Kommentare zu: State of Play – Stand der Dinge https://www.film-rezensionen.de/2019/10/state-of-play-stand-der-dinge/ Popcornkino und Independent Wed, 28 Dec 2022 11:36:53 +0000 hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.0 Von: Martin Zopick https://www.film-rezensionen.de/2019/10/state-of-play-stand-der-dinge/comment-page-1/#comment-1196698 Wed, 28 Dec 2022 11:36:53 +0000 https://www.film-rezensionen.de/?p=122951#comment-1196698 Vorsicht Spoiler!

Zwei gewitzte Journalisten vom Washington Globe: Cal, einer mit Erfahrung (Russell Crowe) und Della, eine junge Kollegin (Rachel McAdams) versuchen, obwohl einer der beiden mit Stephen befreundet ist, dem prominenten Politiker Stephen Collins (Ben Affleck) erst zu helfen, dann ihn zu überführen, als die Faktenlage gegen ihn zu erdrückend wird. Eine frühere Beziehung von Cal zu Collins Ehefrau Anne (Robin Wright Penn) beleuchtet weitere Hintergründe.
Zwei Morde, die anfangs nichts mit einander zu tun haben, setzen die Spannung von Anfang an sehr hoch an. Regisseur Kevin Macdonald fährt zweigleisig: Cal und Della recherchieren und ein Killer Bingham (Michael Berresse, der einzige Laie unter den Profis hier) muss seinen unvollständigen Auftrag noch erfüllen, da ein Opfer überlebt hat. Der Zuschauer sieht Bingham ab und zu, bekommt ihn aber nicht haptisch zu fassen.
So kann die Regie von heftig bis wirkungsvoll auf der Spannungsklaviatur spielen, obwohl viel diskutiert werden muss: Helen Mirren als Chefredakteurin lenkt ihre Journalisten, auch mal mit barschen Worten. Senator Jeff Daniels erweitert den maßgeblichen Bezug zu einer Sicherheitsfirma PointCorp. Und dann entpuppt sich das Mordopfer Sonia (Maria Thayer) als Doppelagentin…
Der persönliche Hintergrund der Figuren sowie der galoppierende Hauptplot und das besondere Verhältnis von Cal zu Della (ohne Sex, und doch mit Schmackes) ermöglichen ein Durchatmen beim finalen Showdown. Danach verlassen die beiden Journalisten das Verlagshaus der Zeitung erhobenen Hauptes.

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