Kommentare zu: Prometheus – Dunkle Zeichen https://www.film-rezensionen.de/2017/05/prometheus-dunkle-zeichen/ Popcornkino und Independent Wed, 31 May 2023 08:07:39 +0000 hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.4 Von: Martin Zopick https://www.film-rezensionen.de/2017/05/prometheus-dunkle-zeichen/comment-page-1/#comment-1238154 Wed, 31 May 2023 08:07:39 +0000 https://www.film-rezensionen.de/?p=65310#comment-1238154 Vorsicht Spoiler!

Wie schon bei den Star Wars kommt hier nach drei Teilen ein vierter, der den Ursprung der Aliens nachträglich darstellen soll. Und es ist nur ein optischer Leckerbissen geworden. Ein saustarker Beginn, der einem den Atem verschlägt, eine optische Sensation, die nach und nach in der isländischen Einöde versandet.
Der Film ist ein Entwurf, die Handlung skizzenhaft geblieben. Den Figuren fehlt es an gehaltvoller Fülle. Sie traben meistens wie Roboter durchs Bild – und das liegt nicht an den Schutzanzügen. Das Gros der Truppe bleibt ohne Konturen wie z.B. Mss. Vickers (Charlize Theron). Sie weiß selbst nicht so recht, was sie hier will. Mal stößt sie unbefolgte Befehle aus oder hastet an ein Schaltpult. Meistens starrt sie angestrengt zusammen mit Captain Janek (Idris-Luther-Elba) und den anderen auf unsichtbare Bildschirme. Lediglich der Androide David (Michael Fassbender) und die Archäologin Elizabeth Shaw (Noomi Rapace) gewinnen etwas an Format. Mehr gibt das Drehbuch nun mal nicht her. David bleibt als abgeschlagener sprechender Kopf weiterhin richtungsweisend und Shaw beeindruckt durch eine selbst durchgeführte Entbindung mit Kaiserschnitt, die Geburt des Aliens. Der technische Aufwand und die Ausstattung sind gewaltig, bringen aber wenig Spannung. Auch ohne dieses Prequel kann man die anderen Teile von Cameron und Fincher durchaus genießen, denn sie sind turmhoch besser. Und was hat der Titel mit alledem zu tun? Das ist Ridley Scotts Geheimnis.

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