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Einsatz Seeler – Ein Lübeck-Krimi: Geld wie Heu

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„Einsatz Seeler – Ein Lübeck-Krimi: Geld wie Heu“ // Deutschland-Start: 20. Januar 2026 (RTL)

Inhalt / Kritik

Früher brachte Eric Seeler (Sebastian Ströbel) als Polizist Menschen hinter Gittern, wenn sie Verbrechen begangen haben. Doch nach einem fatalen Einsatz quittiert er den Dienst. Nun versucht er stattdessen, als Streetworker straffälligen Jugendlichen wieder zurück ins Leben zu helfen. Doch als Paul Andersen (Tristan Witzel), einer seiner Schützlinge, vorgeworfen wird, am Yachthafen einen Mann erdrosselt zu haben, fühlt sich Seeler dazu verpflichtet, dem jungen Mann zu helfen. Also beschließt er, auf eigene Faust zu ermitteln und so die Unschuld zu beweisen. Dabei gerät er nicht nur mit der ermittelnden Kommissarin Hannah Vogt (Friederike Linke) aneinander, sondern auch mit seinem ehemaligen Partner Tarek Duman (Özgür Karadeniz), zu dem es seit dem Einsatz keinen Kontakt mehr gab …

Auftakt einer neuen Krimireihe

Dienstagabend, das bedeutet bei RTL oft, dass das Publikum einige mörderische Rätsel mit auf den Weg bekommt. Seit einigen Jahren will der Sender mit dem „Tödlichen Dienst-Tag“ im einträglichen Krimigeschäft mitmischen. Einige Reihen haben sich inzwischen beim Publikum etabliert, darunter Dünentod – Ein Nordsee-Krimi oder Behringer und die Toten, die jeweils mehrere Folgen vorweisen können. Man arbeitet aber auch an potenziellen neuen Reihen, damit in Zukunft für Nachschub gesorgt ist. Letzte Woche gab es mit Haveltod – Ein Potsdam-Krimi: Im Kopf eines Killers eine Pilotfolge zu einer Reihe, wo Vater und Sohn – Profiler und regulärer Polizist – gemeinsam ermitteln. Mit Einsatz Seeler – Ein Lübeck-Krimi: Geld wie Heu geht nun ein weiterer Film an den Start, bei dem darauf gebaut wird, eine ganze Reihe daraus zu machen.

Dabei wird erneut auf die komplizierte Zusammenarbeit zweier Menschen gesetzt. Während bei dem obigen Krimi Vater und Sohn, die sich seit Jahren entfremdet haben, miteinander auf Suche gehen, da mischt sich hier ein früherer Polizist in laufende Ermittlungen ein. Das ist nicht nur grundsätzlich schwierig, weil Grenzen überschritten werden. Durch das Aufeinandertreffen mit dem ehemaligen Partner, der fest mit dem Trauma verbunden ist, kommt noch eine persönliche Komponente hinzu. Einsatz Seeler – Ein Lübeck-Krimi: Geld wie Heu verwendet dabei einen Mix aus eigenen und bewährten Elementen – wobei Letztere schon deutlich überwiegen. Auch wenn es sicherlich mal etwas anderes ist, einen Streetworker auf Spurensuche zu schicken, der Ablauf ist ziemlich 08/15.

Langweilig und klischeehaft

Natürlich ist die Kommissarin ständig sauer, wenn da jemand Fremdes in ihren Ermittlungen herumstöbert. Natürlich ist das dem Protagonisten egal, er macht sein eigenes Ding. Es wäre sicherlich eine Möglichkeit gewesen, beide Figuren kooperativ anzulegen, damit das auch effizient läuft. Dann hätte man aber nicht eine Ausrede für konstante Konflikte. Immerhin: Diese sind in Einsatz Seeler – Ein Lübeck-Krimi: Geld wie Heu nicht annähernd so konstruiert wie vergangene Woche in Potsdam. Außerdem hat man hier den Luxus, mit einem brauchbaren Ensemble arbeiten zu können. Was letzte Woche oftmals je nach Ansicht unfreiwillig komisch oder grauenvoll war, ist hier kompetent umgesetzt. Damit ist der Film auch automatisch besser.

Das heißt aber nicht, dass er gut ist. Tatsächlich ist auch die zweite potenzielle Reihe mit einem wenig einladenden Auftakt an den Start gegangen. Das größte Problem bei Einsatz Seeler – Ein Lübeck-Krimi: Geld wie Heu ist, dass der Film schlicht langweilig ist. Von dem originellen Beruf des Protagonisten abgesehen ist hier einfach nichts, das eine eigene Identität mitbringen würde. Ob es die Figuren sind, der Ablauf der Handlung oder auch der Fall an sich, das ist alles ziemlich klischeehaft geworden. Es ist zudem nicht so, dass es zwischendurch durch brenzlige Szenen spannend würde. Das braucht es zwar nicht unbedingt, ruhige Genrevertreter sind ebenso gern gesehen. Wenn diese aber inhaltlich so wenig zu bieten haben, dann hätte es anderweitig etwas gebraucht, um diesen Krimi in dem umkämpften Umfeld hervorstechen zu lassen. So ist das nicht mehr als ein Neunzigminüter, der schnell wieder vergessen ist.

Credits

OT: „Einsatz Seeler – Ein Lübeck-Krimi: Geld wie Heu“
Land: Deutschland
Jahr: 2026
Regie: Alexander Dierbach
Drehbuch: Alexander Dierbach, Mike Bäuml
Musik: Nik Reich, Jaro Messerschmidt
Kamera: Ian Blumers
Besetzung: Sebastian Ströbel, Friederike Linke, Özgür Karadeniz, Tristan Witzel, Katharina Kron, Julia Gause, Adina Vetter, Till Wonka, Petra Friedrich, Hendrik Heutemann, Tessa Mittelstaedt

Bilder

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Einsatz Seeler – Ein Lübeck-Krimi: Geld wie Heu
fazit
In „Einsatz Seeler – Ein Lübeck-Krimi: Geld wie Heu“ versucht ein als Streetworker arbeitender ehemaliger Polizist die Unschuld eines seiner Schützlinge zu beweisen. Der Beruf des Protagonisten ist originell, der Rest ist es nicht. Weder die Figuren noch der Fall bleiben sonderlich in Erinnerung, dafür ist das doch zu klischeebeladen.
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