(„Journey to the Center of the Earth“, directed by T.J. Scott, 2008)

Irgendwann hatte ich einmal das Vergnügen die Originalverfilmung des Buches von Jules Verne zu schauen, doch da war mein Alter bestimmt nicht einmal zweistellig. Daher kann ich mich nur wage daran erinnern. Ich bin mir allerdings relativ sicher, dass die Urform dieses Films wesentlich beeindruckender war, wenn auch aus dem Jahre 1959, als die Neuverfilmung von T.J. Scott! Da nützt auch eine dezent abgeänderte Story nichts.

Die Geschichte dreht sich, wie der Name schon sagt, um die Reise zum Mittelpunkt der Erde. Seit vier Jahren wird der Mann, der reichen Lady Martha (Victoria Pratt) vermisst, der bei einer Expedition spurlos verschwand. Anhand der zurückgebliebenen Aufzeichnungen, will sie ihn nun zusammen mit dem Wissenschaftler Brock (Rick Schroder), wieder aufspüren. Mit von der Partie sind sein Neffe Abel (Steven Grayhm) und ein ehemaliger Sträfling Sergey (Mike Dopud), der seinen damaligen Mitgefangenen ebenfalls bei der Expedition verlor.
Je mehr sich die Gruppe dem Erdmittelpunkt nähert, umso mehr Gefahren müssen überstanden und bezwungen werden. Schließlich treffen die Vier auf einen altertümlichen Stamm, dessen Anführer ein wenig anders als seine Untertanen ist…

Leider ist dieser Abklatsch sehr langatmig und beherrscht von schlechten Dialogen und unsinnigen Sätzen. Die Schauspielerischen Leistungen erinnern eher an eine mittelwertige TV-Sendung der letzten Dekade. Für Kinder ab zwölf Jahren wird es vielleicht noch eine minder spannende Unterhaltung sein, doch auch hier reicht eine Sichtung im Free-TV völlig aus. Ein Wunder, dass ich es bis zum Ende ausgehalten habe und nicht die DVD aus dem Fenster geworfen habe. Einmal ist hier noch zu viel!



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Die Reise zum Mittelpunkt der Erde
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