Kommentare zu: Bauernopfer (2011) https://www.film-rezensionen.de/2025/02/bauernopfer-2011/ Popcornkino und Independent Sun, 31 Aug 2025 22:16:34 +0000 hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Von: mamoru https://www.film-rezensionen.de/2025/02/bauernopfer-2011/comment-page-1/#comment-1529160 Sun, 31 Aug 2025 22:16:34 +0000 https://www.film-rezensionen.de/?p=326227#comment-1529160 Kritischer Umgang mit Landwirtschaft wird auch im isländischen Film „Milchkrieg“ geübt, v.a. am Genossenschaftsmodell, was den Viehhaltern die Schlinge um den Hals zu drehen droht, da sie selber in ihrer Rolle als Anteilseigner den Dumpingpreisen zustimmen müssen, die ihren eigenen Hof auf Dauer in den Ruin treiben. Ein perverses System, fast so schlimm wie Schlachthöfe.

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Von: Das Tierchen https://www.film-rezensionen.de/2025/02/bauernopfer-2011/comment-page-1/#comment-1442438 Thu, 13 Feb 2025 23:11:15 +0000 https://www.film-rezensionen.de/?p=326227#comment-1442438 Noch ein Filmtipp zum Thema Landwirtschaft: „Die letzte Sau“. Unbedingt sehen. Da gehts um einen Bauern, der seinen Hof aufgibt und in eine Öko-Bewegung gerät.

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Von: Zuschauer https://www.film-rezensionen.de/2025/02/bauernopfer-2011/comment-page-1/#comment-1442167 Wed, 12 Feb 2025 23:47:07 +0000 https://www.film-rezensionen.de/?p=326227#comment-1442167 Mir hat dieser Film recht gut gefallen, greift er doch ein brisantes und hochaktuelles Thema auf. Unschön realistisch das Ganze.
Sicher, das Budget ist für eine TV-Produktion gering und das Werk erfuhr bisher nicht mal eine Zweitauswertung auf DVD.
Auch dass hier Fernsehförderung beteiligt war, daraus machen die zahlreichen im deutschen Landkreis Ravensburg gedrehten Szenen (trotz Darsteller mit österreichischem Dialekt) und etliche Einspielungen des SWR im TV keinen Hehl – man hätte sich mit dem Überkleben der örtlichen Kennzeichen etwas mehr Mühe geben können.

Dennoch bleibt eine relevante Kernaussage, Moretti läuft zur Hochform auf (und spielt engagierter als in „Das ewige Leben“), und dass es am Ende nicht allzu kitschig wirkt, dafür sorgt die nur angedeutete, sich zaghaft-zögerlich anbahnende Liasong zwischen den beiden Figuren.

Die bezauberne Bernadette Heerwegen mit ihren braunen Augen hat mir hier sehr gut gefallen in der Rolle der übermotivierten, leicht sarkastischen Wissenschaftlerin. Dem Drehbuch von Murnberger (Haas-Krimis) ist es zu verdanken, dass auch der Humor in Spitzen nicht zu kurz kommt und die Erzählung überaus temporeich in die fernsehtypischen 89 Minuten gepresst wurde.

Eine filmische Entdeckung war für mich die leidenschaftlich spielende Paula Nocker in der Rolle der Tochter, die den Hof (nunmehr ohne Vieh) einmal übernehmen soll. Leider hat man von dieser talentierten Jungdarstellerin danach nie mehr etwas gehört.

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