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© ARD/SWR/Oliver Feist

Die Notärztin: Qualitätskontrolle

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„Die Notärztin: Qualitätskontrolle“ // Deutschland-Start: 17. März 2026 (Das Erste)

Inhalt / Kritik

Ihr neuer Arbeitstag führt Notärztin Dr. Nina Haddad (Sabrina Amali) an ihre Grenzen. Nicht nur, dass sie eine durchfeierte Nacht hinter sich hat und deswegen nicht so wirklich fit ist. Teamleiter Patrick Köster (Johannes Kienast) hat es sich zudem in den Kopf gesetzt, sie und Paul Raue (Paul Zichner) den ganzen Tag im Rettungswagen zu begleiten – und treibt die beiden mit seinen Kommentaren und seiner Kritik in den Wahnsinn. Billy Johannes (Anna Schimrigk) hat währenddessen mit dem Zustand ihrer Mutter zu kämpfen. Und Markus Probst (Max Hemmersdorfer) sucht nach seiner Zeit bei der Leitstelle neue berufliche Herausforderungen …

Widrige Arbeitsumstände

Weiter geht es mit Die Notärztin. Insgesamt 13 Folgen wird die zweite Staffel der ARD-Dramaserie umfassen, drei davon wurden bereits ausgestrahlt. Zuletzt erzählte Alte Muster davon, wie Markus in der Leitstelle zu kämpfen hat und einen Notruf bearbeiten muss, bei dem sich die Ereignisse überschlagen. Bei Qualitätskontrolle geht es nicht ganz so wendungsreich zu. Es gibt dieses Mal auch nicht den einen großen Einsatz, der alles dominiert. Stattdessen erzählt die Episode von dem Arbeitstag an sich und den verschiedenen Geschichten, die sich da ereignen. Viel sollte man natürlich nicht erwarten, da nun einmal nur 45 Minuten zur Verfügung stehen. Da bleiben pro Fall nur wenige Minuten, große Auseinandersetzungen gibt es da nicht.

Das heißt aber nicht, dass man nichts zu erzählen hat. Beispielsweise gibt es eine Passage, die einem wirklich zu Herzen gehen kann – auf eine traurige, aber auch schöne Weise. Die Notärztin: Qualitätskontrolle spricht zudem ein Problem an, das sicherlich alle kennen, die in diesem Bereich arbeiten. Viele Ideen und Regeln, die gut gemeint sind, haben in der Realität keine Chance. Das gilt wohlgemerkt für beide Seiten. Während die Belegschaft über Überbelastung und Unterversorgung klagt, macht Paul klar, dass es an dem nötigen Geld mangelt. Man versucht zumindest, bei dieser Folge Verständnis dafür zu wecken, wie widrig die Umstände für alle Beteiligten sind. Nachdem es in den ersten Folgen zwischenzeitlich nur noch um das Privatleben der Leute ging, ist man jetzt wieder näher an der Arbeit dran. Meistens zumindest.

Übertrieben und teils unprofessionell

Prinzipiell ist das zu begrüßen. Bei der Ausgestaltung darf man aber wieder das eine oder andere Fragezeichen setzen. So tritt Köster derart überzeichnet auf, dass er eher eine Karikatur ist und man sich fragt, ob die Serie nicht vielleicht doch eine Komödie sein soll. Aber auch Nina lässt wie schon in den vergangenen Folgen Professionalität vermissen. Immer wieder darf man sich fragen, ob das wirklich die Menschen sind, denen man im Notfall sein Leben anvertrauen möchte. Andererseits ist es auch irgendwie erfrischend, wie Die Notärztin: Qualitätskontrolle die eigenen Figuren als fehlbar zeigt. Anders als viele Arztserien, die zum Idealisieren neigen, sind das hier zumindest Charaktere. Ob man die nun gut oder schlecht findet, ist jedoch Ansichtssache. Nächste Woche geht es in Teamwork um einen schweren Unfall.

Credits

OT: „Die Notärztin: Qualitätskontrolle“
Land: Deutschland
Jahr: 2026
Regie: Jan Hearing
Drehbuch: Jan Hearing, Tina Thöne, Nina Blum, Frank Wollin
Musik: Tina Pepper, Stephan Römer, Jasmin Reuter
Kamera: Lukas Steinbach
Besetzung: Sabrina Amali, Max Hemmersdorfer, Paul Zichner, Anna Schimrigk, Johannes Kienast, Mark Zak, Paul Wollin, Max Woelky, Birge Schade

Bilder

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Die Notärztin: Qualitätskontrolle
Fazit
In „Die Notärztin: Qualitätskontrolle“ begleitet der Teamleiter einen Tag den Rettungswagen, was nicht für Begeisterung sorgt. Die Folge ist wieder näher an der Arbeit, teilweise aber wieder völlig übertrieben. Gerade die mangelnde Professionalität sorgt für Irritationen.
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