Kommentare zu: Puppy Love (2020) https://www.film-rezensionen.de/2020/09/puppy-love/ Popcornkino und Independent Fri, 03 May 2024 20:24:42 +0000 hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.1 Von: Jellocheck https://www.film-rezensionen.de/2020/09/puppy-love/comment-page-1/#comment-1331076 Wed, 01 May 2024 09:48:12 +0000 https://www.film-rezensionen.de/?p=154766#comment-1331076 Hallo Oliver,
da hast du tatsächlich recht!

Das tut mir jetzt wahnsinnig leid. Ich hatte den Film gesehen und mich durch meine dermaßen ernüchternde Enttäuschung tatsächlich hinreißen lassen, dass ich meine Rezension hier, über die Sorgfalt eurer hier niedergeschriebenen Kritik gestellt habe.
Ich hatte aus Neugierde zum Film lediglich das Fazit genutzt.
Es war ziemlich spät und ich war Müde, was mich meine Aufmerksamkeit vernachlässigen ließ, aber ich wollte dennoch meinen – rückblickend übereilten Unmut Kundtun. Kommt nicht mehr vor und Danke dir für den Hinweis.

Anmerkung:
Meine Rezension hier gilt dem Film:
„Puppy Love – Hunde zum Verlieben“ aus dem Jahr 2023 – Eine 4 von 10!

Vielen Dank dir für den Hinweis Oliver und meine Entschuldigung an Film-Rezensionen!

Viele Grüsse, Alexander.

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Von: Oliver Armknecht https://www.film-rezensionen.de/2020/09/puppy-love/comment-page-1/#comment-1330713 Tue, 30 Apr 2024 06:48:56 +0000 https://www.film-rezensionen.de/?p=154766#comment-1330713 Als Antwort auf Jellocheck.

Nur eine kurze Frage: Gilt der Kommentar wirklich dem Film „Puppy Love“ von 2020 oder dem neuen „Puppy Love“, der gerade auf Amazon Prime Video rausgekommen ist? Sind zwei unterschiedliche Filme. Da ich beide Filme nicht gesehen habe, kann ich das nicht beurteilen.

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Von: Jellocheck https://www.film-rezensionen.de/2020/09/puppy-love/comment-page-1/#comment-1330612 Tue, 30 Apr 2024 00:30:49 +0000 https://www.film-rezensionen.de/?p=154766#comment-1330612 Zuerst meinen Dank an eure, für mich doch meistens hoch geschätzten Kritiken.
Zudem auch mein Kompliment an euch, dass man eure Rezensionen rezensieren darf, im Kontrast zur – den Kontext der Allgemeinheit ausschließenden Moviestar-Manier.
Ich hoffe das bleibt so, denn im Grunde ist alles nicht mehr oder weniger als eine persönliche Perspektive!

Ich stimme hier eigentlich oft mit euren Kritiken überein, aber dieser Film hier war für mich eine banale, mit Klischees überfrachtete Charakter-Groteske, die weithin völlig weltfremd den aktuellen Zeitgeist – in dem der Film offensichtlich angesiedelt wurde verfehlt und daher völlig unausgegoren wirkt. Zwar routiniert in Szene gesetzt, aber dramaturgisch enttäuschend.
Darüber hinaus war hier besonders Bumble ein ebenso plakativer wie aufdringlicher Sponsor, dessen Platzierung – fern jedweder angenehmen Subtilität Verwendung findet.
Die Charaktere wirken im Gebar wie aus einem fragwürdigen Konzept von überschwenglichem Klamauk, abwechselnd zum fehlenden Timing eines verkrampften Versuches, lustig zu sein. Auch wenn der Film seine, teils starken, aber auch ein wenig sentimentalen Momente besitzt, wirkt dieses Zusammenspiel nicht als einheitliches Konzept.
Ein Film, der dadurch mehr wie ein überdramatisiertes Theaterstück, als an eine authentische Annäherung zeitgetreuer Verhaltensweisen, durch nachvollziehbar überzeugende Exzentrik erinnert. Übrig bleiben so nur zeitweise sympathische Hauptdarsteller, die nach einer anfänglichen Disharmonie durch einen hanebüchenen Umstand wieder zueinander finden. Die Idee mag zwar durchaus nett sein, aber die Reaktion der wieder aufeinander treffenden Missgünstler ist meiner Meinung nach völlig fehl am Platz. Worin ein, wie zuvor erwähnt aktuell aufgespieltes Bumble und Tinder-Szenario sogleich völlig weltfremd ausgearbeitet wird und anstelle den wiedererkannten Anrufer instinktiv als „Stalker“ zu „blockieren“ und ihn daraufhin zu „ghosten“, beide noch vor der Offenbarung der „Schwangerschaft“ durch ein für mich unerklärliches Motiv, die Kompromissbereitschaft entdecken und zueinander finden, was in der heutigen schnelllebigen Welt völlig undenkbar wäre und wohl durch eben diese verklärende Authentizität so dermaßen deplatziert wirkt.
Anstatt dessen findet man in diesem Machwerk zu einem Märchen von zwar widerwilliger aber instinktiver Einsichtigkeit, diese aus meiner Sicht die Tonalität des Films entstellt. Entweder ist er ein romantisches Märchen ohne Märchen Elemente oder eine bissige Komödie ohne die zynische Bissigkeit der heutigen Kommunikationscharakteristika.
Viele Momente wirken eher, als würde die inszenatorische Aufmerksamkeit auf eine allzu übereilt anmutende charakterentwicklung wert legen, als vielmehr auf ein wohl dosiertes Miteinander für das mir die bindenden Elemente eines ausgewogen choreographierten Miteinnanders fehlen. Die Dramaturgie wirkt dadurch gerade im Mittelteil evozierend und das so dermaßen weltfremd, dass ich nicht umhin kam mich hin und wieder Fremd zu schämen.
Ansonsten muss ich den beiden Hauptdarstellern eine passend unpassende Darstellung zugestehen, deretwegen ich über die hier angesprochenen Defizite ein wenig hinwegsehen konnte und am Ende doch noch 4 Punkte vergeben würde.

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