Kritik

Der Schacht El Hoyo The Platform Netflix

„Der Schacht“ // Deutschland-Start: 20. März 2020 (Netflix)

„Stockwerk 48, das ist ein gutes Stockwerk“ – sagt der ältere Mann (Galder Gaztelu-Urrutia) von seinem Bett herüber. Und er muss es wissen, hat er doch schon viele Stockwerke durchgemacht, von ganz oben bis ganz unten. Goreng (Ivan Massagué) reicht die Antwort jedoch nicht, will mehr wissen, viel mehr. Woher kommen die Menschen, die übereinander in der Schachtanlage wissen und jeden Monat das Stockwerk wechseln müssen? Was ist Sinn und Zweck der zellenähnlichen Stockwerke, ohne Fenster, ohne Außenwelt? Doch diese Fragen werden bald zur Nebensache, als es zum Thema Essen kommt. Denn in jedem Stockwerk kommt nur das Essen an, das die oberen übrig lassen – was rapide abnimmt, je weiter unten man ist …

Dass die Schere zwischen arm und reich immer größer wird, das ist nicht gerade ein Geheimnis, das ist längst im kollektiven Bewusstsein angekommen. Da macht es dann auch (fast) keinen Unterschied mehr, wo genau man lebt, nahezu jede Gesellschaft hat damit zu kämpfen, die eine mehr, die andere weniger. Diese Entwicklung wird auch gerne in Filmen wieder aufgegriffen. Das kann mal in eine realistischen Form geschehen, andere ziehen eventuell eine dystopische Fassung der Ereignisse vor. In Snowpiercer wurde diese Trennung mithilfe eines Zuges verbildlicht: Die Reichen wohnen vorne, die Armen hinten. In High-Rise tauschte man die Horizontale gegen die Vertikale. Hier war es ein Hochhaus, in dem Mächtigen und Vermögenden auf den Rest herabblicken konnten. In mehr als einer Hinsicht.

Unmissverständliche Verteilungskämpfe
Der Schacht geht nun prinzipiell in eine ähnliche Richtung. Der spanische Mystery-Thriller, der auf dem Toronto International Film Festival 2019 Premiere feierte und nun dank Netflix weltweit erhältlich ist, übernimmt dieses Prinzip der räumlichen Trennung. Er treibt das Ganze aber noch auf die Spitze. Während es in der realen Welt im übertragenen Sinne um die Reste geht, welche die Oberen den Unteren übrig lassen, ist das hier wortwörtlich. Einmal im Tag passiert eine gedeckte Tafel alle Stockwerke. Was zu Beginn noch üppig gefüllt ist, mit den unterschiedlichsten Speisen, wird immer weniger, weil sich jeder in der kurzen Zeit, die er hat, den Bauch vollschlägt, ohne Rücksicht auf die, die danach kommen. Würde jeder an einem Strang ziehen, nur so viel essen, wie er wirklich braucht, würde das Angebot für alle reichen. Macht aber praktisch niemand.

Als Symbol für das, was da draußen vor sich geht, ist das ungewöhnlich, jedoch sicherlich nicht subtil. Der Schacht riskiert erst gar nicht, dass das Publikum übersehen könnte, was genau mit der mobilen Plattform gemeint ist. Tatsächlich interessant wird das Prozedere aber durch eine Gemeinheit, welche sich das Drehbuchteam ausgedacht hat: Die Menschen wechseln jeden Monat das Stockwerk. Wer im einen Moment an der Spitze war, kann im nächsten am unteren Ende der Nahrungskette aufwachen – und umgekehrt. Das ist nicht nur eine nette Verballhornung der Annahme, dass die Leute an der Spitze sich ihr besseres Schicksal irgendwie verdient haben. Vielmehr ist es reines Glück, weshalb manche es im Leben schaffen, andere nicht.

Die Auswirkungen der Not
Vor allem aber nutzt Der Schacht diese Konstellation als eine Art soziales Experiment. Wie gehen Menschen damit um, wenn sie zu viel oder zu wenig Essen haben? Wie werden sie diese Erfahrungen beim nächsten Wechsel einsetzen? Zeigen sie mehr Verständnis für die weniger Glücklichen? Handeln sie im Gegenteil noch rücksichtsloser als zuvor? Viel Hoffnung macht einem der Film in der Hinsicht nicht, selten war der Ausblick auf die Gesellschaft derart ernüchternd, gar erschreckend. In Zeiten der Not bleibt für Anstand wenig Raum, jeder ist sich im Zweifel selbst der nächste – was unangenehme Parallelen zu den derzeitigen Reaktionen in der Corona-Krise aufdeckt.

Dabei ist der Film keine verkopfte Angelegenheit. Man kann sich hier auch als Genrefan erfreuen. Tatsächlich ist Der Schacht eine Mischung aus den oben genannten Dystopien mit dem surrealen Horror von Cube. Soll heißen: Hier geht es ordentlich zur Sache, während gleichzeitig auf engstem Raum über das Mysterium der Anlage nachgegrübelt wird. Wurden erst einmal alle inhaltlichen Punkte auf den Tisch gepackt, stagniert der Film ein wenig, auch wenn dies mit einer psychologischen Komponente und steigender Brutalität verhindert werden soll. Insgesamt sind die rund anderthalb Stunden aber recht spannend, halten mit einigen unvorhergesehenen Wendungen bei Laune und lassen – wie bei solchen Werken üblich und erwünscht – das Publikum darüber nachgrübeln, wie es sich selbst verhalten würde, innerhalb wie außerhalb des Schachtes.

Credits

OT: „El Hoyo“
IT: „The Platform“
Land: Spanien
Jahr: 2019
Regie: Galder Gaztelu-Urrutia
Drehbuch: David Desola, Pedro Rivero
Musik: Aránzazu Calleja
Kamera: Jon D. Domínguez
Besetzung: Ivan Massagué, Zorion Eguileor, Antonia San Juan, Emilio Buale, Alexandra Masangkay

Bilder

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Der Schacht
3.52 (70.47%) 86 Artikel bewerten

Der Schacht
Oben bekommen die Menschen alles zu essen, unten kommen im besten Fall Reste an: „Der Schacht“ verbildlicht die Trennung zwischen arm und reich auf eine ganz eigene Weise, verbindet mysteriöses Genrekino mit einer Art sozialem Experiment. Das ist originell und spannend, auch wenn manches nicht sehr subtil ist und es zwischendurch zu leichten Längen kommt.
7von 10

Über den Autor

Chefredakteur

Habe schon als Kind mit großen Augen im Kino gesessen und Märchenfiguren, Sternenkrieger und andere Gestalten bewundert. Seit 2008 schreibe ich als freier Journalist über Kulturthemen, 2015 habe ich die Leitung der Seite übernommen. Sehe inzwischen rund 1000 Filme und Serien jedes Jahr und habe dadurch eine Vorliebe für die leiseren, ungewöhnlichen Geschichten entwickelt, die im Getöse gerne untergehen.

18 Responses

  1. Holomen

    Absoluter Schwachsinn. Dem Typen der das gedreht hat sollte man einweisen lassen. Das anzusehen war einfach nur Verschwendung von Lebenszeit.
    Die hätte man auf dem Klo besser verwendet.

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  2. Silmil

    Das ende? Es gibt kein Ende und das macht den Film im Nachhinein untötig. Wie hier schon geschrieben wurde-> vergeudete Zeit.

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  3. Meli

    Ich fand den Film großartig. Dieses soziale „Experiment“ spiegelt unsere Welt wider. Die Reichen fressen den Armen alles weg. Es kann jeden treffen.

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    • mk5jas

      Das wusste ich auch schon vor dem Film. Die Kurzbeschreibung des Films sollte auf Netflix überarbeitet werden. Von Anfang bis Ende hat der Film keinen vernünftigen Zusammenhang. Wenn ein Film so tiefgründig sein will, dann erwarte ich auch das man versteht wieso die Person überhaupt dort ist. Mal als Beispiel, vielleicht erklärst du mir das. Am Anfang als er befragt wurde wegen Allergien etc. da wurde ja gezeigt das er Raucher ist und es wurde an einer anderen Stelle das Kreuz gemacht im Fragebogen. Wieso? Das ganze hat überhaupt nichts mehr mit dem restlichen Film zu tun. Der schwarze Mann, der erst noch denkt die weiter oben würden ihn am Seil hochziehen ist natürlich direkt nach dieser verarsche, wo ihm ins Gesicht gekackt wird, bereit dem völlig Fremden bei seinem Plan zu helfen und erledigt natürlich auch gleich die Drecksarbeit. Das ganze passt einfach vorne und hinten nicht, es ist unlogisch und würde sich so niemals abspielen, vor allem nicht wenn man kein fatz von den Menschen weiß. Mit etwas mehr hintergrundwissen zu den leuten wäre das vielleicht anders. In meinen Augen war der Film Zeitverschwendung

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      • DerBarde

        Der Film ist nicht sehr leicht zu verstehen und zu verdauen.
        Es bleiben viele Fragen erstmal unbeantwortet, so ist es ja auch im echten Leben.
        Menschen werden in Systemen geboren, die ihre Vorfahren für sie festgelegt hatten.
        Menschen kommen alle naiv und unbefleckt auf die Welt und schon bald beginnt das System sie zu brechen und darauf hin müssen sich die Gefangenen dem System anpassen oder sterben.
        Fressen oder gefressen werden.
        Von Anfang an heißt es, ich gebe dir nur Antworten, wenn ich auch Etwas davon hab, nix ist umsonst, keine Gefälligkeiten oder Freundlichkeit, denn am Ende werden wir uns eh töten wollen.
        Die Regierung hält sich an Nichtigkeiten, wie z.B eine schöne Dekorierung und Präsentation der Speisen und, dass diese perfekt sind anstatt praktisch zu denken und versuchen jeden satt zu bekommen.
        Es werden luxus Speisen und Feinkost serviert, von denen nur die minderheit auch etwas abbekommt und der Müll und die Scherben bleiben für den Rest.
        Es wird nicht toleriert, dass jemand etwas bunkert oder zur Seite legt, es muss alles immer sofort konsumiert werden.
        Der Hauptdarsteller hat selbst gesagt warum er da rein ging, um einen Uni-Abschluss zu erhalten. Meistens ist das für viele der erste Schritt das Elternhaus zu verlassen und in die echte Gesellschaft zu gehen, man ist auch noch sehr naiv, möchte dem alten Mann die Hand geben und Freunde sein.
        Der Darstelelr hatte ja Glück und kam sogar auf eine gute Ebene, viele Menschen haben pech und kommen viel weiter unten, da sie z.B. in den Slums irgendwo in Indien geboren werden.
        Als das Kreuz gemacht wurde, sah man deutlich, dass er Nervös war und menschlich reagiert hat und das war für die Regierung schon mal nicht mehr perfekt, denn wir sollen ja alle immer perfekte Bürger und Menschen sein.
        Aber natürlich hatte es irgendwann niemanden mehr interessiert, warum er/sie im System sei? Es geht nur noch darum über die Runden zu kommen und zu überleben.
        Viele Stellen vom Film regen zum Nachdenken an.
        Das Ende zeigt ganz gut, dass unser Nachwuchs, welches im System geboren wird ganz unten landen wird, denn nur ganz unten, wo niemand hin möchte war das kleine Mädchen sicher und ihre Mutter musste jedes mal durch die Hölle gehen um sie am leben und wohl ernährt zu halten. Auch das sieht man im echten Leben. Gibt genug Länder in denen arme Frauen alles tun müssen um ihre Kinder zu ernähren.
        Am ende hieß es, dass das Mädchen die Botschaft sei und nicht der Hauptdarsteller, dieser war schon verwundet und hatte schon so viel Blut an den Händen, das Mädchen und die nächste Generation war die einzige Hoffnung, so ließ er sie hinaufsteigen in der so, dass durch sie alle den Fehler im System erkennen und etwas ändern.

    • Haselso

      Am Anfang ist der Film recht gut aber zum Ende hin ist er einfach zum kotzen!! Noch nie so ein beschissenes Ende gesehen!!
      Es hat noch nicht mal Sinn!! Die panakota wird gezeigt aber die ist Kö oben angekommen!! Die Frau die jeden Monat nach unten fährt hätte bis unten bei ihrem Kind ankommen müssen alles völlig sinnlos und das Ende ist für‘n arsch!!!!
      Ärger mich über die Zeit das gibt mir keiner wieder…..

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  4. Cosmo

    Ich kann mich meinem Vorredner Meli nur anschliessen. Ich fande den Film auch grossartig. Die letzte Ebene war die 333. Also es waren somit 666 Insassen. Diese Zahlen sind biblische Zahlen, Engelszahlen und haben eine Bedeutung. Als Sie unten angekommen sind waren es nicht mehr 666 Insassen. Er war also nicht mehr rein, hat gesündigt und konnte somit auch nicht wieder zurück nach oben so wie das Mädchen. Das ist meine Interpretation. Endlich mal wieder ein Film, der zum nachdenken vielleicht auch einige zum umdenken anregen sollte.

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    • _

      Engelszahlen lol Sicher dass du es nicht mit der Zahl des Teufeln vertauscht hast?
      Es gibt außerdem nur 665 Insassen (das Kind war alleine)

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  5. Nico

    Absoluter Mist, kein Ende!! Was soll das bitte?!? Ich finde die Leute die hier meinen spiegelt die Gesellschaft wieder haben sie nicht mehr alle. Kein guter Film!! Verschwendete Lebenszeit, hätten die eim vernünftiges Ende gemacht ok aber wie ich häufig lesen musste das der Film religiös interpretiert werden kann mit Jesus der eine Botschaft an Gott übermittelt usw. Meine Güte was rauchen diese Leute, soo ein Blödsinn was Netflix da produziert hat!

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    • DerBarde

      Es gibt Menschen, die eine Aussage treffen und diese Aussage argumentieren und es gibt leute wie Sie.
      Übrigens gab es eindeutig ein Ende, nur haben Sie das Ende nicht verstanden.
      Lesen Sie bitte mein Kommentar weiter oben, eventuell hilft es Ihnen weiter.

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  6. Tim

    Erinnert mich iwie an die Situation mit dem derzeit ausverkauften Toiletten Papier 😄 wenn alle nur das kaufen würden was sie brauchen wäre für alle genügend da.

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  7. Lars Jebe

    Ein toller Film und eine schöne Allegorie auf das ungerechte System Kapitalismus.
    Durch die derzeitige Krise gewinnt die Bedeutung mMn noch zusätzliches Gewicht.
    Die Wutrufe hier nach einem „richtigen“ Ende, deuten leider darauf hin, daß es für die eine oder andere wohl doch zu subtil ist und läßt mich kopfschüttelnd zurück.

    Antworten
  8. Ebene 42

    1. Wieso bekommt man für einen Gefängnisaufenthalt einen Abschluss?
    2. Warum das andere Kreuz als sie gefragt hat, ob er verunsichert ist wenn sie schweigt? Und welchen Sinn für den Plot hatte es dass er Raucher ist?
    3. Warum war es wichtig zu erwähnen dass es dort keine Kinder unter 16 gibt? Es macht keinen Unterschied abgesehen davon dass der Zuschauer an der Existenz des Kindes zweifeln soll.
    4. Wieso hat die Mutter der Verwalterin gesagt sie hätte kein Kind? Warum war es nötig die Mutter auf diese Weise in ein schlechtes Licht zu rücken? Hat nichts zu dem Plot beigetragen…
    5. Hat die Mutter jemals ihr Kind erreicht? Und wie ist sie jedes Mal wieder nach oben gekommen obwohl noch nicht Ende des Monats war?
    6. Warum wurde das Kind in Ebene 333 untergebracht bzw. wieso war es überhaupt im Schacht und wie hat es so lange überlebt, wenn es auf Ebene 333 war? Die Mutter hat ja scheinbar kein Essen nach unten bringen können da bei Ebene 202 bereits alles leer war.
    7. Wie können jeden Tag so viele neue Leute alle Toten ersetzen? Es sterben doch mindestens 10 Leute pro Monat… Irgendwann hat man keinen Nachschub mehr an Straftätern oder Freiwilligen.
    8. Es kann doch nicht sein, dass noch nie jemand auf die Idee gekommen ist bis nach unten und dann bis ganz oben zu fahren…
    9. Wieso setzt man es um 333 Ebenen zu haben, aber zieht es nicht durch und hat nur 665 Insassen (das Kind war ja alleine)
    10. Warum ist es so wichtig dass das Essen perfekt ist, wenn es für Insassen ist, die sowieso drauf rumtrampeln, drauf pinkeln und spucken etc.
    11. Warum musste die Verwalterin unbedingt in ihren Hund mitnehmen? Ist doch Tierquälerei…
    12. Wie kommt diese Frau darauf dass Salat und ein paar Nüsse den Tagesbedarf eines erwachsenen Mannes abdecken???? LOL
    13. Wieso das unnötige Ende mit den offenen Fragen/Plotholes? Das hat nichts mit cliff hanger oder offenes Ende zu tun, sondern ist einfach sinnlos, da man seit 2/3 des Films darauf wartet wie die Leute auf die Botschaft reagieren werden ABER DAS WIRD JA NIE GEZEIGT und sich seinen Teil selbst zu denken ist bei dem fehlenden Hintergrundwissen reine Fantasie und kann auf keinerlei Fakten aufbauen.

    Das Ende kann durch keine Interpretation der Welt gut geredet werden. Egal wie die Message des Films lautet so macht es die Verhunzung des Filmes auch nicht besser. Um so mehr finde ich es schade dass die Chance auf einen guten Film, der sogar eine Bedeutung hat, vertan und so schlecht „abgeschlossen“ wurde (wenn man dieses Wort überhaupt dafür verwenden kann).

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  9. Trurl

    Ob die Botschaft ankommt? Muss denn manchen Menschen jedes Detail bis ins kleinste vorgekaut werden?

    Alle die hier schreiben gehören mit Sicherheit zu den 10 obersten Ebenen. Die „oberen“ im Film werden vermutlich so reagieren wie wir es tun.

    Schon mal Nachrichten geguckt? Ist die Botschaft angekommen?

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