Kommentare zu: Keep Surfing https://www.film-rezensionen.de/2010/09/keep-surfing/ Popcornkino und Independent Sun, 08 Mar 2015 10:35:11 +0000 hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Von: Parker https://www.film-rezensionen.de/2010/09/keep-surfing/comment-page-1/#comment-9626 Tue, 04 Jan 2011 21:44:41 +0000 https://www.film-rezensionen.de/?p=6267#comment-9626 Jetzt auch gesehn und fand ihn ganze gut. Der Versuch von Björn Richie Lob einen Film übers Leben und übers Surfen ist zwar teilweise gelungen, gab aber nicht viel Inspirierendes her.

Im Gegenteil wurde ich in meinem Bild vom Surfer eher bestätigt. Am interresantesten war, der von Candide erwähnte Walter Strasser. Wohl vor allem weil er ein eher untypischer Surfer ist, der nochdazu einen ganz schwierigen Charrakter hat. Sagt schon einiges aus wenn man Kelly Slater verbietet auf „seiner“ Welle zu surfen 😉

Am positivsten fand ich hingegen den Schluß, der zeigte wie sich der Outlaw aus Californien um seine Kinder kümmert und ihnen sein „Handwerk“ beibringt. Wenigstens einer der kapiert hat worum es im Leben geht.

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Von: Candide https://www.film-rezensionen.de/2010/09/keep-surfing/comment-page-1/#comment-8494 Mon, 20 Sep 2010 19:00:29 +0000 https://www.film-rezensionen.de/?p=6267#comment-8494 Als Antwort auf Parker.

Die Surfer die ich ich getroffen habe, arbeiten ein halbes Jahr in Scheißjobs ohne Pensions-, Kranken-, oder Unfallversicherung nur um die andere Jahreshälte ihrem geliebten Hobby nachgehn zu können. Die meisten haben nicht viel in der Birne (keine Bildung, nix zu erzählen ausser vom Surfen, zu viel Sonnenstiche) und haben einfach keinen Bock Verantwortung für irgendetwas oder irgendjemand zu übernehmen.

Das zeigt der Film durchaus auch so 🙂
Quirin „The Pro“ Rohleder erzählt z.B. dass es ihm Anfangs äußerst schwer fiel mal über etwas anderes als Surfen zu sprechen, ernsthaftere Themen konnte er erst wieder zu Hause in München mit Freunden bereden.
Das mit wenig Grips und in ihrer Jugend stecken geblieben bestätigen übrigens nicht nur Bilder sondern auch einige Interviews.

Wie geschrieben, es gibt, zumindest bei Keep Surfing, nicht den typischen Surfer. Rein sportlich betrachtet aber hochinteressant was die Frauen und Männer da auf dem Wasser leisten.

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Von: Parker https://www.film-rezensionen.de/2010/09/keep-surfing/comment-page-1/#comment-8491 Mon, 20 Sep 2010 09:10:21 +0000 https://www.film-rezensionen.de/?p=6267#comment-8491

Es ist aber vor allem die Lebenseinstellung von Strasser mit der ich meine zugegeben romantisierte Vorstellung des Surfers verbinde. Seine Interviews und sein Verständnis von Freiheit waren für mich die interessantesten Stellen im Film. Wenn er mal gerade nicht surft, baut er heute Didgeridoos auf Sardinien und genießt die Natur.

Die ist in der Tat romantisiert 😉 Wenn man sich die Realität anschaut bleibt von Idealvorstellung des Partymenschen der einfach zu viel Soul hat sich ins Babylon-System zu integrieren nicht mehr viel übrig. Die Surfer die ich ich getroffen habe, arbeiten ein halbes Jahr in Scheißjobs ohne Pensions-, Kranken-, oder Unfallversicherung nur um die andere Jahreshälte ihrem geliebten Hobby nachgehn zu können. Die meisten haben nicht viel in der Birne (keine Bildung, nix zu erzählen ausser vom Surfen, zu viel Sonnenstiche) und haben einfach keinen Bock Verantwortung für irgendetwas oder irgendjemand zu übernehmen. Sie sind gewissermaßen in ihrer Jugend steckengeblieben und ziemlich desillusioniert. Damit meine ich diejenigen die für ihr Hobby leben. Die anderen die grade ein bis zwei Wochen im Jahr im Urlaub zum Surfen kommen sind uncool und deshlab nicht erwähnenswert 😉

Der Film klingt trotzdem interessant, weil ich immer schon mehr über das Flußsurfen wissen wollte. Es soll ja ziemlich unmöglich sein in die kleine Szene reinzukommen, die die paar Spots in Deutschland quasi für sich „gepachtet“ hat.

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