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Dünentod – Ein Nordsee-Krimi: Die große Freiheit

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„Dünentod – Ein Nordsee-Krimi: Die große Freiheit“ // Deutschland-Start: 17. Februar 2026 (RTL)

Inhalt / Kritik

Der Schock ist groß, als im Morgengrauen die Leiche des Kapitäns einer Nordseefähre gefunden wurde. Denn jemand hat ihn mit einer Notsignalrakete getötet. Aber wer könnte nur eine solche grausame Tat begangen haben? Und aus welchem Grund? Kommissar Tjark Wolf (Hendrik Duryn) und seine neue Kollegin Fredericke Olsen (Isabel Thierauch) gehen der Sache nach und schauen sich besonders im beruflichen Umfeld des Toten um. Reederei-Chef Lars Christiansen (Peter Kremer) gerät dabei ebenso wie dessen Kinder Sünje (Laura Balzer) und Nils (Allessandro Schuster) in den Fokus. Aber auch zwei junge Fischer und ihre Freundin könnten etwas mit der Geschichte zu tun haben …

Neustart für die Krimireihe

Der Tödliche Dienst-Tag ist inzwischen eine Institution auf RTL. Mehrfach im Jahr versucht der private Sender, an die großen Erfolge der öffentlich-rechtlichen Kollegen anzuknüpfen. Wobei man noch ein wenig auf der Suche nach langfristigen Formaten ist. So wurden dieses Jahr Haveltod – Ein Potsdam-Krimi: Im Kopf eines Killers und Einsatz Seeler – Ein Lübeck-Krimi: Geld wie Heu ausgestrahlt, bei denen man erhofft, neue Krimireihen etablieren zu können. Längst etabliert ist hingegen Dünentod – Ein Nordsee-Krimi, das 2023 an den Start gegangen ist. Seither werden jedes Jahr neue Folgen rund um den nordischen Kommissar produziert. Letztes Jahr etwa ging es in Schatten der Vergangenheit um eine Mordserie und eine Entführung, anschließend handelte Tödliche Geheimnisse von einem brutalen Mord und einem rätselhaften Einbruch. Jetzt gibt es mit Die große Freiheit Nachschub, es ist der inzwischen achte Teil der Reihe.

Fans müssen sich dabei auf eine Veränderung einstellen. Hauptdarstellerin Pia-Micaela Barucki, die in den ersten sieben Folgen noch Femke Folkmer spielte, hat die Serie verlassen. Anstatt die Figur neu zu besetzen, wird eine neue Kollegin eingeführt. So richtig viel Eindruck hinterlässt der Neuzugang dabei nicht. Das ist jedoch weniger der Darstellerin anzukreiden als vielmehr an einem Drehbuch, das nicht viel Arbeit in die Figuren investiert. Dünentod – Ein Nordsee-Krimi: Die große Freiheit arbeitet mit diversen Stereotypen. Der Rest ist mehr oder weniger nichtssagend. Hier und da können zwar die Schauspieler und Schauspielerinnen diese Leerstellen etwas überspielen. Dennoch, man schaut sich diese Reihe nicht an, um spannende Charaktere zu sehen.

Uninteressante Geschichte

Wobei auch der Fall an sich nicht wirklich viel hergibt. So wird vergleichsweise früh klar, dass es bei dieser Geschichte irgendwie um Drogen gehen muss. Das funktioniert natürlich, der Handel damit ist immer für kriminelle Aktivitäten gut. Aber es ist auch ein bisschen langweilig, will die Geschichten dann doch immer sehr ähnlich sind. Dass Dünentod – Ein Nordsee-Krimi: Die große Freiheit diesen Drogenhandel im Zusammenhang mit Schifffahrt und Hafenaktivität verbindet, ist jetzt auch kein besonders origineller Einfall. Das findet sich auch andauernd. Nur selten ist da mal etwas in dem Film, das irgendwie in Erinnerung bleibt, darunter ein Liebesdreieck. Die Chance, dass man in ein paar Monaten noch viel von dem Gesehenen weiß, ist gering.

Das heißt aber nicht, dass der Film ganz schlecht ist. Das meiste geht schon irgendwie in Ordnung. Im Gegensatz zu so manch anderem RTL-Krimi, den man auf diesem Programmplatz hat ertragen müssen, gibt es hier wenig Anlass für Ärger. Die Geschichte ist nachvollziehbar, es wird auf bescheuerte Wendungen verzichtet, die Charaktere sind keine Witzfiguren. Das Fehlen von Mankos allein ist aber nicht wirklich ein Grund, sich etwas anzuschauen. Dünentod – Ein Nordsee-Krimi: Die große Freiheit ist ein typischer Gebrauchskrimi, den man schon nutzen kann, um sich anderthalb Stunden die Zeit zu vertreiben und ein bisschen zu grübeln. Mehr als das darf man bei der Adaption der Romanreihe von Sven Koch nicht erwarten.

Credits

OT: „Dünentod – Ein Nordsee-Krimi: Die große Freiheit“
Land: Deutschland
Jahr: 2026
Regie: Andreas Herzog
Drehbuch: Catharina Junk
Vorlage: Sven Koch
Musik: Alex Komlew
Kamera: Claire Jahn
Besetzung: Hendrik Duryn, Isabel Thierauch, Yasemin Cetinkaya, Rainer Reiners, Florian Panzner, Allessandro Schuster, Senita Huskic, Julius Nitschkoff, Bjarne Meisel, Peter Kremer, Laura Balzer, Marten Baum

Bilder

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Dünentod – Ein Nordsee-Krimi: Die große Freiheit
fazit
In „Dünentod – Ein Nordsee-Krimi: Die große Freiheit“ wird der Kapitän einer Fähre brutal ermordet, die Antwort ist irgendwo bei der Reederei zu suchen. Der Krimi ist inhaltlich völlig ohne Ambitionen oder eigene Einfälle. Das Ergebnis funktioniert zwar schon, ist aber sofort wieder vergessen.
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