Kommentare zu: Love Sucks – Staffel 1 https://www.film-rezensionen.de/2024/10/love-sucks-staffel-1/ Popcornkino und Independent Sat, 30 Nov 2024 17:43:22 +0000 hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.1 Von: Sylvia Müller https://www.film-rezensionen.de/2024/10/love-sucks-staffel-1/comment-page-1/#comment-1427297 Sat, 30 Nov 2024 17:43:22 +0000 https://www.film-rezensionen.de/?p=314790#comment-1427297 Ja, die teils übeerschwengliche positive Kritik zu „love sucks“ im Internet verstehe ich auch nicht. Die weibliche Hauptrolle und ihr Vater sind aus meiner Sicht krass falsch besetzt. Das sind für mich tolle Krimigesichter, aber leider nicht dafür. Ansonsten sehr gut besetzt, aber Ton, Musik, Schnitte, Erzähltempo… stecken irgendwie noch in den Kinderschuhen. Netflix würde sich danach die Finger lecken, schreibt da jemand. ? Nein, Netflix hätte was Gutes draus gemacht. Endlich moderne Vampire schreibt eine Andere. ? Da hat aber jemand sehr viel über Jahrzehnte verpasst. Hier bedient man sich doch so ziemlich Allem, was in anderen Vampistories der letzten Jahrzehnte funktioniert hat. Ein bisschen Schöpfereifersucht, Costumage und NichtErwachsenwerdenKönnenDrama wie in „Interview wird a Vampire“,
die stille, fast als einzige Überlebende geheimnisvolle Riesin wie in Hemlock Grove u.m. So viel zusammengemixte Anleihen, dass man den Eindruck hat, es ist ein Projekt der Film-AG einer Montessori-Gesamtschule. Wie so oft sag ich: Weiter so mit dem deutschen Film. Noch reichts nicht. Aber das wird schon noch.

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Von: Dorota https://www.film-rezensionen.de/2024/10/love-sucks-staffel-1/comment-page-1/#comment-1421114 Sun, 10 Nov 2024 13:12:40 +0000 https://www.film-rezensionen.de/?p=314790#comment-1421114 Danke! Ich kann die gelegentliche Begeisterung auch nicht teilen, der Look der Settings ist vampir-typisch stylish, aber bei der Wahl und Einkleidung der Hauptdarstellerin nimmt man dem adeligen Ben nicht die prompte Liebe (samt alberner Hochzeit) und damit den Verrat seiner Familie, die schwer zahlen muss, ab. Als Sozialdrama (anderes Genre) würde es passen, aber hier soll nur die Vampirfamilie (adelig, gebildet, reich, blond) mal wieder als die Bösen dargestellt werden, auch wenn deren Handlungen dann unlogisch sind (die hilfreiche Polizistin und den Helfer zu töten macht keinen Sinn, blöd sind die Vampire ja nicht), funktioniert nicht als glaubwürdige Lovestory, ist nicht spannend, quasi blutleer, und verärgert durch die breitgetretene Hofierung des Antibildungsbürgertums. Das gefällt meiner Erfahrung nach gerade Vampirfans nicht. Hätte was werden können (Agata und Theo hatten als Paar Potenzial), versagt aber auf ganzer Linie. Das einzig Gute ist Roxy Music’s Jealous guy.

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