Kommentare zu: Ellis: Blut und Wasser https://www.film-rezensionen.de/2025/08/ellis-blut-und-wasser-zdf-tv-fernsehen/ Popcornkino und Independent Sun, 24 Aug 2025 08:50:07 +0000 hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Von: maxmorittz https://www.film-rezensionen.de/2025/08/ellis-blut-und-wasser-zdf-tv-fernsehen/comment-page-1/#comment-1512412 Sun, 10 Aug 2025 22:09:24 +0000 https://www.film-rezensionen.de/?p=342524#comment-1512412 Und wegen „tragische Vorgeschichte“ oder „noch nicht“, denke ich dass es hierbei um den Sohn geht oder gehen könnte. Stichwort Foto/Textnachricht im Hotelzimmer. Wird man in Zukunft sehen…

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Von: maxmorittz https://www.film-rezensionen.de/2025/08/ellis-blut-und-wasser-zdf-tv-fernsehen/comment-page-1/#comment-1512411 Sun, 10 Aug 2025 22:05:32 +0000 https://www.film-rezensionen.de/?p=342524#comment-1512411 Pu, das war harte Kost.

Generell stören mich ja Filme mit ruhiger Erzählweise nicht bei denen man etwas aufpassen muss was gesagt wird und wie es gesagt wird (dh. in welcher Zeitform) mit Protagonisten die auf Kleinigkeiten achten, aber dieses Format ist ja noch behäbiger inszeniert als THE BILL was ich seinerzeit oft auf VRT geschaut habe weil es nachts sonst einfach nichts anderes gab außer Testbild und Programmvorschau mit Radio im Hintergrund – und damit eigentlich ideal für den Sonntagabend, denn groß miträtseln kann man hier bei Elles nicht. Eine typische Fernsehproduktion, auch in der Ausstattung und Kamerarbeit eher konventionell, konservativ und wenig opulent gehalten.

Am Anfang steht der Fall und den Rest der Folge über wird zurückgespult und die Tat aufgerollt. Man weiß also schon zu Beginn als Zuschauer recht genau was mit Roan und Meghan geschehen ist oder was nicht. Nur das Motiv und die Vorgeschichte die zur Tat führte, kennt man nicht und muss durch Elles und ihr Team erst aufgedröselt werden.

Dieses geschieht durch detaillierte Ermittlungen, langwierige Befragung von Zeugen und den immer wieder selben sowie neu auftauchenden Tatverdächtigen (so kann es auch passieren, dass aus Zeugen plötzlich letztere werden). Einen großten Teil der Screentime nehmen die Gespräche zwischen Chief Officer Inspector Elles und DC Harper ein, die bis ins Detail im Auto oder am Tatort in eher bedächtigem Smalltalk durchkauen wie es passiert sein könnte oder eben nicht.

Ich hatte teilweise Schwierigkeiten mit der Mimik der Hauptdarstellerin. Sie wird ja als sehr einfühlsam und trotzdem energisch (sich festbeißend in einem Fall) charakterisiert aber ich hatte teilweise Schwierigkeiten in ihrem Gesicht zu lesen was sie gerade denkt oder was in ihr vorgeht und ob es ihr Spaß macht die Rolle zu verkörpern, derart unemotional wirkt das alles. Man hört nur was sie sagt, aber das kann ja auch komplett gegenteilig sein, um Verdächtige vermeintlich in Sicherheit zu wiegen. Irgendwie undurchsichtig, am Anfang dachte ich zunächst sie wäre blind?

Auch die Szenen mit dem Alltagsrassismus fand ich zuweilen arg over the top und etwas plump. Ich denke schon dass auch eine Gruppe weißer Polizsiten auf dem Lande durchaus einer neuen Kollegin mit Respekt begegnen würde anstatt sie derart offensichtlich zu ignorieren oder herabzuwürdigen – auch wenn sie ein eigenes abgetrenntes Büro fordert, was ihr als Dienststellenleiterin durchaus zusteht.

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