Kommentare zu: Duell in Diablo https://www.film-rezensionen.de/2023/07/duell-in-diablo/ Popcornkino und Independent Sun, 23 Jul 2023 12:48:06 +0000 hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.0 Von: Rouven Linnarz https://www.film-rezensionen.de/2023/07/duell-in-diablo/comment-page-1/#comment-1245905 Sun, 23 Jul 2023 05:12:41 +0000 https://www.film-rezensionen.de/?p=264613#comment-1245905 Danke für das ausführliche Feedback. Ich habe den Text an Stellen berichtigt, wo es sinnvoll erschien. Wegen der verschachtelten Sätze muss ich mich entschuldigen. Mir ist das bewusst, aber erst später oder wenn man mich darauf hinweist, fällt mir auf, dass es auch kürzer geht. Den Kommentar zu Dennis Weavers Figur finde ich sehr spannend.

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Von: Julian-Rolf https://www.film-rezensionen.de/2023/07/duell-in-diablo/comment-page-1/#comment-1245305 Tue, 18 Jul 2023 08:48:44 +0000 https://www.film-rezensionen.de/?p=264613#comment-1245305 Ich fand den Film keine 8, sondern guten Durchschnitt, aber natürlich darf jeder seine eigene Meinung dazu haben. Wäre ja sonst langweilig! 🙂
Was ich allerdings leider auch (bestenfalls) mittelmäßig fand, war diese Kritik. Ich finde den Schreibstil nicht sonderlich angenehm zu lesen, worunter dann die Verständlichkeit leiden kann.
In diesem Kontext mag man Duell in Diablo, die Verfilmung von Marvin H. Alberts Roman Apache Rising verstehen, der viele der Themen von Nelsons Schaffens beinhaltet und mit James Garner, Sidney Poitier, Bibi Andersson und Dennis Weaver auf ein respektables Schauspielerensemble verfügt. – ich bin kein Fan von dieser „in diesem Kontext mag man x verstehen“Formulierung, das klingt sehr unnatürlich (persönliche Meinung) – da fehlt ein Komma nach Rising, wobei der Satz eigentlich schon zu verschachtelt ist – Schaffen – über, nicht auf
Neben der Brutalität wurde nicht zuletzt die Glaubwürdigkeit der Geschichte hinterfragt, in der ein Afroamerikaner wie Toller voll in die Gesellschaft wie auch die Hierarchie der Kavallerie integriert sei und generell das hochkarätige Ensemble von den Themen ablenke. – da fehlt ein Komma nach sei – das Ende des Satzes sollte lieber ein eigenständiger Satz sein, weil die Grammatik hier überhaupt nicht zusammenpasst und man erstmal überlegen muss, was genau gemeint ist (laut vorlesen hilft oft, so etwas selbst zu bemerken)
Zwar sind diese die Gegner, gegen die die Soldaten kämpfen müssen, doch für ihre Motive bringt man Verständnis auf, sodass sie keinesfalls als die gesichtsund substanzlosen Bösewichte gelten können wie in anderen Western. – das ist sprachlich holprig (Gegner gegen die die), vor allem im zweiten Teil des Satzes. Es wirkt als wären hier zwei Formulierungen miteinander vermischt worden („als gesichts- und substanzlose Bösewichte anderer Western gelten können“ oder „als die gesichts- und substanzlosen Bösewichte gelten können, die es in anderen Western gibt“ zum Beispiel)
Nelson inszeniert dies spannend, besonders im Finale, als die Apachen immernäher an die Soldaten rücken. – das klingt sehr seltsam. Man rückt jemandem nahe, wenn man direkt neben ihm steht (und dann auch nicht „an“ ihn). Diese Formulierung wird eher nicht für herannahende Gegner verwendet
Bei der Meinung zu den Figuren schließe ich mich an, wobei ich auch Dennis Weaver loben würde für seine Darstellung. Die hilft dabei, seine Figur einerseits zu verabscheuen, aber andererseits auch traurig zu finden, welche Vorurteile sie gegenüber aus ihrer Sicht „niederen“ Menschen hat.
Nur ein paar Anmerkungen, weil ich mich gefreut habe, etwas über den Film zu lesen. Er ist nicht so bekannt in Deutschland, zumindest habe ich diesen Eindruck.

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