Alien Blood – Die letzte Hoffnung
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Alien Blood – Die letzte Hoffnung

Alien Blood – Die letzte Hoffnung
„Alien Blood – Die letzte Hoffnung“ // Deutschland-Start: 27. März 2026 (DVD / Blu-ray)

Inhalt / Kritik

Es ist ein sehr schöner Anlass, der Nick (Reid Collums) und Laura Harper (Camielle Balsamo) in die abgelegene Gegend geführt hat. Die beiden haben gerade geheiratet und wollen ihre Flitterwochen ganz romantisch in der Waldhütte verbringen. Und doch ist die Stimmung etwas getrübt. Denn Laura ist krank, sehr krank sogar. Lang hat sie gegen den Krebs angekämpft, nun scheint sie den Kampf zu verlieren. Die Reise der beiden wird wohl ihre letzte sein. Oder vielleicht doch nicht? Als Nick mitbekommt, dass ein Außerirdischer in der Nähe mit seinem Raumschiff abgestürzt ist und dieser offensichtlich über enorme regenerative Kräfte verfügt, nimmt er ihn gefangen und hält ihn in der Scheune fest. Mit dessen Blut, so die Hoffnung, könnte er vielleicht seine Frau retten …

Jenseits von gut und böse

Filme über Außerirdische gibt es natürlich nicht gerade wenige, jedes Jahr kommen reihenweise neuer Titel hinzu, in denen von einem fremden Leben aus dem All geträumt wird. Viele davon zeigen diese Aliens als eine Bedrohung für die Menschheit, wenn sie gern mal die Erde erobern und alle unterwerfen oder töten wollen. Filme über Invasionen haben schließlich eine lange Tradition. Dann und wann finden sich auch nette Exemplare solcher Außerirdischen, aktuell sorgt Der Astronaut – Project Hail Mary für leuchtende Augen, wenn gemeinsam nach einem Ausweg aus der Misere gesucht wird. Parallel schafft auch Alien Blood – Die letzte Hoffnung den Weg zu uns, bei dem das mit der Einteilung in gut oder böse aber gar nicht so einfach ist.

Offiziell handelt es sich hierbei schon um einen Science-Fiction-Horror-Film. Und auch die Atmosphäre ist hier auf bedrohlich gemacht, wenn zwischendurch immer wieder sehr dunkle Aufnahmen für Stimmung sorgen sollen. Sonderlich subtil ist das nicht. Zuweilen fragt man sich, ob das Budget des Streifens so gering war, dass es nicht einmal mehr für eine Beleuchtung gereicht hat. So oder so denkt man zunächst, dass die zwei Hauptfiguren einer großen Gefahr ausgesetzt sind und die Geschichte von einem Überlebenskampf handelt. Aber irgendwie kommt es in Alien Blood – Die letzte Hoffnung dann doch anders. Die Menschen werden nicht belagert. Stattdessen nimmt einer der Menschen das Alien gefangen und will dieses nutzen, um die Frau zu heilen.

Unsinnig und langweilig

Wie genau das funktionieren soll, ist dabei nicht ersichtlich. Das weiß der Protagonist ja selbst nicht. Aber man sollte allgemein nicht erwarten, dass Alien Blood – Die letzte Hoffnung irgendwie Sinn ergibt. Das Problem ist dabei weniger das Szenario an sich, man darf schon darüber spekulieren, wie Außerirdische sein könnten. Vielmehr verhalten sich die menschlichen Figuren nicht unbedingt nachvollziehbar. Und das ist dann schon ein wenig schwierig bei einem Film, der ja in erster Linie von dem Paar sprechen möchte und wie dieses sich durch eine existenzielle Krise zu kämpfen versucht. Da sollte man schon erwarten können, dass zumindest der Part überzeugt.

Es ist aber vor allem die geringe Spannung, die dem Film schadet. Es geschieht einfach nicht genug, um das Anschauen zu rechtfertigen. Dabei gab es durchaus Potenzial. Wenn ein Mensch ein fremdes Wesen gefangen hält, um so der Partnerin zu helfen, dann ist das ein interessantes Dilemma. Soll ich wirklich einen Außerirdischen so behandeln, eventuell sogar töten, nur aus einer vagen Hoffnung heraus? Zumal es eine einmalige Chance sein könnte, einen solchen Kontakt herzustellen. Alien Blood – Die letzte Hoffnung verzichtet aber darauf, diesen inhaltlichen Weg zu verfolgen. Das Ergebnis ist unbefriedigend und irgendwie nichtssagend. Es ist nicht einmal so, dass die Optik die Schwächen ausgleichen würde, dafür ist das zu billig. So schlecht, dass es wieder unterhaltsam wird, ist das aber ebenso wenig, weshalb der Genrebeitrag in erster Linie Zeitverschwendung ist.

Credits

OT: „Wellwood“
Land: USA
Jahr: 2025
Regie: Eliza Hooper
Drehbuch: Reid Collums
Musik: Xander Singh
Kamera: Daniel Kenji Levin
Besetzung: Reid Collums, Camielle Balsamo

Bilder

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Alien Blood – Die letzte Hoffnung
fazit
In „Alien Blood – Die letzte Hoffnung“ nimmt ein Mann einen Außerirdischen gefangen, um mit ihm seine schwerkranke Frau zu heilen. Das Szenario ist mal etwas anderes. Spannung sucht man in dem visuell wenig ansprechenden Low-Budget-Werk jedoch vergeblich, das moralische Dilemma wird ebenfalls zu wenig genutzt.
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