Kommentare zu: Boglands – Die Tote im Moor https://www.film-rezensionen.de/2026/01/boglands-die-tote-im-moor-cra-tv-fernsehen-arte/ Popcornkino und Independent Fri, 08 May 2026 14:05:15 +0000 hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.0.2 Von: Anita Meyer https://www.film-rezensionen.de/2026/01/boglands-die-tote-im-moor-cra-tv-fernsehen-arte/comment-page-1/#comment-1685989 Fri, 08 May 2026 14:05:15 +0000 https://www.film-rezensionen.de/?p=357953#comment-1685989 ]]> eine an sich gute Serie, aber schrecklich laute störende Hintergrundmusik 💩

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Von: maxmiru https://www.film-rezensionen.de/2026/01/boglands-die-tote-im-moor-cra-tv-fernsehen-arte/comment-page-1/#comment-1624065 Fri, 09 Jan 2026 15:49:58 +0000 https://www.film-rezensionen.de/?p=357953#comment-1624065 Es ist keine Arte Produktion sondern eine von „TG 4 fis“ (dürfte der gälische Fernsehsender von RTE für Kultur und Minderheiten sein, telefis = Fernsehen) und BBC Gaelic.

Vor der Handlung stand also vermutlich eher der Austausch zwischen Iren (aus der Republik) und Nordiren (aus dem Königreich) im Vordergrund, und das Zeigen der teilweise noch immer nicht überwundenen Grenzen. So gab es auch einige Anspielungen an die IRA.

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Von: Horst Zankl https://www.film-rezensionen.de/2026/01/boglands-die-tote-im-moor-cra-tv-fernsehen-arte/comment-page-1/#comment-1623999 Fri, 09 Jan 2026 12:54:05 +0000 https://www.film-rezensionen.de/?p=357953#comment-1623999 Naja! So eine Art abgespeckte, irische Twin Peaks Version. Die Idee ist ja nicht schlecht, allerdings sind es die Schauspieler, ebenso das Drehbuch und der Regisseur. Sehr langweilig runtergedreht, weder kommt wirklich Spannung auf noch ist irgendjemand eine sympathische Identifaktionsfigur, eher im Gegenteil, allen voran Conall und Ciara. In dieser Provinzgemeinschaft ist anscheinend jeder auf irgendeine Art ein egoistisches, zugleich geistig unterbelichtetes Arschloch, dafür werden jede Menge an stereotypischen Klischees runtergenudelt, wie zB. die äußerst über- und untergriffige, extrem unsympathische Möchtegern-Podcasterin-Nervensäge, die ganz „zufällig“ mit einem Polizisten liiert ist, und die Sensationspresse. Dazu gibt’s typische Irland-Hinterwäldler-Provinz-Klischees, auch wenn inzwischen auch dort schon jeder ein Smartphone hat…

Der Soundtrack ist immerhin gut, aber wohl auch äußerst „Twin Peaks“ orientiert.

Hatte mir von einer Miniserie, die auf arte läuft, mehr erwartet. Am Ende spielt der ganze Inhalt keine Rolle für irgendjemanden, weil er sowieso, außer für die direkt Involvierten völlig irrelevant ist. Eine Frau wurde am Arsch der Welt von irgendjemandem ermordet und Jahre später kommt man drauf, wer es war. Na und? Inzwischen wurden tausende andere Frauen irgendwo anders auch ermordet, nur dass dazu keine Miniserien gedreht wurden. Was soll das Ganze also?

Also bleibt das bestenfalls eine Art Irland’s Wildromantik Werbefilm, ohne tieferen Sinn und ohne Substanz, mehr aber auch nicht.

Arte war auch schon mal besser…

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Von: maxmoritz https://www.film-rezensionen.de/2026/01/boglands-die-tote-im-moor-cra-tv-fernsehen-arte/comment-page-1/#comment-1623981 Fri, 09 Jan 2026 12:22:24 +0000 https://www.film-rezensionen.de/?p=357953#comment-1623981 Diese Sere lief gestern Nacht auf Arte und war für mich eine ziemliche Entdeckung. Man hat sich jja auch sehr viel Mühe gegeben sie im Programm zu verstecken und Programmhinweise dafür habe ich auch keine gesehen (während ständig welche für „Mörderinnen – die polnische Crime Serie jetzt in der Artemediathek“ laufen).

Gleich nach Beginn dann die Ernüchterung: Das ist alles auf Gälisch, nicht auf Englisch! Ich musste etliche Minuten herumprobieren bis ich am Receiver die korrekte Otonspur und die dazugehörige dt. UT-Spur hatte, es war nämlich die zweite, weiter unten unter der französischen UT-Spur. Die erste blieb leer und auch die TT-Untertitelung auf Seite 150 funktionierte nicht.

Nach gut 10 Minuten konnte ich dann wenigstens der Handlung folgen, denn vom Gälisch verstehe ich kein Wort bis auf die ab und zu eingestreuten englischen Schimpfwörter.

Die Story ist überaus wendungsreich, zu Beginn wird zwar deutlich, dass die Titelfigur mehr verbirgt als sie preisgibt, aber wie wer zu wem in welcher Beziehung steht, wird erst nach für nach entsponnen und dabei kommt aber auch der Humor nicht zu kurz („ich habe eine spezielle Aufgabe für dich“).

Der männliche Held, der Polizist und Sohn des Opfers spielt mir zu eindimensional (Mimik und Gestik). Wenn auch die Idee nicht neu ist, der Polizei eine herumschnüffelnde Redakteurin entgegenzusetzen (zb Annika Bengtzon)

Eine Überraschung war für mich Hannah Brady, die ich nicht kannte. Die sieht nämlich nicht nur zuckersüß aus sondern hat eine atemberaubende Präsenz und verkörpert in ihrer Rolle als „Loser“ bzw. Außenseiterin eine starke, selbstbewusste Frau die ihren Weg geht und sich trotz Rückschläge (P45 – ist das die Kündigung?) nie unterkriegen lässt. Auch wenn sie schon mal ihre weibl.Reize spielen lässt und den Polizeikollegen ausnutzt um an Informationen zu kommen. Auf jeden Fall hat ihre Rolle mehr ermittlerischen Spürsinn als das Personal der kkleinen Polizeiwache in dem verschlafenen Dorf.

Da kann mansich dann schon die Frage stellen, weshalb damals so schlampig ermittelt wurde

Wenn ich das richtig gesehen habe stammt die Serienmusik von Roisin Murphy?!

Auf jeden Fall eine recht unterhaltsame Serie die von den teils skurrilen Figuren lebt.
Und Hannah Brady mit ihrem hübschen Gesicht war ein echter Augenschmaus.

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Von: Putz https://www.film-rezensionen.de/2026/01/boglands-die-tote-im-moor-cra-tv-fernsehen-arte/comment-page-1/#comment-1623973 Fri, 09 Jan 2026 12:05:35 +0000 https://www.film-rezensionen.de/?p=357953#comment-1623973 Die Hintergrund Musik nervt. Es klappert und scheppert und pfeift.
Zum Glück kann man öfter mal vorspulen wenn es zu unerträglich wird

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