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© ZDF/Marc Reimann

Die Chefin: Schattenkrieger

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„Die Chefin: Schattenkrieger“ // Deutschland-Start: 16. Januar 2026 (ZDF)

Inhalt / Kritik

Als Lew Maganow (Konstantin Frolov) im Keller seines Wohnhauses erschossen wird, steht die Polizei vor einem Rätsel. Warum sollte jemand den russischen Asylbewerber töten wollen? Vera Lanz (Katharina Böhm), Paul Böhmer (Jürgen Tonkel) und Korbinian Kirchner (Jonathan Hutter) gehen der Sache nach. Möglicherweise hängt der Mord mit seinem Engagement bei einer regierungskritischen Menschenrechtsgruppe in Russland zusammen und er wurde vom langen Arm Kremls erwischt. Schwebt damit auch seine Frau Marina Maganowa (Katharina Derr) in Gefahr? Dabei gibt es noch andere Erklärungen, wer es auf ihn abgesehen haben könnte. Während das Trio noch nach der Wahrheit sucht, wird der Druck von oben immer größer …

Der böse Russe ist zurück

Seit Kurzem läuft die 16. Staffel der beliebten ZDF-Krimiserie, die seit Jahren am Freitagabend ausgestrahlt wird. In der Auftaktfolge Blutschuld ging es um die Entführung des Sohns eines Industriellen und reihenweise schmutzige Geheimnisse. Danach musste in Mittel zum Zweck der Mord an einem Öko-Aktivisten aufgeklärt werden. Mit Schattenkrieger folgt nun die dritte von insgesamt sieben Folgen der besagten Staffel. Und auch wenn man diesmal sich auf brisantes Terrain vorwagt, überzeugt das Ergebnis nicht wirklich. Erneut muss sich das Publikum mit einer mäßigen Episode zufriedengeben, was nicht unbedingt Lust auf weitere Geschichten macht.

Ging es vergangene Wochen noch um Klimaschutz und Greenwashing, steht diese Woche Russland auf dem Programm. Nicht nur, dass das Opfer russisch ist. Es geht auch um die Gesellschaft dort und die Unterdrückung durch das Regime. Auf der einen Seite ist das zwar durchaus aktuell, die hybride Kriegsführung des Landes ist geradezu sprichwörtlich. Und spätestens seit dem Überfall der Ukraine ist das Klischee des bösen Russen, welches früher in Filmen üblich war, wieder salonfähig geworden. Nur hat Die Chefin: Schattenkrieger nicht so wahnsinnig viel Interessantes dazu zu sagen. Die politische Komponente ist eher schwach, der Whodunit-Krimi gibt sich da insgesamt größer, als er es letztendlich ist.

Übertriebene Geschichte

Das heißt nicht, dass man nichts zu erzählen hat. So ist die Auflösung schon auch mit einer größeren Wendung verbunden, die man so wohl nicht kommen sieht. Tatsächlich überzeugend ist das aber nicht, die Geschichte ist zu übertrieben, da ist die Serie übers Ziel hinausgeschossen. Und so kann man sich auch Die Chefin: Schattenkrieger wie schon die ersten beiden Episoden wieder sparen, die aktuelle Staffel kommt einfach nicht in Gang. Bleibt zu hoffen, dass die nächste Episode wieder besser wird. In Die von der anderen Seite geht es um den Überfall auf einen Kiosk und einen erstochenen Jugendlichen.

Credits

OT: „Die Chefin: Schattenkrieger“
Land: Deutschland
Jahr: 2026
Regie: Andreas Senn
Drehbuch: Peter Kocyla
Musik: Johannes Brandt
Kamera: Michal Grabowski
Besetzung: Katharina Böhm, Jonathan Hutter, Jürgen Tonkel, Emma Stratmann, Doris Schretzmayer, Katharina Derr, Kathrin von Steinburg, André Rohde

Bilder

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Die Chefin: Schattenkrieger
fazit
In „Die Chefin: Schattenkrieger“ wird ein russischer Asylant getötet, der Mord könnte wegen seiner regierungskritischen Arbeit in Auftrag gegeben worden sein. Das Thema ist aktuell und brisant. Die Folge selbst ist dennoch nicht sehenswert, da die Geschichte zu überzogen ist.
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