Kommentare zu: Das Märchen von der silbernen Brücke https://www.film-rezensionen.de/2024/12/das-maerchen-von-der-silbernen-bruecke/ Popcornkino und Independent Thu, 26 Dec 2024 19:17:44 +0000 hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Von: Kristin Gärtner https://www.film-rezensionen.de/2024/12/das-maerchen-von-der-silbernen-bruecke/comment-page-1/#comment-1432397 Thu, 26 Dec 2024 19:17:44 +0000 https://www.film-rezensionen.de/?p=320985#comment-1432397 Meine Tochter und ich hatten uns sehr auf den Film gefreut, da wir das alte Buch von 1951, dessen Einband auch im Film zusehen war, mehrfach gelesen hatten und von der Handlung einfach immer wieder begeistert waren. Leider wurden wir durch die gestrige Ausstrahlung mehr als enttäuscht. Diese Verfilmung hat überhaupt nichts mit der eigentlichen Geschichte zu tun. Die Märchenfiguren waren einfach nicht die richtigen. Wo ist der Menschenfresser gewesen? Die liebe Güte und die liebe Zeit wurden einfach zu einer Person gemacht und es wurden so viele tolle Charaktere einfach komplett weggelassen. Im Buch begeben sich die Kinder, Heinrich und Rose eigentlich auf die Suche nach der „Blauen Blume“, um das Märchen zu retten und haben dabei viele spannende Abenteuer zu bestehen. Die originale, alte Geschichte wäre wirklich eine Verfilmung wert gewesen. Schade, dass dies nicht umgesetzt wurde.

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Von: chemikus https://www.film-rezensionen.de/2024/12/das-maerchen-von-der-silbernen-bruecke/comment-page-1/#comment-1432187 Wed, 25 Dec 2024 14:53:22 +0000 https://www.film-rezensionen.de/?p=320985#comment-1432187 Die Schauspieler sind gut und machen das Beste aus einem Drehbuch, das man einfach nur als furchtbar bezeichnen kann.
Die Dialoge sind leer, ein roter Faden kaum erkennbar, die Figuren warten größtenteils selber einfach nur darauf, gerettet zu werden und verlieren sich in Gesprächen, die vielleicht witzig sein sollen, aber es einfach nicht sind.
Eines von vielen, vielen Beispielen aus dem Film: Eine Hexe isst eine Kakerlake und der Teufel neben ihr fragt, ob er auch eine haben kann. Sie fischt ihm eine aus ihren Haaren und er isst sie genüsslich. Der Dialog dauert drei Minuten. Unterhaltungswert… nun ja… Handlung gleich null. So verplätschert die Zeit. Eigentlich hätte man den Film ohne Mühen auf 30 Minuten reduzieren können ohne an Inhalt einzubüßen.

Wie viel Potential eine Geschichte hat, in der Märchenfiguren in der Menschenwelt sind und umgekehrt, zeigt die bereits angesprochene „Märchenbraut“.
Schade, dass so ein Potential hier – trotz guter Schauspieler – nicht genutzt werden konnte.

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