(„Das Experiment“ directed by Oliver Hirschbiegel, 2001)

Basierend auf der Buchvorlage von Romano Giordano und auf wahren Ereignissen die sich 1971 als „Stanford Prison Experiment“ ereignet hatten, erzählt der Film von Oliver Hirschbiegel die Story eines fehlgeschlagenen Experimentes mit fatalen Folgen. Professor Dr. Klaus Thon (Edgar Selge) und seine Helferin Dr. Jutta Grimm (Andrea Sawatzki) starten einen Versuch der vorsieht, dass sich Freiwillige gegen Bezahlung für 2 Wochen einsperren lassen und in die Rolle von Wärter bzw. Sträflingen schlüpfen. Aufgrund von psychischen und physischen Tests wird entschieden wer die Rolle als Wächter bzw. als Häftling bekommt. Unter den Freiwilligen befindet sich ein ehemaliger Reporter, Tarek Fahd (Moritz Bleibtreu) der die Story seines Lebens wittert und ein Soldat im Auftrag der Bundeswehr, Major Steinhoff (Christian Berkel). Schnell kristallisiert sich Tarek als Unruhestifter heraus um seine Story zu puschen, doch ebenso schnell ändert sich die Einstellung der Wärter die zusehnst härter mit den Häftlingen umgehen. Die Situation eskaliert nach wenigen Tagen in Abwesenheit des Professors und es gibt Verletzte und Tote. Tarek und Major Steinhoff schaffen es jedoch aus dem Gefängnis auszubrechen und entkommen gemeinsam mit dem Rest der Inhaftierten, den völlig brutal gewordenen Wächtern die anscheinend jeglichen Sinn fuer Realität verloren haben.
Der Film ist sehr gut und realistisch gedreht worden. Inwiefern er sich an die Buchvorlage bzw. das reale Experiment hält kann ich nicht beurteilen, dazu fehlen mir die nötigen Kenntnisse. Es ist jedoch klar, dass der Film Themen wie „Psychische Gewalt“ und „Autorität-Missbrauch“ ausführlich behandelt. In ca. 120 Minuten Laufzeit wird der Zuschauer gut unterhalten und wird angeregt nachzudenken: Wie wuerde man selbst reagieren/handeln?

Das Experiment
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