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Behringer und die Toten – Ein Bamberg-Krimi: Rivus

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„Behringer und die Toten – Ein Bamberg-Krimi: Rivus“ // Deutschland-Start: 10. März 2026 (RTL+)

Inhalt / Kritik

Eigentlich wollten Judith Köhler (Antje Hamer) und Oscar Renner (Oskar Keymer) nur ganz gemütlich über den Hütsee rudern, als jemand das Feuer auf sie eröffnet. Zuerst trifft Renner der Pfeil aus einer Armbrust, danach ist Köhler an der Reihe. Während der Polizist verletzt ins Krankenhaus gebracht wird, verstirbt sie noch am Tatort. Aber warum wurde sie ermordet? Und von wem? Kommissar Behringer (Antoine Monot) und sein Team versuchen das herauszufinden und nehmen dafür den elitären Ruderclub Rivus unter die Lupe, wo die Tote als Trainerin gearbeitet hat. Dort ist die Aufregung groß, steht doch ein wichtiger Wettbewerb an. Aber auch der interne Wettstreit zwischen den Ruderern sorgt für Unmut …

Offener Einstieg

Behringer und die Toten – Ein Bamberg-Krimi gehört inzwischen zu etablierten Krimireihen, die RTL im Rahmen des „Tödlichen Dienst-tags“ ausstrahlt. Seit 2024 ermitteln der Kommissar und sein Team bei den unterschiedlichsten Mordfällen. Vergangene Woche startete die dritte Staffel der Reihe, Schatzraub erzählte von einem Museumsdirektor, der mit einem Jagdmesser aus der eigenen Sammlung erstochen wurde. Für Fans geht es gleich weiter, mit Rivus steht der bislang sechste Teil an. Dieser ist dann auch auf einem ähnlichen Niveau wie die Vorgänger, so wie sich insgesamt nicht viel verändert hat. Man weiß hier ziemlich genau, was einen erwartet.

So vertraut man bei dieser Reihe auf das klassische Whodunit-Prinzip, bei dem zu Beginn ein Verbrechen begangen oder bemerkt wird, danach muss herausgefunden werden, wer dieses begangen hat. Bei Behringer und die Toten – Ein Bamberg-Krimi: Rivus ist das ganz ähnlich. Wobei es zumindest die Besonderheit gibt, dass gleich zwei Leute beschossen wurden. Dadurch ist zunächst unklar, wer von beiden das Opfer sein sollte. Ist es Oscar, der zuerst beschossen wurde, oder Judith, die gestorben ist? Waren es beide? War es vielleicht auch nur Zufall, dass es die zwei erwischt hat? Das ist an und für sich ein gutes Szenario für einen Krimi, weil das ganz viele Möglichkeiten eröffnet. Sehr lange hält man das aber nicht aufrecht, es wird doch früh eindeutig in die Richtung gesteuert, dass die Tote auch wirklich diejenige war, um die es ging.

Fokus auf das Persönliche

Ein bisschen schade ist das schon, zu rätseln gibt es aber auch so genug. Und selbst innerhalb dieser Richtung warten einige Wendungen auf das Publikum. Die Auflösung ist auf jeden Fall überraschend, selbst wenn sie sich ein wenig früher ankündigt. Die wenigsten werden von sich aus darauf kommen. Man kann sich auch darüber streiten, ob Behringer und die Toten – Ein Bamberg-Krimi: Rivus wirklich glaubwürdig ist. Andererseits will man das bei dieser Reihe wohl auch nicht. Schließlich wird da oft mit ein bisschen Humor gearbeitet, es darf etwas schräger werden. Das Umfeld des Ruderclubs ist dabei jedoch weniger originell als das des Museums beim letzten Mal, zumal die Geschichten um interne Wettkämpfe ein bisschen austauschbar sind. Die hat man praktisch immer, wenn es in einem Krimi um irgendwelche Sportvereine geht. Warum sollte es beim Rudern da anders sein?

Was bei dem Film erneut stärker betont wird, ist die persönliche Komponente. Da geht es gerade auch um das Verhältnis zwischen den Figuren. Dass Oscar angeschossen wird, nervt zunächst ein wenig, da es oft eine billige Masche bei Krimis ist, eine ermittelnde Person in den Fall selbst hineinzuziehen. Bei Behringer und die Toten – Ein Bamberg-Krimi: Rivus ist das aber nicht so schlimm, da dies einige witzige Szenen zur Folge hat und schon auch ein wenig der Entwicklung dient. Die neue Folge ist damit erneut ganz solide geworden, gefällt durch die Besetzung. So manche Zuschauer und Zuschauerinnen dürfen am Ende auch eine Träne vergießen, da die im letzten Jahr bei einem Radunfall verstorbene Schauspielerin Wanda Perdelwitz ein letztes Mal als im Rollstuhl sitzende Ex-Kollegin Charly Behlke zu sehen ist – und auch noch eine emotionale Episode zum Abschied bekommen hat.

Credits

OT: „Behringer und die Toten – Ein Bamberg-Krimi: Rivus“
Land: Deutschland
Jahr: 2026
Regie: Sarah Winkenstette
Drehbuch: Berit Walch
Musik: Tina Pepper, Ulrich Reuter, Jens Heuler
Kamera: Eugen Gritschneder
Besetzung: Antoine Monot, Cosima Henman, Wanda Perdelwitz, Jonas Laux, Jessica Ginkel, Oskar Keymer, Maximilian Kaiser, Luke Matt Röntgen, Christoph Letkowski, Milian Zerzawy, Salimou Thiam, Oskar von Schönfels, Hedi Kriegeskotte, Antje Hamer, Anna Unterberger, Robin Sondermann

Bilder

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Behringer und die Toten – Ein Bamberg-Krimi: Rivus
fazit
In „Behringer und die Toten – Ein Bamberg-Krimi: Rivus“ wird eine Rudertrainerin auf einem See mit einer Armbrust erschossen. Der Krimi fängt mit einem vielversprechenden Szenario an, bevor es im Anschluss doch eher klassisch weitergeht. Das ist insgesamt wieder unterhaltsam geworden, auch wegen der Figuren und der Besetzung.
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