Kommentare zu: Fear and Loathing in Las Vegas https://www.film-rezensionen.de/2010/01/fear-and-loathing-in-las-vegas/ Popcornkino und Independent Mon, 20 Apr 2020 09:54:50 +0000 hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.4 Von: Equik Bouard https://www.film-rezensionen.de/2010/01/fear-and-loathing-in-las-vegas/comment-page-1/#comment-30759 Sun, 15 Dec 2013 04:32:53 +0000 https://www.film-rezensionen.de/?p=4389#comment-30759 Auf der anderen Seite der Gilliamschen Normalitätsskala befindet sich wohl, der hier leider nicht erwähnte „König der Fischer“! Die Geschichte eines normalen Obdachlosen (Robin Williams in der Rolle seines Lebens) mit normalen Wahnvorstellungen und eines normalen gestrauchelten Radiomoderators in der Existenzkrise (Jeff Bridges in einer der Rollen seines Lebens) auf der Suche nach dem Goldenen Gral. Und daraus entwickelt Gilliam zwei der schönsten Liebesgeschichten der Filmgeschichten! Aber was es in all der Normalität zu entdecken gibt an schauspielerischen Leistungen, filmischen Ideen und humorvoller Kreativität ist wirklich sehenswert!

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Von: Basti https://www.film-rezensionen.de/2010/01/fear-and-loathing-in-las-vegas/comment-page-1/#comment-3219 Tue, 12 Jan 2010 13:21:28 +0000 https://www.film-rezensionen.de/?p=4389#comment-3219 Ich muss echt nicht viel dazu sagen. Meine Kritik ist ganz easy: Einer der geilsten Filme ever. So verdreht und verkrokrst dass sich alles erst am Ende aufklärt. Supergeil – ähnliches Prinzip hatte sich ja auch Hangover zu eigen gemacht .. Richtig stark!

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Von: Inspector Santini https://www.film-rezensionen.de/2010/01/fear-and-loathing-in-las-vegas/comment-page-1/#comment-3204 Fri, 08 Jan 2010 19:18:34 +0000 https://www.film-rezensionen.de/?p=4389#comment-3204 Eigentlich ist der Film ja schon sehr Gonzo-like und im Stil eines Gonzo-Artikels gedreht..z.B die Voice-Overs. Na ja egal, der Film ist einfach nur lustig und abgedreht..besonders die Szene mit dem Adrenochrome fand ich genial.

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Von: Candide https://www.film-rezensionen.de/2010/01/fear-and-loathing-in-las-vegas/comment-page-1/#comment-3202 Fri, 08 Jan 2010 10:23:55 +0000 https://www.film-rezensionen.de/?p=4389#comment-3202

Ijon Tichy :
Und sind wir mal ehrlich: ein journalistischer Film wäre kein typischer Gilliam-Streifen gewesen!

Das ist auch wieder wahr 😉
Nochmals im Klartext: Fear And Loathing in Las Vegas ist auf alle Fälle ein klasse Film, die Kritik von mir fand ich dennoch erwähnenswert vor allem für Leute die mit Gilliams Kunst nicht viel anfangen können und somit gewarnt sind.

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Von: Ijon Tichy https://www.film-rezensionen.de/2010/01/fear-and-loathing-in-las-vegas/comment-page-1/#comment-3200 Fri, 08 Jan 2010 09:10:34 +0000 https://www.film-rezensionen.de/?p=4389#comment-3200 Da hast du vollkommen recht 😉
Der Gonzo-Journalismus kommt völlig zu kurz.

Ich denke, er hat sich als Regisseur für einen Pfad (Drogen oder Journalismus) entscheiden müssen, weil es sonst nichts Halbes und nichts Ganzes geworden wäre. Und sind wir mal ehrlich: ein journalistischer Film wäre kein typischer Gilliam-Streifen gewesen!

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Von: Candide https://www.film-rezensionen.de/2010/01/fear-and-loathing-in-las-vegas/comment-page-1/#comment-3198 Fri, 08 Jan 2010 09:05:37 +0000 https://www.film-rezensionen.de/?p=4389#comment-3198

Ijon Tichy :
Selten konnte man in einem Film derart authentisch einem Drogenrausch nachfühlen wie hier.

Leider kann ich das nicht beurteilen da sich die meisten Drogen im Film nie in meinem Körper befunden haben 😉
Ich verstehe dennoch was du meinst und gebe dir in diesem Punkt natürlich auch Recht.

Ijon Tichy :

Die Crux ist ja gerade, das Gilliam den Zuschauer mit der Orientierungslosigkeit des Drogenkonsumenten konfrontiert, die dadurch zustande kommt, das Realität und Rausch vermischt werden. Zugegebenermaßen muss das ganze nicht unbedingt klar sein. Aber die beste Kunst ist oft die subjektive Kunst.

Das wollte ich damit auch gar nicht kritisieren, ich hätte mir nur gewünscht dass Gilliam auch mehr über den Gonzo-Journalismus bringt aber wie auch in der Besprechung von mir angemerkt hätte er dann vermutlich sein Ziel verfehlt, denn irgendwie hätte es dann ja einen Handlungsstrang mit Kopf und Fuß gegeben 🙂

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Von: Ijon Tichy https://www.film-rezensionen.de/2010/01/fear-and-loathing-in-las-vegas/comment-page-1/#comment-3197 Fri, 08 Jan 2010 08:59:04 +0000 https://www.film-rezensionen.de/?p=4389#comment-3197 Fear and Loathing erreicht vielleicht nicht ganz die Klasse von Brazil oder 12 Monkeys, ist aber trotzdem als experimentell-psychedelischer Drogen-Journalismus-Film längst zum Kultfilm avanciert.

Du hast schon recht, wenn du auf die subjektive Sicht und die fehlenden Fixpunkte in der Erzählstruktur verweist. Aber genau darin liegt m.E. auch die stärke des Films. Selten konnte man in einem Film derart authentisch einem Drogenrausch nachfühlen wie hier.

Die Crux ist ja gerade, das Gilliam den Zuschauer mit der Orientierungslosigkeit des Drogenkonsumenten konfrontiert, die dadurch zustande kommt, das Realität und Rausch vermischt werden. Zugegebenermaßen muss das ganze nicht unbedingt klar sein. Aber die beste Kunst ist oft die subjektive Kunst.

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