Kommentare zu: Mord im Mittsommer: Madeleine https://www.film-rezensionen.de/2025/03/mord-im-mittsommer-madeleine/ Popcornkino und Independent Sat, 25 Oct 2025 10:53:34 +0000 hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9 Von: maxmor https://www.film-rezensionen.de/2025/03/mord-im-mittsommer-madeleine/comment-page-1/#comment-1576414 Sat, 25 Oct 2025 10:53:34 +0000 https://www.film-rezensionen.de/?p=330609#comment-1576414 Mit dieser Folge (lt. EPG Fall 20) begann gestern um 22:05 eine Neue Wiederholungsreihe der „10. Staffel“ (auf die Indiskrepanzen hatte der Autor bereits hingewiesen) auf Arte.
In den kommenden Wochen werden immer Freitags (nä.Wo. bereits schon auf dem 20:15 Sendeplatz) weitere Folgen wiederholt, u.a. Nikki&Evelina. Nadja kommt soweit ich das gesehen habe auch noch.

Wer das also nochmal sehen will, hat dann vermutlich auch wieder 30 Tage zeit die Filme online mit Oton auf der Arte-Website zu schauen. Im TV gab es nur wahlweise Deutsch oder AD

]]>
Von: Zuseher und Serienfan https://www.film-rezensionen.de/2025/03/mord-im-mittsommer-madeleine/comment-page-1/#comment-1452324 Mon, 24 Mar 2025 12:11:47 +0000 https://www.film-rezensionen.de/?p=330609#comment-1452324 Soviele Logiklöcher, warum kommt der Pfleger morgens ins Zimmer von Madeleine, ruft sie mehrfach und wundert sich dort Alexander vorzufinden?

Weiß das Klinikpersonal selbst nichts von den getauschten Zimmern? Gibt es keine Belegungsliste, damit die richtige Person die richtigen Tabletten bekommt? Kurz darauf: Schwenk auf die Außentür, siehe da: Handgeschriebenes Namensschild an der Außentür. Gibt also kein Grund sich zu wundern.

Überhaupt so einfach, Fingerschnups und schon tauscht man die Räume wie eine Reisegruppe im Hotell. Nichts desinfizieren, gar nix. Man schleppt einfach (trotz Schulterschmerzen) seinen Koffer aufs Bett des neuen Zimmers.

]]>
Von: Zuseher und Beitragszahler https://www.film-rezensionen.de/2025/03/mord-im-mittsommer-madeleine/comment-page-1/#comment-1452174 Sun, 23 Mar 2025 23:08:21 +0000 https://www.film-rezensionen.de/?p=330609#comment-1452174 Vorsicht Spoiler!

Es ist zunehmend unerträglich was man aus dieser ursprünglich leichten und einst so unterhaltsamen Serie gemacht hat. Anstelle von schönen Bildern und netten Geschichten aus dem Milieu der Schönen und Reichen treten dunkle Machenschaften verstörter Psychopathen und Fortsetzungsstorys, die es verlangen, dass man die jeweils vorherige Folge gesehen hat. Ansonsten versteht man nämlich überhaupt nicht, worum es den Personen mit ihrem Tun geht.

Nach dem ärgerlichen offenen Ende der letzten Staffel darf sich der Zuschauer hier über folgende Highlights freuen:

– ein morphinabhängiger Kommissar, der unter den Folgen des Anschlags leidet, aber zurück in den Dienst will
– eine Staatsanwältin die ihren Partner („det var en gammal vännina“) und ihre Vorgesetzten belügt, Beweise zurückhält und heimlich Deals mit einem Vebrecher schließt, dabei illegal in ein Haus eindringt und den dort wohnhaften Mann brutal niederschlägt (der im Ürbigen lediglich sein Hausrecht ausübt und in Notwehr handelt, wenn er einen Einbrecher zur Strecke bringt, was auch unter dem Einsatz roher Gewalt keinen Straftatbestand darstellt – self defence)
– ein Kollege der von all dem nichts wissen will („Nora – vem är det? har inte sett har“)
-ein Dienststellenleiter der Polizei, der in die andere Richtung schaut, Straftäter deckt und das Fehlverhalten der Staatsanwältin vertuscht, die befangen ist und den Fall abgeben will
-eine unnötige schwulen-Liebesstory zwischen einem Polizeianwärter und dem Sekretär der Staatsanwaltschaft die für die Handlung keine Relevanz hat, aber dem öffentlich-rechtlichen Zeitgeist entspricht
-barnebysche, groteske Settings und Slapstick-Dialoge in einer skurilen Reha-Einrichtung die wie das Irrenhaus des Grauens anmutet
-seltsam konstruierte Zufälle wer wen kennt und mit wem in Verbindung steht, auch noch nach Dekaden der Abwesenheit
-eine unfassbar schwermütige Atmosphäre mit düsteren Flashbacks, Kehlenschnitten, massivem Blut, Alpträumen und anderen Elementen aus dem Bereich des Horrors/Slashers
-eine grauenhafte Regie und ein überaus schwaches, klischeebehaftetes Drehbuch mit vielen Logiklöchern (wie kommen Personen von A nach B, woher weiß Silvester ohne Kontakt mit Nora vom Stand der Ermittlungen, wie kann er sich gefesselt ans Bett aus dem Krankenhaus befreien, warum sitzt vor der Tür kein zweiter Polizist der Alarm schlägt)

Es ist mehr als ärgerlich, dass Personen an einigen Stellen mehr wissen als der Zuschauer.
Alexander, der hier kaum aufstehen oder gehen kann, ermittelt ungehemmt undercover im Pflegeheim, ist immer im richtigen Moment zur Stelle um vermeintlich wichtige Beobachtungen zu machen die sich dann stets wieder als falsche Fährte entpuppen, v.a. die als dubios charakterisierte, aber völlig harmlose Einrichtungsleiterin muss immer wieder für derartige Plot twist herhalten.

Nach Jahrzehnten tauchen Personen wieder auf, dazu die neuerdings nervige Idee mit den Cliffhängern die man von einer Folge zur anderen zieht – betraf dies früher nur das Privatgeplänkel der Hauptfiguren, so hat man das mittlerweile auf die Kriminalgeschichte (also die Haupt Storyline des „Falls“) ausgedehnt indem man zb die überaus störende Figur des Silvester Mankell immer und immer wieder aus der Mottenkiste hervorkramt und permanent den Polizeichef als zwielichtige Figur darstellt, die am Rande der legalität agiert (erneutes Close-up auf den Golfball als Zeichen der Korruption und Bestechlichkeit).

Am Allermeisten stören mich die permanenten Andeutungen, ohne dass der Film konkret wird.

Lief im ZDF mit Originalton auf der 4. Spur

]]>