Kommentare zu: Queenstown Murders – Zum Sterben schön: Goldrausch https://www.film-rezensionen.de/2025/05/queenstown-murders-zum-sterben-schoen-goldrausch/ Popcornkino und Independent Sun, 25 May 2025 20:17:47 +0000 hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.0 Von: Zuschauer Max https://www.film-rezensionen.de/2025/05/queenstown-murders-zum-sterben-schoen-goldrausch/comment-page-1/#comment-1470052 Mon, 19 May 2025 11:15:57 +0000 https://www.film-rezensionen.de/?p=336085#comment-1470052 Grauenhaft. Laientheater mit Banjo-Gedudel, Privatgeplänkel, ein langweiliger konstruierter Mordfall mit geschichtlichem Bezug (um das Jahr 1870 kamen tatsächlich viele Chinesen in die Gegendvon Arrow River und Shotover River um in den dortigen Schluchten nach Gold zu schürfen) und ein vollkommen unrealistisches Drehbuch, das die Lösung (Hammer, Überwachungskamera) exakt im benötigten Moment der ermittelnden Person in die Finger zu legen scheint. Nebenfiguren, die in ihren Rollen dann auch noch Sherlock oder Sean Connery (!) heißen runden das skurrile Ensemble ab.

Eine Detective, die Spuren manipuliert, Kollegen täuscht und Straftaten im persönlichen Umfeld vertuscht wie die Drogensucht der eigenen Schwester indem sie in deren Wohnung gefundenes Meth an einem Tatort (!) zurücklässt, taugt überdies ohnehin nicht als Heldin oder Identifikationsfigur, auch wenn sie eine sehr hübsche Lady ist (mit einer schlimmen Nase, leider).

Positiv hervorheben möchte ich den Versuch, auch die Ureinwohner (Maori) darzustellen und in die Polizeiarbeit zu integrieren, wie auch, wählt man die Originaltonspur aus, gelegentliche Sätze und Grußformeln in deren Sprache.

Fazit: Wohlig-warme Gefühlsduselei mit Ermittlungsmethodik einer Miss Marple oder eines Colombo für den Mädelsabend bei Prosecco und Erdnussflipps.

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