Kommentare zu: Weihnachten mal anders https://www.film-rezensionen.de/2023/12/weihnachten-mal-anders/ Popcornkino und Independent Mon, 23 Dec 2024 23:16:59 +0000 hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Von: Phi https://www.film-rezensionen.de/2023/12/weihnachten-mal-anders/comment-page-1/#comment-1431840 Mon, 23 Dec 2024 23:16:59 +0000 https://www.film-rezensionen.de/?p=280320#comment-1431840 Der Film hätte wirklich Potenzial gehabt, ein so wichtiges und sensibles Thema zu behandeln. Aber anders als alte Filme, in denen das Frauenbild nun meistens auch nicht sehr zeitgemäß ist, gibt sich dieser Film als modern und will eine „gute Message“ zu interkulturellem Zusammenleben vermitteln, verpatzt dann aber komplett in einem „Mann darf sich kindisch und unhöflich aufführen wie er will und Frau muss sich entschuldigen“. Wenn die Geschlechterrollen umgekehrt wären, fänd ichs auch noch immer eine Frechheit, wie sich die indische Person respektlos aufführen darf, und trotzdem die norwegische Rolle sich als einzige entschuldigt. Das Ende ist wirklich schön, wo sie Traditionen beider Kulturen miteinander vereinen, aber wird von der vorigen einseitigen Einsicht komplett überschattet.

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Von: Lea https://www.film-rezensionen.de/2023/12/weihnachten-mal-anders/comment-page-1/#comment-1279387 Thu, 21 Dec 2023 11:44:40 +0000 https://www.film-rezensionen.de/?p=280320#comment-1279387 Dieser Film wurde uns im Rahmen einer Schulischen-Aktivität zugetragen. Wir waren zutiefst enttäuscht als wir die Komodie, die scheinbar über Interreligiöse Problematiken aufklären soll, zu Augen bekamen. Zuerst einmal ist die Handlung, anders als tolle Filmklassiker, die die gleiche Thematik behandeln, einseitig gar vielmehr fast schon vorhersehbarer als eine Prophezeiung. Eine der Hauptfiguren Jashan, wirkt eher wie eine Witzfigur. Er erlebt mit seiner Verlobten Thea, die diesen in ihre norwegische Familie mit vielen Vorurteilen aufnimmt, an Weihnachten einige Missverständnisse sowie Problematiken. Doch obwohl Jashan, auch „Shazam“ genannt, viele Fehler begeht, wie an dem Weihnachtsabend die hauseigene Familien-Küche zu beanspruchen und seine Tradition versuchte durchzusetzen, muss sich seine Verlobte „Thea“ bei ihm entschuldigen. Hier spiegelt sich leider das vollständig verdrehte Bild einer Beziehen von Mann und Frau da, wobei wieder einmal, wie so oft das männliche Geschlecht keinerlei Schuld trägt. Ein äußerst problematischer Film, der alles anderem als einem Weihnachts-Klassiker entsprechen sollte.

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