Kommentare zu: Survive – Gestrandet im Ozean https://www.film-rezensionen.de/2025/04/survive-gestrandet-im-ozean/ Popcornkino und Independent Wed, 21 Oct 2026 16:52:59 +0000 hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.4 Von: Erde an Gott https://www.film-rezensionen.de/2025/04/survive-gestrandet-im-ozean/comment-page-1/#comment-1737889 Wed, 21 Oct 2026 11:01:23 +0000 https://www.film-rezensionen.de/?p=332941#comment-1737889 nachtrag: die Gute heißt natürlich „Émilie Dequenne „. Das habe ich so falsch hier abgeschrieben, weil es in der Inhaltsbeschreibung tatsächlich so falsch steht:

„Julia (Émile Dequenne)“ – da fehlt das I. Mea culpa.

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Von: Erde an Gott https://www.film-rezensionen.de/2025/04/survive-gestrandet-im-ozean/comment-page-1/#comment-1737888 Wed, 21 Oct 2026 10:58:17 +0000 https://www.film-rezensionen.de/?p=332941#comment-1737888 Idee gut – Umsetzung schlecht.

Es ist ziemlich unrealistisch dass das Szenario genau jetzt und hier, dort diesen fünf Protagonisten widerfährt und sich ansonsten keinerlei Spuren der Mennschheit finden. Da merkt man tatsächlich die fehlenden finanziellen Möglichkeiten. Vieles hier ist bei der Story nicht stimmig. Warum sieht man keine Flugezeuge oder ähnliches.

Die Familie wirkt in sich zudem inhomogen und nicht stimmig. Lisa De la Mar als Tochter wird von der Agentur mit einem Spielalter von 18 bis 27 Jahren angegeben. Über ihr Alter ist laut KI nichts bekannt, aber ich vermute sie eher im oberen Spektrum etwa um 25.

Émile Dequenne, die leider Gottes im vergangenen Jahr von uns ging, war bei ihrem Tode nur 43.

Der Film ist von 2025. Beim Dreh war die Mutter also 42 und die Tochter irgendwo Mitte 20 wobei die Tochter im Film deutlich älter aussieht und die Mutter incl. Tattoo viel zu jung.

Der Vater / Ehemann wirkt zuweilen insbesondere im Umgang mit den Kindern wie ein Fremdkörper (mögen die sich nicht?) und verhält sich auch so, wenn er ohne jeden Argwohn und ohne sich zu verteidigen auf den Fremdling zugeht.

Anstatt als Familienoberhaupt seine Liebsten zu verteidigen, bringt er Ehefrau und Nachwuchs in Gefahr. Das Verhalten, dieses leichtsinnige Begegnen ist für mich unplausible und absolut nicht nachvollziehbar.

Sympathieträger sind sie zudem alle nicht.
Und erinnern damit stark an die Familie aus dem Film mit dem Nashorn, den das ZDF offensichtlich im selben Rechtepaket „Überlebensthriller/Umwelthorror“ eingekauft hat. Danger Parc oder so.

Auch andere Dinge stimmen hier nicht. So sieht man recht deutlich dass die Wüste eben eine solche irgendwo in Marocco ist und keinesfalls der Meeresgrund. Die Farben stimmen nicht, nirgendwo liegen größere Algenteppiche oder verendete Fischschwärme rum. Bis auf ein einsames Walskellet sieht man keine Anzeichen für maritimes Leben.

Ich verstehe nicht warum zb Kino DE schreibt „absolut empfehlenswert!“ Dort wird das „ungewöhnliche Konzept“ gelobt. Von einem „irren Katastrophenfilm“ ist gar die Rede.

Das musss man deutlich differenzierter sehen, denn die Handlung (Leute irren planlos umher) ist weder innovativ noch setzt man hier neue Akzente in optischer Hinsicht. Da ließe sich mit CGI heute sicherlich mehr draus machen.

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