Mord im Mittsommer Rakel Tv Fernsehen ZDF Streamen online Mediathek Video on Demand DVD kaufen
© ZDF/Johan Paulin

Mord im Mittsommer: Rakel

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„Mord im Mittsommer: Rakel“ // Deutschland-Start: 15. März 2026 (ZDF)

Inhalt / Kritik

Immer wieder gerät Lias (Rayan Khosropour) in Schwierigkeiten, seine Geldnot hat ihn schon zu so mancher kriminellen Tat veranlasst. Doch diesmal wird es richtig übel, als er einen Mann tötet, dem er Geld schuldete. Zu seinem Glück ist da aber seine Mutter, die ihm jedes Mal hilft, wenn er wieder Mist gebaut hat. Denn dabei handelt es sich um Rakel (Marall Nasiri), die Polizeichefin. Während sie alles dafür tut, um die Spuren zu verwischen, sind Alexander Forsman (Nicolai Cleve Broch) und sein Kollege Welpe (Julius Fleischanderl) selbst den Schmugglern auf der Spur, ohne zu ahnen, dass ihre Vorgesetzte involviert ist. Doch da ist auch die Staatsanwältin Nora Linde (Alexandra Rapaport), die sich mit Rakel anfreundet und bald merkt, dass da etwas nicht stimmt …

Korruption an oberster Stelle

Weiter geht es mit Mord im Mittsommer. Aktuell zeigt das ZDF die elfte Staffel der beliebten schwedischen Krimireihe, selbst wenn diese hier als neunte verkauft wird. Vergangene Woche ging es mit Linnea los, wo der heimtückische Giftmord an einem Unternehmer aufgeklärt werden musste. Die Folge führte aber auch die neue Polizeichefin Rakel ein, die in der zweiten bereits so sehr im Mittelpunkt steht, dass sie zur Titelfigur wird. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie dauerhaft bei der Reihe sein wird, sind aber gering. Denn wo sie beim Auftakt noch einigermaßen professionell wirkte, da wird dieses Mal klar, dass sie regelmäßig Gesetze bricht, um ihren eigenen Sohn zu retten. Der ist schließlich ein Krimineller, was etwas unpassend ist angesichts ihres Berufs.

Der Film fackelt auch nicht lang, wenn es um diese Enthüllung geht. Üblicherweise handelt es sich bei den Teilen dieser Reihe um klassische Whodunits, wo die Polizei parallel zum Publikum herausfinden muss, wer ein Verbrechen begangen hat. Dieses Mal trifft das nur auf Erstere zu. Während Alexander und Welpe anfangs im Dunkeln tappen, wird den Zuschauern und Zuschauerinnen gleich gesagt, wer den Schmuggler getötet hat, aber auch, dass die Mutter die Ermittlungen sabotiert, um den Sohn zu schützen. Wer gern rätselt, ist deshalb bei Mord im Mittsommer: Rakel falsch. Hier weiß man früh, was geschehen ist und wer dahintersteckt. Manche Beziehungen und die Vorgeschichte werden zwar erst später verraten. Aber das sind nur Detailfragen, die nicht wirklich Relevantes bringen.

Teilweise spannend und wenig glaubwürdig

Spannung erzeugt der Film dann auch weniger mit Fragen zur Vergangenheit, sondern denen zur Zukunft. Wie weit wird die Polizeichefin noch gehen, um den Sohn zu schützen? Werden ihre Machenschaften auffliegen? Und weil das noch nicht genug ist, baut Mord im Mittsommer: Rakel später noch brenzlige Situationen ein, bei denen das Publikum richtig mitzittern soll. Das Ergebnis ist etwas zwiespältig. Auf der einen Seite geht es bei der Folge schon ordentlich zur Sache, mit Verfolgungsjagden und Schusswechseln wird da dieses Mal einiges geboten. Streckenweise ist das sogar mehr Thriller als Krimi. Auf der anderen Seite werden so viele Standardsituationen abgeklappert und auf Klischees vertraut, dass man ziemlich genau weiß, wie das alles weitergehen wird.

Das andere Manko ist, wie konstruiert das alles ist. Schon, dass die Polizeichefin regelmäßig Ermittlungen gegen den Filius verhindert hat und niemand das je gemerkt haben soll, ist schwer zu schlucken. Irgendwann sollte das doch mal aufgefallen sein. Und auch sonst scherte man sich wenig darum, ob das jetzt glaubwürdig ist oder nicht. Fans kann das aber egal sein, in der Hinsicht war die Reihe nie besonders gut. Insgesamt ist Mord im Mittsommer: Rakel ganz passabel geworden, sofern man sich an den besagten Mängeln nicht zu sehr stört. Nächstes Mal erzählt Amanda von zwei Kriminellen, die nach einem Überfall ein Boot stehlen, ohne zu merken, dass ein Kind an Bord ist.

Credits

OT: „Morden i Sandhamn: Rakel“
Land: Schwden, Deutschland
Jahr: 2025
Regie: Mattias Ohlsson, John Sundvall
Drehbuch: Sara Heldt, Jonas Widerberg
Vorlage: Viveca Sten
Musik: Fredrik Emilson
Kamera: Trolle Davidson
Besetzung: Alexandra Rapaport, Nicolai Cleve Broch, Marall Nasiri, Rayan Khosropour, Julius Fleischanderl, Jonas Malmsjö, Annika Hallin, Anton Lundqvist, Simon Edenroth

Bilder

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Mord im Mittsommer: Rakel
fazit
In „Mord im Mittsommer: Rakel“ erschießt der Sohn der Polizeichefin einen Schmuggler, wird aber von der Mutter geschützt. Zu rätseln gibt es diesmal wenig. Zumindest teilweise ist der Krimi mit Thrillerelementen aber ganz spannend, sofern man sich nicht an der mangelnden Glaubwürdigkeit stört.
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