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	Kommentare zu: Die Macht der Frauen	</title>
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	<description>Popcornkino und Independent</description>
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		<title>
		Von: Bettina Kaiser		</title>
		<link>https://www.film-rezensionen.de/2022/11/die-macht-der-frauen/comment-page-1/#comment-1287783</link>

		<dc:creator><![CDATA[Bettina Kaiser]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jan 2024 22:24:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der Filmtitel ist absolut verfehlt. Leider wurden Drehbuch und Regie von einem Mann verfasst. Das Thema HÄUSLICHE GEWALT sollte gerade in Zeiten von #MeToo breit aufgestellte gesellschaftliche Unterstützung erfahren. Somit hätte die Schuhverkäuferkollegin die große Chance gehabt, für und nicht gegen ihre Freundin auszusagen. Angesichts der Brisanz und Aktualität dieses immer noch Tabuthemas sehe ich ein totales inhaltliches Versagen des Drehbuchautors.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Filmtitel ist absolut verfehlt. Leider wurden Drehbuch und Regie von einem Mann verfasst. Das Thema HÄUSLICHE GEWALT sollte gerade in Zeiten von #MeToo breit aufgestellte gesellschaftliche Unterstützung erfahren. Somit hätte die Schuhverkäuferkollegin die große Chance gehabt, für und nicht gegen ihre Freundin auszusagen. Angesichts der Brisanz und Aktualität dieses immer noch Tabuthemas sehe ich ein totales inhaltliches Versagen des Drehbuchautors.</p>
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		<title>
		Von: Udo Knoll		</title>
		<link>https://www.film-rezensionen.de/2022/11/die-macht-der-frauen/comment-page-1/#comment-1269987</link>

		<dc:creator><![CDATA[Udo Knoll]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Oct 2023 22:29:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich fand den Film sehr gut. Die Besetzung, vor allem Natalia Wörner erstklassig. Das einzige was mich gestört hat ist nicht relevant für den Inhalt, die Thematik und die Schauspieler. Ein Polizist hat sich korrekt als Polizeiobermeister (3 blaue Sterne) vorgestellt, seine Kollegin jedoch als Polizeimeisterin, obwohl sie Dienstgradabzeichen einer Polizeikommissarin trägt. Überdeutlich während des ganzen Films zu sehen.(1 silberner Stern) Wie gesagt, ist das zwar eine Nebensache, aber von manchen Filmemachern wird aus nicht nachvollziehbaren Gründen die Schutzpolizei immer wieder als niederer Polizeidienst als etwa die Kripo dargestellt. Ein Kommissar ist generell jemand von der Kripo. Ein Uniformträger ist ein Polizist, Wachtmeister, Knecht der Kripo. Das Problem ist, dass manche Leute diesen Schwachsinn auch noch glauben und im richtigen Leben keine Aussage bei einem Knecht, sondern nur bei der &quot;richtigen&quot; Polizei machen wollen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich fand den Film sehr gut. Die Besetzung, vor allem Natalia Wörner erstklassig. Das einzige was mich gestört hat ist nicht relevant für den Inhalt, die Thematik und die Schauspieler. Ein Polizist hat sich korrekt als Polizeiobermeister (3 blaue Sterne) vorgestellt, seine Kollegin jedoch als Polizeimeisterin, obwohl sie Dienstgradabzeichen einer Polizeikommissarin trägt. Überdeutlich während des ganzen Films zu sehen.(1 silberner Stern) Wie gesagt, ist das zwar eine Nebensache, aber von manchen Filmemachern wird aus nicht nachvollziehbaren Gründen die Schutzpolizei immer wieder als niederer Polizeidienst als etwa die Kripo dargestellt. Ein Kommissar ist generell jemand von der Kripo. Ein Uniformträger ist ein Polizist, Wachtmeister, Knecht der Kripo. Das Problem ist, dass manche Leute diesen Schwachsinn auch noch glauben und im richtigen Leben keine Aussage bei einem Knecht, sondern nur bei der &#8222;richtigen&#8220; Polizei machen wollen.</p>
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		<title>
		Von: Tillmann Wegst		</title>
		<link>https://www.film-rezensionen.de/2022/11/die-macht-der-frauen/comment-page-1/#comment-1269971</link>

		<dc:creator><![CDATA[Tillmann Wegst]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Oct 2023 17:38:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich fand den Film beim Anschauen spannend und bewegend und sehr einnehmend für die Perspektive der Frau. Allerdings hat sich meine Einstellung mit dem Abstand eines halben Tags sehr verändert, als mir bewußt wurde, wie eindeutig der Film seine Sympathien zwischen den Geschlechtern verteilt. 

Praktisch sämtliche vorkommenden Frauen sind Identifikationsfiguren, sie sind energisch für das Gute, mal vor allem sensible, mal auch widerstandsfähige, Opfer ihrer gewalttätigen Männer, anteilnehmende Sozialarbeiterinnen, herzliche Freundinnen und gesetzestreue Polizistinnen und Richterinnen. Einzige Ausnahme ist die mit ihr nur scheinbar befreundete Arbeitskollegin der Hauptperson. 
Auf der anderen Seite sind eigentlich alle vorkommenden Männer entweder gewalttätige Partner oder korrupte Polizisten. Auch der von Fritz Karl verkörperte Anwalt schafft es für mein Empfinden nicht ganz auf die Seite der Guten. 
In der Gewaltszene gegen Ende des Films wurde eine Chance verschenkt, das Bild wenigstens ein wenig zu korrigieren: Es wäre aus der Handlung viel stimmiger gewesen, wenn der Hauptschurke nicht den Polizisten attackiert hätte, sondern dessen Partnerin, die er doch im Verdacht hatte, sie würde ihn nicht vom Tatverdacht freihalten helfen. In diesem Fall hätte ihr Partner sie retten und damit auf die gute Seite wechseln können. 

So steht man als Mann mit dem Gefühl vom Sofa auf: Gott, sind wir Männer schlecht, und wie wunderbar und schützenwert doch die armen Frauen!
Ich kann mir gut vorstellen, daß sich Männer und Frauen, wie sie dieser Film zeigt, durchaus finden lassen, aber da es sich um ein Kunstprodukt handelt darf man doch fragen, warum es genau so konstruiert wurde, daß für Frauen fast ausnahmslos Anteilnahme oder Respekt geweckt wird, für Männer hingegen fast ausnahmslos Angst oder Abscheu.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich fand den Film beim Anschauen spannend und bewegend und sehr einnehmend für die Perspektive der Frau. Allerdings hat sich meine Einstellung mit dem Abstand eines halben Tags sehr verändert, als mir bewußt wurde, wie eindeutig der Film seine Sympathien zwischen den Geschlechtern verteilt. </p>
<p>Praktisch sämtliche vorkommenden Frauen sind Identifikationsfiguren, sie sind energisch für das Gute, mal vor allem sensible, mal auch widerstandsfähige, Opfer ihrer gewalttätigen Männer, anteilnehmende Sozialarbeiterinnen, herzliche Freundinnen und gesetzestreue Polizistinnen und Richterinnen. Einzige Ausnahme ist die mit ihr nur scheinbar befreundete Arbeitskollegin der Hauptperson.<br />
Auf der anderen Seite sind eigentlich alle vorkommenden Männer entweder gewalttätige Partner oder korrupte Polizisten. Auch der von Fritz Karl verkörperte Anwalt schafft es für mein Empfinden nicht ganz auf die Seite der Guten.<br />
In der Gewaltszene gegen Ende des Films wurde eine Chance verschenkt, das Bild wenigstens ein wenig zu korrigieren: Es wäre aus der Handlung viel stimmiger gewesen, wenn der Hauptschurke nicht den Polizisten attackiert hätte, sondern dessen Partnerin, die er doch im Verdacht hatte, sie würde ihn nicht vom Tatverdacht freihalten helfen. In diesem Fall hätte ihr Partner sie retten und damit auf die gute Seite wechseln können. </p>
<p>So steht man als Mann mit dem Gefühl vom Sofa auf: Gott, sind wir Männer schlecht, und wie wunderbar und schützenwert doch die armen Frauen!<br />
Ich kann mir gut vorstellen, daß sich Männer und Frauen, wie sie dieser Film zeigt, durchaus finden lassen, aber da es sich um ein Kunstprodukt handelt darf man doch fragen, warum es genau so konstruiert wurde, daß für Frauen fast ausnahmslos Anteilnahme oder Respekt geweckt wird, für Männer hingegen fast ausnahmslos Angst oder Abscheu.</p>
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		<title>
		Von: Jutta Kindler		</title>
		<link>https://www.film-rezensionen.de/2022/11/die-macht-der-frauen/comment-page-1/#comment-1269687</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jutta Kindler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Oct 2023 21:12:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Leider empfinde ich den Titel &quot;die Macht der Frauen&quot; auch nach längerem Nachdenken nicht als schlüssig. &quot;Die Ohnmacht der Frauen&quot; als Titel hätte ich für treffender gehalten. Der Film selbst und die guten Schauspieler haben zwar für empathische Übermittlung gesorgt, doch ist dieses Thema meines Erachtens nur schwer in 1 1/2 Stunden zu übermitteln, was leider dann doch auffällt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Leider empfinde ich den Titel &#8222;die Macht der Frauen&#8220; auch nach längerem Nachdenken nicht als schlüssig. &#8222;Die Ohnmacht der Frauen&#8220; als Titel hätte ich für treffender gehalten. Der Film selbst und die guten Schauspieler haben zwar für empathische Übermittlung gesorgt, doch ist dieses Thema meines Erachtens nur schwer in 1 1/2 Stunden zu übermitteln, was leider dann doch auffällt.</p>
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