Phillips inszeniert tolles Popcornkino und weckt wohl nostalgische Gefühle bei in die Jahre gekommene Männer, macht allerdings keine Anstalten auch darauf hinzuweisen dass man keine Las Vegas-Tour im Drogenrausch braucht um Spaß zu haben bzw. den oftmals tristen Alltag vergessen zu machen.
Trotz vieler guter Ansätze reicht es für „Gesetz der Straße – Brooklyn’s Finest“ aber einfach nicht aus um ganz oben mitspielen zu können dazu krankt das Ganze zu sehr an Durchschnittlichkeit und behaftet seine Charaktere mit zu vielen Klischees
Der Irak, ein brodelndes Pulverfass verschiedener Ethnien, wird vor allem in der Anfangs- und Schlusssequenz glaubhaft wiedergegeben, weniger gefiel mir hingegen die verwackelten und brachial geschnittenen Bilder mit der Handkamera.