Kommentare zu: Kein einfacher Mord https://www.film-rezensionen.de/2023/01/kein-einfacher-mord/ Popcornkino und Independent Wed, 01 Apr 2026 20:14:19 +0000 hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.0.3 Von: Hanno Herzler https://www.film-rezensionen.de/2023/01/kein-einfacher-mord/comment-page-1/#comment-1664288 Wed, 01 Apr 2026 20:14:19 +0000 https://www.film-rezensionen.de/?p=242391#comment-1664288 Ich fand den Film einfach nur gut; was hier auf der Seite kritisch angemerkt wird, ist alles „sophisticated“, also an den (moralischen) Haaren herbeigezogen.

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Von: Veit https://www.film-rezensionen.de/2023/01/kein-einfacher-mord/comment-page-1/#comment-1664284 Wed, 01 Apr 2026 20:00:03 +0000 https://www.film-rezensionen.de/?p=242391#comment-1664284 Ich habe mir die ganze Zeit gedacht „Wieder so ein langweiliger, typisch deutscher Fernsehkrimi, bei dem man ständig gegen die Versuchung ankämpfen muss, wegzuzappen“. Irgendwie können „wir“ es einfach nicht, wenn man von einigen rühmlichen Ausnahmen absieht, und ich frage mich, warum. Wäre vielleicht mal ein interessantes Thema für eine Doktorarbeit an eine Filmhochschule.

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Von: Veit https://www.film-rezensionen.de/2023/01/kein-einfacher-mord/comment-page-1/#comment-1664263 Wed, 01 Apr 2026 18:55:28 +0000 https://www.film-rezensionen.de/?p=242391#comment-1664263 Da schaue ich mir lieber noch mal „Tödliche Versuchung“ mit Julia Koschitz an.

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Von: Da hätte man mehr drauss machen können https://www.film-rezensionen.de/2023/01/kein-einfacher-mord/comment-page-1/#comment-1460217 Fri, 18 Apr 2025 22:28:18 +0000 https://www.film-rezensionen.de/?p=242391#comment-1460217 Ein insgesamt durchwachsener Film mit deutlichen Schwächen v.a. bei Drehbuch und Tempo. Nach einem interessanten Beginn und der Personalie des medikamentenabhängigen Pharmavertreters macht man sich Hoffnung auf mehr, zb dass dieser die Fassung verliert wenn ihn sein Kunde das dritte Mal versetzt.

Das ganze Setting wirkt schon arg konstruiert mit dem Trainer der auch nicht wirklich sympathisch oder gar geheimnisvoll rüberkommt und zu offensichtlich baggert („du bist ja auch nicht wie andere Mütter“). Die Tat selber geschieht auch etwas sehr schnell und überhastet, hier finde ich die Kameraeinstellungen und Schnitte sehr unglücklich.

Auch einige Logikfehler fallen auf. So agiert der Ehemann zunächst sehr besonnen, macht dann aber Fehler beim Entsorgen der Statue und verstrickt sich in Widersprüche. Auch frage ich mich erntshaft wie man die Polizei derart übergriffig darstellen kann? Keine seriöse Kriminalbeamte würde sich so verhalten, einfach fremde Grundstücke betreten, am Fenster spionieren, mit persönlichen Fragen in der Privatsphäre von Zeugen herumstochern, usw.

Das Thema an sich ist spannend und das Motiv „united together in crime“ gab es ja schon häufiger, zb bei „Nur ein kleiner Gefallen“ . Bei ARD und ZDF auch ein zuletzt häufiger gezeigtes Motto, u.a. bei „Nichts was uns Passiert“ oder „Bis zur Wahrheit“ oder auch „Das schönste Paar“ (an diesen erinnert der Film doch extrem)
und demnächst erneut in „meine Fremde Freundin“ mit Ursula Strauss.

Felix Klare, den ich im Tatort eigentlich sehr mag, spielt mir hier etwas zu farblos und uninspieiert, v.a. wenn man bedenkt wen er hier als wundervolle Screen Partnerin hat … mögen die sich nicht? Warum kommt er so desinteressiert, fast gelangweilt rüber? Wo ist die Leidenschaft? Ich hätte mir zb nach der Annäherung etwas mehr „alte Liebe“ des ex-Paars gewünscht, reicht ja wenn man es andeutet und dann wegblendet nach oben. Realistisch wäre es.

Die hübsche Laura Tonke spielt überzeugend, hat auch einige sehr schwierige Szenen und sieht dabei trotzdem sehr gut aus. eine Tolle Frau und ich war sehr überrascht dass sie für ihr Alter (wohl schon über 50?) noch eine Top Figur hat und auch überaus attraktiv ist bei den intimen Momenten des Films zb im BeHa.

Dass der Film 2 Jahre ruhte, lag wohl an der damals Coronapandemie.

Wie gesagt, das Motiv selber ist alles andere als neu. Die Umsetzung zuweilen etwas hölzern, es gibt aber durchaus einige Momente in denen man mitfibert. Die Schauspielerische Leistung ist leider nur durschnittlich, aber vermutlich gab das Drehbuch auch einfach nicht mehr her.

Die Frage nach der Moral stellt sich zwar, bleibt aber unbeantwortet.

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