Die Chefin Blutschuld Tv Fernsehen ZDF Streamen online Mediathek Video on Demand DVD kaufen

Die Chefin: Blutschuld

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„Die Chefin: Blutschuld“ // Deutschland-Start: 2. Januar 2026 (ZDF)

Inhalt / Kritik

Als der neunjährige Sohn des Industriellen Konstantin von Murrer (Philipp Moog) entführt wird, lässt die Polizei nichts unversucht, um diesen wieder zu finden. Sie fühlt sich sogar schon am Ziel, als sie die Wohnung des Entführers Uwe Schäfer stürmt. Doch der ist tot und von dem Jungen fehlt jede Spur. Schnell kommt der Verdacht auf, dass sich Schäfer selbst umgebracht hat. Vera Lanz (Katharina Böhm) zweifelt aber an dieser Theorie und beschließt, mit Paul Böhmer (Jürgen Tonkel) und Korbinian Kirchner (Jonathan Hutter) etwas tiefer zu bohren – zum Missfallen der Staatsanwaltschaft. Und tatsächlich stoßen sie auf Ungereimtheiten, nicht nur zum Tod des Entführers. Sie sind sich nicht einmal sicher, ob er wirklich der Entführer ist …

Täter oder Opfer?

Schichtwechsel beim ZDF. Nachdem der Sender in den letzten Wochen den Freitagabend Jenseits der Spree gewidmet hatte, übernimmt nun Die Chefin wieder. Diese gehört zu den Dauerbrennern im deutschen Krimisegment. Seit 2012 wird die Serie bereits ausgestrahlt. Vergangenes Jahr wurde die 15. Staffel mit der Folge Gefallener Engel abgeschlossen, wo das Rätsel um einen ermordeten Mann im See gelöst werden musste. Nun kommt also Staffel Nummer 16. Erneut wird diese sieben Folgen umfassen, genug Stoff also, um sich die nächsten Freitage den Kopf zu zerbrechen. Los geht es mit Blutschuld, einer besonders rätselhaften Folge, bei der die Zuschauer und Zuschauerinnen auf der Suche nach der Wahrheit einiges zu tun bekommen.

Genauer gibt es zwei große Rätsel, die gelöst werden müssen. Die an und für sich dringendere ist die nach dem Aufenthalt des Jungen. Viele Krimis nutzen die Entführung eines Kindes, um auf diese Weise Spannung zu erzeugen. Die Chefin: Blutschuld interessiert sich aber mindestens so sehr dafür, wie denn der mutmaßliche Entführer zu Tode gekommen ist. Dass er ermordet wurde, ist an und für sich klar, sonst läge ja Lanz falsch. Und das will niemand. Nur fehlt es an einer einleuchtenden Erklärung, weshalb ihn jemand ermordet haben sollte. Und weil das noch nicht reicht, wird ein richtig großes Fass aufgemacht, in dem dann auch einflussreiche Leute drinstecken, die – wie immer eben – alles dafür tun, damit das bloß niemand weiß oder beweisen kann. Ein Publikum, das gern über „die da oben“ schimpft, wird da bedient.

Unbefriedigend

Allerdings muss man sich darauf einstellen, dass das alles recht überzogen ist. Wem Glaubwürdigkeit oder Realismus wichtig sind, braucht es hiermit zu versuchen. Gleichzeitig wird da mit diversen Klischees gearbeitet, da hätte man sich mehr Mühe geben dürfen. Größter Anlass für Ärger dürfte für die meisten aber das Ende sein, welches so unbefriedigend ist, dass man zunächst meinen könnte, Die Chefin: Blutschuld wäre der erste Teil einer Doppelfolge. Stattdessen geht es in der nächsten Episode Mittel zum Zweck aber um einen Ökoaktivisten, der erst brutal zusammengeschlagen und später sogar ermordet wird.

Credits

OT: „Die Chefin: Blutschuld“
Land: Deutschland
Jahr: 2026
Regie: Tarek Roehlinger
Drehbuch: Florian Iwersen
Musik: Johannes Brandt
Kamera: Omri Aloni
Besetzung: Katharina Böhm, Jonathan Hutter, Jürgen Tonkel, Philipp Moog, Susanne Wuest, Eva Bay, Thomas Unger, Amanda Da Gloria, Kya-Celina Barucki, Christian Hockenbrink, Tatja Seibt

Bilder

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Die Chefin: Blutschuld
fazit
In „Die Chefin: Blutschuld“ wird nach einem entführten Jungen gesucht, der mutmaßliche Entführer wurde wahrscheinlich ermordet. Das fängt schon mysteriös an, ist später aber gleichzeitig übertrieben und klischeehaft. Hinzu kommt das unbefriedigende Ende.
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