Kommentare zu: The Game (1997) https://www.film-rezensionen.de/2025/11/the-game-1997/ Popcornkino und Independent Thu, 27 Nov 2025 03:37:18 +0000 hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Von: Thoralf Seifstein https://www.film-rezensionen.de/2025/11/the-game-1997/comment-page-1/#comment-1599170 Thu, 27 Nov 2025 03:37:18 +0000 https://www.film-rezensionen.de/?p=352874#comment-1599170 Habe ich mich jetzt doch erheblich durch die LGBT und gleichgelagerte Nischen-Rezensionen und auch die immer noch gewohnten ÖRR Dingers(muss ich schmunzeln, weil die offenbar direkt immer auf die 5/10 geeicht scheinen, was dann natürlich Jeder Parteilichkeit zuwider spricht) gescrollert und auch die, allerdings zu Recht abgewerteten, aktuellen Action Schunder ausgelassen, bis ich hier doch noch was für mich gefunden habe.
‚The Game‘ ist allerdings auch sowas wie so bissel oldschool-woke. Der hält ordentlich bei der Stange und hat trotzdem ausreichend verständliche Botschaft. Wobei auch ich nicht alles logisch bzw. konsequent oder stringent fand. Mit Nostalgiebonus geh ich bei der 9/10 mit!(Den vom Ersten Kommentatoristen zum Papa gezogenen Vergleich kann ich so nicht nachvollziehen, zumal es Kirk bei mir auch nur mit ‚across 101.Street‘ in die Sammlung geschafft hat)
Die Zeit des Films hier(1997), war auch die Zeit, wo Kino noch Kino war und fast jeder Film irwie Blockbuster Charme versprühte. Praktisch absolutes Freizeit-Highlight und Unterhaltungs-Event und als Date eine sichere Bank! …weit über (damals Röhren)TV, VHS oder Videogames. Handy(#Nokia) und „Internetz“ war da nicht nur mir noch fast gänzlich fremd und ebenfalls keine Konkurrenz! Das war die langsam abklingende Zeit, der sicher auf lange Sicht unerreichbaren 80er und 90er, deren auch im Cinema widergespiegelte Unbeschwertheit und Lebensglücksgefühl noch bis ca. 2005 anhielt – und dann kam „Mutti“ season 1 – the beginning…

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Von: David https://www.film-rezensionen.de/2025/11/the-game-1997/comment-page-1/#comment-1598179 Tue, 25 Nov 2025 10:27:18 +0000 https://www.film-rezensionen.de/?p=352874#comment-1598179 Daß der Sohn des großen Kirk nicht an seinen Vater heranreicht, zeigte er bereits in „Basic Instinct“, wo die weibliche Hauptdarstellerin im Vordergrund stand. Hier wirkt sich der Umstand aus, zusätzlich noch ein eher schwaches Drehbuch verkraften zu müssen. Zwar fängt das ganze vielversprechend an, dank der Verschmelzung von Realität und vermeintlichem Spiel und der Unmöglichkeit für den Zuschauer, beides auseinanderzuhalten. Insofern ist der Zwiespalt der Hauptfigur dieselbe, der auch der Zuschauer unterworfen ist. Was gehört nun zum Spiel und was nicht? Auf der anderen Seite sind dann etliche Passagen dermaßen überdreht, daß das Spiel längst vorbei ist. Die Taxiszene, wo der Kunde sozusagen samt Auto im Fluß versenkt wird – da ist das Spiel ziemlich ernst. Oder die Typen mit Maschinenpistolen, die offensichtlich mit echten Kugeln (Einschußlöcher im Auto!) in der Gegend herumballern. Der Moment, in dem die Hauptfigur quasi durchdreht und bereit ist, den erstbesten „Feind“, den er sieht, mit seinem Revolver umzunieten. Da ist das Spiel längst vorbei. Die Unsicherheit, was nun real ist und was nicht, das dreht sich nun gegen den Film selbst. Ganz zum Schluß tut er dann so, als sei alles toll und super gewesen. Das wirkt unglaubwürdig, genau wie das Drehbuch. Eine leidliche Abendunterhaltung.

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