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© ZDF/Peter Porst

Der Staatsanwalt: Gelöscht

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„Der Staatsanwalt: Gelöscht“ // Deutschland-Start: 26. Februar 2021 (ZDF)

Inhalt / Kritik

Als Tom Perscha (Bodo Haack) tot im Generatorenraum seiner IT-Firma aufgefunden wird, mangelt es nicht gerade an Verdächtigen. Oberstaatsanwalt Bernd Reuther (Rainer Hunold), Hauptkommissarin Kerstin Klar (Fiona Coors) und Oberkommissar Max Fischer (Max Hemmersdorfer) müssen feststellen, dass der Tote nicht unbedingt der netteste Mensch war. Aber wen hat er dermaßen gegen sich aufgebracht, dass es für einen Mord gereicht hat? Unter Verdacht steht beispielsweise Sandra Ohlig (Louisa von Spies), die Co-Chefin und Ehefrau des Opfers. Mit der jungen Mitarbeiterin Jenny Messner (Maria Wördemann), Internetaktivist Rolf Brackner (André M. Hennicke) und anderen gibt es jedoch genügend Alternativen, die es auf ihn abgesehen haben könnten …

Interessantes IT-Thema

Zwar wurde die ZDF-Serie Der Staatsanwalt inzwischen zur Trauer der Fans eingestellt. Im Fernsehen ist davon aber wenig zu merken, da immer wieder Wiederholungen alter Folgen laufen. Schließlich wurden in 20 Jahren so viele produziert, dass man quasi in Dauerschleife die Serie zeigen kann. Aktuell arbeitet man sich wieder an Staffel 16 ab, die ursprünglich 2021 gelaufen ist. Zuletzt wurde auf diese Weise die Episode Tod im Teich ausgestrahlt, wo ein Mann im Teich des Familienanwesen gefunden wird. Dabei wurde ein klassisches Krimiszenario mit ganz viel Seifenoper verbunden. Nun geht es im Anschluss mit Gelöscht weiter, die vierte Folge der besagten Staffel. Und diese ist glücklicherweise wieder deutlich besser geworden.

Das Szenario ist dabei natürlich wieder ein bewährter Whodunit. Da wird am Anfang eine Leiche gefunden, mehrere Leute kommen für den Mord in Frage. Innerhalb der nächsten Stunde muss dann herausgefunden werden, wer es von den Verdächtigen gewesen ist. Interessant an Der Staatsanwalt: Gelöscht ist der Ausflug in die Welt der Online-Moderation. Genauer geht es dann darum, wie Beiträge in sozialen Medien, die von Usern als bedenklich markiert werden, überprüft werden müssen. Das geht dann nicht so weit in die Abgründe, wie es etwa bei American Sweatshop der Fall war, ein Thriller, der sich ebenfalls dem Thema verschrieben hat. Dafür war einfach nicht genügend Raum. Interessant ist es aber schon als kleiner Einblick.

Solide Folge

Verbunden wird das mit ein bisschen Drama, dazu gibt es einen obligatorischen Nebenstrang um Imbissverkäufer Stefan Schiller (Heinrich Schafmeister), der mit seinem Passwort hadert. Das ist dann weder unterhaltsam noch lehrreich, aber immerhin kurz genug, damit es nicht weiter stört. Der Kriminalfall an sich geht auch in Ordnung, selbst wenn dieser nicht so wirklich einfallsreich ausgefallen ist. Wen das nicht stört, findet mit Der Staatsanwalt: Gelöscht eine solide Episode der beliebten Krimiserie, die wegen des besagten IT-Themas etwas mehr hervorsticht. Nächste Woche geht es in Tödliches Erbe um einen Mann, der im Büro seiner Großbäckerei ermordet wird.

Credits

OT: „Der Staatsanwalt: Gelöscht“
Land: Deutschland
Jahr: 2021
Regie: Ulrich Zrenner
Drehbuch: Mike Bäuml
Musik: Ludwig Eckmann, Winfried Zrenner
Kamera: Jörg Lawerentz
Besetzung: Rainer Hunold, Fiona Coors, Max Hemmersdorfer, Franziska Junge, Gerhard Wittmann, Maria Wördemann, André M. Hennicke, Klaus Nierhoff, Louisa von Spies

Bilder

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Der Staatsanwalt: Gelöscht
fazit
In „Der Staatsanwalt: Gelöscht“ wird der Chef einer IT-Firma ermordet, mehrere waren nicht gut auf ihn zu sprechen. Der Kriminalfall ist nichts Besonderes. Im Erinnerung bleibt dafür das Thema der Moderation von Online-Beiträgen, das zwischendurch angesprochen wird.
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