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© ZDF/Steffen Junghans

SOKO Leipzig: Kowalski

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„SOKO Leipzig: Kowalski“ // Deutschland-Start: 2. Januar 2026 (ZDF)

Inhalt / Kritik

Für Delia (Anja Schiffel) und André Davids (Christian Schmidt) bricht eine Welt zusammen, als ihre Tochter Sina spurlos verschwindet. Was ist nur mit der jungen Umweltaktivistin geschehen? Ina Zimmermann (Melanie Marschke) und ihr Team versuchen, eben das herauszufinden. Dabei kreuzen sich ihre Wege mit dem eines alten Bekannten: Ihr früherer Kollege Tom Kowalski (Steffen Schroeder) ist zurück. Während Jan Maybach (Marco Girnth) sich darüber freut, ist Zimmermann eher weniger angetan, zu schlecht sind die Erinnerungen an den Polizisten, der eine ganz eigene Arbeitsphilosophie verfolgte. Tatsächlich ist auch die Rückkehr eher schwierig, denn Kowalski wird unter Drogeneinfluss mitten auf der Autobahn aufgefunden. Und er kann sich nicht erinnern, was zuvor geschehen ist …

Rückkehr eines alten Bekannten

Dass man bei SOKO Leipzig oft von der Vergangenheit besessen ist, ist kein Geheimnis. Immer wieder bringt die ZDF-Krimiserie Nebenstränge, welche die ermittelnden Hauptfiguren betreffen und sich um alte Geschichten drehen. So brachte Rechenschaft gerade erst den Strang rund um Zimmermann und ihre DDR-Vergangenheit zu einem Ende, nachdem ihr vorgeworfen wurde, mit der Stasi zusammengearbeitet zu haben. Eine andere Geschichte in der aktuellen 26. Staffel betraf Moritz Brenner (Johannes Hendrik Langer), der sich mit den Folgen des Doppellebens seines Vaters auseinandersetzen musste. Jetzt kommt mit der 13. Folge Kowalski ein weiterer solcher Verweis, denn die Titelfigur ist eine, die von Staffel 12 bis 22 Teil des Teams war.

Fans dürften sich noch an ihn erinnern. Die Figur war der Typ besonders unangepasst und eigenwillig, was immer wieder für Probleme sorgte. Insofern dürfte es niemanden wundern, dass es in SOKO Leipzig: Kowalski nicht gerade an Konflikten mangelt. Die gibt es aber auch unabhängig vom Team, da man hier sowohl Ökoaktivisten als auch Reichsbürger untergebracht hat. Klingt nach viel. Und ist dabei doch noch nicht alles, weil auch noch Platz für eine Amnesie sein musste. Wie bei so manchem Mysterythriller muss der ehemalige Polizist rekonstruieren, was eigentlich geschehen ist und ob er vielleicht einer der Bösen ist. Damit das alles reinpasst, gibt es hier die doppelte Laufzeit. Es handelt sich um eine der seltenen spielfilmlangen Folgen der Serie.

Dick aufgetragen

Zeitweise ist das schon spannend, weil man hier lang gar nicht weiß, worum es überhaupt gehen soll. Und damit die Verwirrung perfekt ist, wird immer wieder mit Verfremdungseffekten gearbeitet. Teilweise wird das so surreal, dass schon eine gewisse Faszination von der Folge ausgeht. Gleichzeitig ist sie mitunter anstrengend, so dick, wie da regelmäßig aufgetragen wird. Von Subtilität hielt man offensichtlich wenig, SOKO Leipzig: Kowalski ist eine dieser Folgen, die Exzesse geradezu zelebrieren. Die Auflösung ist dabei nicht uninteressant, wenn Idiotie und Raffinesse Hand in Hand gehen, auch wenn Teile des Publikums sicher wieder schimpfen werden. Nächste Woche geht es in der Folge In den Augen der Anderen um einen toten Top-Chirurgen.

Credits

OT: „SOKO Leipzig: Kowalski“
Land: Deutschland
Jahr: 2025
Regie: Robert Del Maestro
Drehbuch: Markus Hoffmann
Musik: Andreas Hoge
Kamera: Clemens Majunke
Besetzung: Melanie Marschke, Marco Girnth, Amy Mußul, Johannes Hendrik Langer, Steffen Schroeder, Daniel Steiner, Michael Rotschopf, Maximilian Klas, Peter Laser, Alessandro Schuster

Bilder

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SOKO Leipzig: Kowalski
fazit
In „SOKO Leipzig: Kowalski“ geht es um einen zurückgekehrten Polizisten und eine verschwundene Ökoaktivistin. Zeitweise ist die spielfilmlange Folge spannend, wenn unklar ist, was hier gespielt wird. Sie ist allerdings inhaltlich wie inszenatorisch ziemlich dick aufgetragen.
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