Die Noobs – Klein aber gemein Aliens in the Attic Tv Fernsehen tele 5 Streamen online Mediathek Video on Demand DVD kaufen
© 20th Century Fox

Die Noobs – Klein aber gemein

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„Die Noobs – Klein aber gemein“ // Deutschland-Start: 8. Oktober 2009 (Kino) // 19. Februar 2010 (DVD / Blu-ray)

Inhalt / Kritik

Wenn es nach Tom Pearson (Carter Jenkins) ginge, er könnte gern auf den gemeinsamen Urlaub mit seiner Familie verzichten. Doch eine wirkliche Wahl hat er nicht. Also muss der 15-Jährige mit seinen Eltern Stuart (Kevin Nealon) und Nina (Gillian Vigman), seiner älteren Schwester Bethany (Ashley Tisdale) sowie dem Nesthäkchen Hannah (Ashley Boettcher) los, um die Ferien an einem See zu verbringen. Dort stoßen Stuarts geschiedener Bruder Nathan (Andy Richter), dessen Kinder Jake (Austin Butler), Art (Henri Young) und Lee (Regan Young) sowie Großmutter Rose (Doris Roberts) hinzu. Es dauert nicht lang, bis es zu ersten Konflikten kommt, vor allem als Bethanys neuer Freund Ricky (Robert Hoffman) auftaucht – zum Leidwesen von Tom, der ihn nicht ausstehen kann. Doch die größere Bedrohung steht durch eine Gruppe von Außerirdischen an, die auf dem Dach landen und die Welt erobern wollen …

Komödiantische Alien-Invasion

Ob es Außerirdische gibt oder nicht, weiß zwar niemand so genau. Zumindest aber wurden Generationen von Filmschaffenden von der Idee eines extraterrestrischen Lebens inspiriert, von diesen Geschichten zu erzählen. Dabei sind die meisten Begegnungen von einer eher negativen Art, viele der Aliens sind dann doch primär darauf aus, die Erde zu erobern. Das ist oft dann sehr düster, siehe etwa Independence Day oder A Quiet Place, wenn die Menschen zur Beute werden. Dann und wann werden solche Invasionen aber auch mit Humor erzählt. Ein Beispiel hierfür ist Die Noobs – Klein aber gemein, welches 2009 in die Kinos kam, dort aber auf wenig positive Resonanz stieß. Die Kritiken waren durchwachsen, die Einspielergebnisse blieben unter den Erwartungen. Inzwischen ist der Film auch mehr oder weniger in Vergessenheit geraten, trotz einiger bekannter Gesichter – darunter ein junger Austin Butler in seinem ersten Kinofilm.

Dem Ensemble kann man auch keinen Vorwurf machen. Zwar hinterlassen nicht alle einen größeren Eindruck. Das liegt aber primär am Drehbuch, das nicht für alle zehn Pearson-Familienmitglieder wirklich eine Verwendung hat. Im Mittelpunkt stehen dabei die beiden Cousins Tom und Jake, wobei nur Ersterer eine Art Entwicklung durchmacht. Und das auch nur, wenn man großzügig ist: Obwohl Familienverhältnisse eine wichtige Rolle in Die Noobs – Klein aber gemein spielen, wird relativ wenig Zeit und Arbeit in diese investiert. Die prägnantesten Auftritte haben noch Robert Hoffman, der hier viel körperliche Komik demonstrieren darf, sowie die vor allem für Serien bekannte Doris Roberts in der Rolle der Großmutter. Grund hierfür ist, dass die Aliens einen Weg finden, die Menschen zu manipulieren und in kuriose bis peinliche Szenen zu zwingen.

Nicht genug Einfälle

Anspruchsvoll ist das natürlich nicht. Die Zielgruppe ist bei dem Film auch eher etwas jünger angelegt. Zumindest hin und wieder ist das Ergebnis aber schon ganz spaßig, eben weil das Ensemble den Quatsch mitmacht. Die Figuren sind auch relativ sympathisch. Wenn Tom immer als Nerd angesehen wird und sich danach sehnt, von anderen akzeptiert zu werden, und dafür sogar schlechtere Schulnoten in Kauf nimmt, dann bietet Die Noobs – Klein aber gemein schon auch Identifikationsfläche. Wenn er sich nach den anderthalb Stunden Laufzeit wohler in seiner Haut fühlt, dann geht das ein wenig zu Herzen. Gleiches gilt für den familiären Zusammenhalt, den die Jungen und Mädchen während ihres Abenteuers entdecken.

Das größte Problem ist aber der einfallslose Humor. Insgesamt gibt es relativ wenige Ideen, die dafür dann wieder und wieder aufgegriffen werden. Manches davon ist gelungen, wenn etwa Ricky eine unerwartete Seite von sich zeigt oder es zu einem etwas anderen Generationenkampf kommt. Anderes weniger, da sind einfach zu viele Passagen, die vorbeirauschen, ohne ein Lachen zu provozieren. Da hat es sich der eigentlich im Animationsbereich tätige Mark Burton, Ideenschöpfer der Geschichte und einer der Co-Autoren, doch ein bisschen leicht gemacht. Man kann sich Die Noobs – Klein aber gemein schon gut anschauen, wenn man eine harmlose Komödie für zwischendurch sucht. Aber da wäre doch einiges mehr drin gewesen.

Credits

OT: „Aliens in the Attic“
Land: USA
Jahr: 2009
Regie: John Schultz
Drehbuch: Mark Burton, Adam F. Goldberg
Musik: John Debney
Kamera: Don Burgess
Besetzung: Carter Jenkins, Austin Butler, Ashley Tisdale, Ashley Boettcher, Robert Hoffman, Henri Young, Regan Young, Kevin Nealon, Gillian Vigman, Andy Richter, Doris Roberts

Bilder

Trailer

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Die Noobs – Klein aber gemein
fazit
In „Die Noobs – Klein aber gemein“ will eine Familie gemeinsam Urlaub machen und muss plötzlich gegen Aliens kämpfen. Das Ensemble spielt insgesamt gut, es gibt auch einige gelungene Einfälle. Es sind nur nicht genug, da sind zu viele Passagen in der Science-Fiction-Komödie, bei denen man es sich zu bequem machte und Lacher selten sind.
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