SOKO Leipzig Träumer TV Fernsehen ZDF Streamen online Mediathek Video on Demand DVD kaufen
© ZDF/Uwe Frauendorf

SOKO Leipzig: Träumer

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„SOKO Leipzig: Träumer“ // Deutschland-Start: 9. Januar 2026 (ZDF)

Inhalt / Kritik

Die Fans waren überglücklich, als sie den Influencer Leon Barsch (Manuel Kandler) in einer Unterführung treffen und ein Selfie mit ihm machen können. Doch kurze Zeit später ist er tot, jemand hat den jungen Mann, der Teil der Gruppe EarlyBoys war, erstochen. Aber weshalb? Ina Zimmermann (Melanie Marschke) und ihr Team gehen der Sache nach und ermitteln vor allem im Umfeld des Toten. Zu diesem zählt einerseits seine Verlobte Bea Wolf (Camille Dombrowsky). Aber auch Cem Polat (Samy Abdel Fattah) und Nico Gassner (Filip Schnack), die beiden anderen Mitglieder der EarlyBoys werden genauer unter die Lupe genommen. Denn hinter der heilen Fassade des Erfolgs warten Abgründe …

Der Abgrund hinter der Kulisse

Weiter geht es mit SOKO Leipzig. Nachdem vergangene Woche Kowalski für gemischte Reaktionen sorgte, als das ehemalige Teammitglied zurückkehrte und es um die Reizthemen linker Ökoaktivismus und rechte Reichsbürger ging, da handelte In den Augen der Anderen von einem narzisstischen Top-Chirurgen, der ermordet wurde. Mit Träumer kommt nun die 16. Folge der aktuellen 26. Staffel. Zehn weitere stehen danach noch auf dem Programm. Fans werden sich freuen oder auch wundern, warum Leni Trautzschke (Caroline Scholze) schon wieder da ist. Schließlich wurde vor einem Jahr eine große Geschichte draus gemacht, dass die Ex-Frau von Jan Maybach (Marco Girnth) ins Gefängnis muss, nachdem sie einen Mann getötet hatte. Offensichtlich war ein Jahr Strafe genug.

Der persönliche Strang wird aber nur etwas am Rand erzählt. Man hätte ihn prinzipiell auch weglassen können. Stattdessen dreht sich die Folge überwiegend um den Mord an dem Influencer. Nachdem schon die letzten beiden Folgen der Serie gesellschaftliche Themen aufgriffen – neben den beiden oben ging es um die Ächtung von sexuell aktiven Frauen –, macht man hier eben mit Influencern weiter. Grundsätzlich ist das nicht verkehrt, wie hier hinter die Kulissen geschaut wird und der Kontrast aufgezeigt wird zwischen dem Glamour des Erfolgs und den hässlichen Dingen, die dahinter geschehen. Aber es ist jetzt auch nicht so, als hätte SOKO Leipzig: Träumer an der Stelle besonders tiefschürfende Einblicke zu bieten. Dass das lockerleichte Leben in Wahrheit auch nur ein knallhartes Geschäft ist, dürfte niemanden überraschen.

Als Krimi wenig interessant

Insgesamt geht die Folge aber in Ordnung, zumindest in thematischer Hinsicht. Der Kriminalfall ist eher weniger interessant. Zum einen ist die Auswahl an Verdächtigen durch den geringen Umfang wieder überschaubar. Die Auflösung ist außerdem enttäuschend, da machte man es sich mal wieder ziemlich einfach. Dadurch ist SOKO Leipzig: Träumer letztendlich auch nur eine durchschnittliche Folge geworden. Das kann man sich schon anschauen, Kontroversen gibt es keine. Aber auch keinen wirklich überzeugenden Grund, warum man einschalten sollte. In der nächsten Episode Ich bin Du geht es um einen Mord im Hotel- und Sternerestaurant-Milieu.

Credits

OT: „SOKO Leipzig: Träumer“
Land: Deutschland
Jahr: 2026
Regie: Sven Fehrensen
Drehbuch: Fabien Virayie
Musik: Anna-Marlene Bicking
Kamera: Henning Jessel
Besetzung: Melanie Marschke, Marco Girnth, Amy Mußul, Johannes Hendrik Langer, Daniel Steiner, Anna Stieblich, Caroline Scholze, Carlotta Bähre, Camille Dombrowsky, Samy Abdel Fattah, Filip Schnack, Manuel Kandler

Bilder

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SOKO Leipzig: Träumer
fazit
In „SOKO Leipzig: Träumer“ wird ein junger Influencer erstochen, die Antwort könnte mit seiner Gruppe zusammenhängen. Das Thema ist gut, auch wenn nicht viel dazu eingefallen ist. Als Krimi ist die Folge weniger interessant.
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