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Die Chefin: Kaltblütig

„Die Chefin: Kaltblütig“ // Deutschland-Start: 27. November 2020 (ZDF)

Inhalt / Kritik

Als die 17-jährige Reiterin Brit Stadler bei einem Ausritt erschossen wird, bricht für ihre Familie eine Welt zusammen. Warum sollte es jemand auf die Jugendliche abgesehen haben? Und was ist mit Rieke Berger (Greta Bohacek), einer Freundin von Brit, die seit dem Vorfall spurlos verschwunden ist? Vera Lanz (Katharina Böhm), Maximilian Murnau (Christoph Schechinger) und Paul Böhmer (Jürgen Tonkel) gehen der Sache nach und nehmen dabei besonders den Reiterhof von Veronika (Catherine Bode) und Peter Ignaz (Max von Thun) unter die Lupe, wo die beiden Jugendlichen ihre Freizeit verbracht haben. Könnte vielleicht der ehemalige Stallknecht Uwe Roberts (Lars Rudolph) etwas mit der Geschichte zu tun haben?

Weniger konfrontativ

Aktuell darf im öffentlich-rechtlichen Fernsehen keine neue Produktionen erwarten. Durch die Fußball EM wurde die Sommerpause 2024 frühzeitig eingeleitet, mehrere Monate lang gibt es dadurch eine Durststrecke. Das heißt aber nicht, dass man in der Zeit nichts zu sehen bekommt außer Fußball. So werden in unregelmäßigen Abständen ältere Folgen der ZDF Krimiserie Die Chefin ausgestrahlt. Zuletzt gab es da Verzockt, bei dem es um eine verpatzte Entführung sowie verräterische DNA-Spuren ging. Nun kommt die Episode Kaltblütig, die ebenfalls der 11. Staffel entnommen ist, welche 2020 lief. Deshalb ist hier dann noch Murnau zu sehen, der mit der 12. Staffel ausgestiegen ist. Und wie schon in der Folge zuvor gibt es Knatsch zwischen ihm und Böhmer.

Insgesamt sind die Figuren aber weit weniger konfrontativ, als man es bisweilen von der Serie gewohnt sind. Das kommt ihr prinzipiell zugute, da es die Folge deutlich bekömmlicher macht. Wo andere Episoden nahe der Unzumutbarkeit sind, da fällt das Polizeitrio hier nicht negativ auf. Allerdings sind die drei diesmal auch wenig aussagekräftig, die Balance aus den beiden Extremen funktioniert nicht wirklich. Die anderen Charaktere sind in Die Chefin: Kaltblütig überwiegend ebenfalls austauschbar. Eigentlich sticht nur der ehemalige Stallknecht durch seine simple Art hervor, womit dann wieder ein altes Stereotyp bedient wird. Das geht nicht so weit, dass man sich unbedingt darüber ärgern müsste. Wirklich spannend ist das Ganze aber nicht.

Eher langweilig

Das gilt prinzipiell auch für den Fall an sich. Zwischendurch wird zwar an der Spannungskurve gearbeitet, wenn eine Lösegeldforderung für die verschwundene Jugendliche hereinflattert. Richtig viel springt dabei aber nicht heraus. Und auch die Auflösung bleibt einem nicht zwangsläufig in Erinnerung. Wo es beim letzten Mal noch ziemlich absurd wurde, da ist Die Chefin: Kaltblütig eher etwas langweilig. Um sich irgendwie eine Stunde die Zeit totzuschlagen, mag das ausreichen. Die Krimifolge ist aber sicher nicht gut genug, dass man sie zwangsläufig noch einmal hätte senden müssen. Da mag das Sommerloch noch so tief sein, da werden sich bessere Alternativen finden.

Credits

OT: „Die Chefin: Kaltblütig“
Land: Deutschland
Jahr: 2020
Regie: Florian Kern
Drehbuch: Axel Hildebrand, Olaf Kraemer
Musik: Thomas Osterhoff
Kamera: Markus Hausen
Besetzung: Katharina Böhm, Christoph Schechinger, Jürgen Tonkel, Max von Thun, Catherine Bode, Vita Tepel, Lars Rudolph, Isabell Gerschke, Athena Strates

Bilder

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fazit
„Die Chefin: Kaltblütig“ beginnt mit dem schockierenden Fund einer Leiche. Wer mag die 17-jährige Reiterin nur erschossen haben? Der Fall ist insgesamt nichts Besonderes. Groß drüber ärgern muss man sich nicht, anders als bei so manch anderer Folge der Krimiserie. Spannend ist das Ergebnis aber kaum.
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