Wanda Perdelwitz, Jonas Laux, Jessica Ginkel, Oskar Keymer, Maximilian Kaiser, Hendrik Heutmann, Knut Berger, Anna-Lena Schwing, Yekaterina Nesytowa, Diyar Ilhan

Bilder

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Behringer und die Toten – Ein Bamberg-Krimi: Schatzraub
fazit
In „Behringer und die Toten – Ein Bamberg-Krimi: Schatzraub“ wird ein Museumsdirektor erstochen und eine Goldmünze geraubt. Der Krimi gefällt durch seine wendungsreiche Geschichte und das Setting, welches einiges fürs Auge bietet. Und auch das Ensemble trägt zum Spaß bei.
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